Meisenknödelfabrik im Zauberwald

Gemeinsam mit uns Pädagog*innen wollten die Kinder Meisenknödel für unsere gern gesehenen Vogelbesucher selbst herstellen. „Was fressen Vögel eigentlich?“ Diese Frage wurde im Kita-Alltag aufgegriffen und den Kindern über mehrkanälige Angebote beantwortet. Dann ging es los mit der Herstellung!

Als Erstes haben wir Tontöpfe bereitgestellt, die die Kinder nach ihren Vorstellungen und Ideen mit Farben gestalten durften.

Im nächsten Schritt wurden die Inhaltsstoffe für die Knödel – Fett und verschiedene Körner – leicht erwärmt, zusammengemischt und in die einzelnen Töpfe gegeben. Dann hieß es abwarten! Die Töpfe wurden nach draußen gestellt, damit das Fett in der Kälte langsam aushärtet. Die Kinder haben nach diesem Schritt aktiv eingefordert, immer wieder nach draußen zu gehen und nachzuschauen, ob der Knödel schon fest ist.

Am nächsten Tag haben wir Pädagog*innen gemeinsam mit den Kindern einen geeigneten Platz für die Futterkugeln gesucht. Besonders wichtig ist es sicherzustellen, dass keine Katze an die Kugel gelangt. So gewähren wir den Vögeln eine geschützte Umgebung zum Fressen. Seitdem die Knödel aufgehängt wurden, schauen die Kinder regelmäßig nach und fragen sich: „Hängt die Kugel noch?“, „Pickt gerade ein Vogel daran?“

Sabine Bindig, Zauberwald

element-i hilft – dafür möchten wir Danke sagen!

Der Ukrainekrieg und seine schrecklichen Folgen beschäftigen uns alle sehr. Im ganzen Land leiden die Menschen und vor allem Kinder unter den Angriffen. Für uns im gesamten Trägernetzwerk ein klarer Aufruf zu handeln: In den Erzieher*innen-Fachschulen, den element-i Einrichtungen, bei der element-i Bildungsstiftung und in der Verwaltung – überall gab und gibt es großartige Hilfsinitiativen.

Im element-i Kinderhaus Kinderländle in Stuttgart wurden sowohl Sach- als auch Geldspenden gesammelt. „Die Familien brachten Windeln, Babynahrung und Schlafsäcke in die Kita. Im Flur stand eine Spendenkasse. Wer wollte, konnte dort etwas einzahlen. Einige Kinder warfen sogar ihr Taschengeld in das Kästchen“, berichtet Teamleiterin Ann-Katrin Neef. Die stattliche Spendensumme von über 1.000 Euro konnten die Schulhüpfer der Kita in Form eines Schecks an die Stuttgarter Hilfsorganisation STELP e.V. übergeben.

Auch das Team der element-i Grund- und Gemeinschaftsschule (Außenstelle Breitwiesenstraße), die Schüler*innen und Eltern sammelten fleißig Sachspenden – und zwar so viele, dass die Kolleg*innen in den Gängen und im Büro gar nicht mehr laufen konnten.

An der Freien Dualen Fachakademie für Pädagogik in Karlsruhe hat eine Fachschülerin, die selbst aus der Ukraine stammt, gemeinsam mit dem deutsch-ukrainischen Verein Karlsruhe e.V. eine Spendenaktion mit Hilfsgütern für die Ukraine ins Leben gerufen. Im Kunstraum sammeln sie und ihre Kommiliton*innen Decken, Schlafsäcke, Verbandsmaterial und Konserven.

Gemeinsam mit dem ganzen element-i Netzwerk spendete die element-i Bildungsstiftung 15.000 Euro für die Ukraine Nothilfe von ChildFund Deutschland e.V. An der Spende beteiligten sich neben der Bildungsstiftung und verschiedenen Kita-Trägern im Netzwerk auch zahlreiche element-i Mitarbeitende ganz persönlich. Zusätzliche 80 Euro kamen von den Schüler*innen der element-i Schule in Stuttgart, die dafür einen Pizzaverkauf organisiert hatten.

„Wir freuen uns zu sehen, dass bei element-i zahlreiche Menschen, von den Mitarbeitenden über die Geschäftsführung bis hin zu den Kindern, den Impuls teilen, zu helfen. Ganz nach unserem Motto #eskommtaufmichan,“ fasst es Meike Betz-Seelhammer von der element-i Bildungsstiftung abschließend auch perfekt zusammen.

Dem können wir uns nur anschließen. Vielen Dank für Ihr großartiges Engagement!

Naturmandala und Naturbilder

In der Kita Energiebündel haben wir uns mit zwei Fragen beschäftigt: Wie kann man in der Natur ein Bild malen? Und wie entsteht ein Mandala im Garten? Die Kinder sollten neue Möglichkeiten im Naturraum bekommen, sich mit Mandalas oder dem Thema, ein Bild zu malen, auseinanderzusetzen.

Dafür nutzten ihr Wissen um die Technik und legten mit Naturmaterialien ein Mandala. Einerseits ging es dabei um Symmetrie und andererseits um ästhetisches Empfinden. Die Kinder fragten sich: „Ist das gelegte Mandala schön?“, „Was gefällt mir daran und warum?“, „Kann ich es schöner machen und wie?“ und tauschten sich dazu aus.

Naturmandala

Beim „Malen“ eines Naturbildes überlegten die Kinder zunächst, was sie „malen“ möchten und wie sie das Motiv mit den Naturmaterialien gestalten können. Dafür standen Steine, Sand, Blumen und Stöcke etc. zur Verfügung. Die Kinder überlegten, wie ein Baum oder ein Haus mit den vorhandenen Materialien entsteht. Dabei wurden sie kreativ und findig.

Beide Impulse fanden im Rahmen des Nachhaltigkeitsprojektes mit der EnBW statt und sollten den Kindern die Möglichkeit eröffnen, mit nachhaltigerem Material umzugehen als mit Papier. Der Impuls wird jetzt als Themenkiste angeboten.

Jenny Sveum, element-i Kinderhaus Energiebündel

element-i Kinderhaus Seehasen mit Beki-Zertifikat ausgezeichnet

Die Seehasen in Friedrichshafen haben das BeKi-Zertifikat der Landesinitiative „Bewusste Kinderernährung“ erhalten.

Die Initiative steht seit 40 Jahren für Ernährungsbildung und Ernährungsinformation in Baden-Württemberg. Das Zertifikat ist ein Qualitätsmerkmal für Kindertageseinrichtungen und macht die Bedeutung ausgewogener Ernährung auch nach außen sichtbar.

Für element-i Kinderhäuser ist die Ernährungsbildung ein wichtiger Baustein der frühkindlichen Bildung. Dazu gehört auch, dass hauseigene Köch*innen den Kindern täglich frische Mahlzeiten zubereitet. Bei den Seehasen ist das der Koch Luyan Bilger. Er ist ein wichtiges Teammitglied. Denn er bereitet nicht nur täglich alle Mahlzeiten frisch zu, sondern beteiligt die Kinder auch bei der Zubereitung. Ganz nebenbei lernen sie so Alltagskompetenzen für den selbständigen und wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln.

In Friedrichshafen ist das element-i Kinderhaus in der Otto-Lilienthal-Straße eine der wenigen Einrichtungen im Kreis, wo die Mahlzeiten vor Ort frisch zubereitet werden. Dafür erhielt die Kita nun die Zertifizierung. Aber die eigentlichen Gewinner sind die kleinen Seehasen, die täglich eine Vollverpflegung aus regionalen und saisonalen Zutaten erhalten – gemeinsam gekocht in der hauseigenen Küche. Guten Appetit!

Sicherheit macht Schule!

Haben Sie gewusst, dass an der element-i Gemeinschaftsschule in Karlsruhe allein in diesem Jahr 17 Jungen und Mädchen unter der Leitung unserer Kollegin Christina Bayer zu Schulsanitäter*innen ausgebildet worden sind?

Denn in Deutschland ereignen sich jährlich mehr als eine Million Schulunfälle. Aus diesem Grund haben die element-i Gemeinschaftsschule, der DRK Kreisverband Karlsruhe e.V. und die BARMER Karlsruhe den Schulsanitätsdienst aufgebaut.

Für ihr Engagement erhielten die jungen Ersthelfer*innen nun einen von der BARMER finanzierten Schulsanitätsrucksack für ihre Schule. Darin befindet sich alles Notwendige für die Erste Hilfe: von den Handschuhen über Verbandszeug bis zur Rettungsdecke. Übergeben wurde der Rucksack von Philipp Geisberger, Geschäftsführer der BARMER in Karlsruhe und Sabine Raupp, Schulkoordinatorin des DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V.

Die Schulsanitäter*innen sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und im ganz normalen Schulalltag für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern in Notfällen. Sie sind fit in Erster Hilfe, wissen, wie man einen Verband anlegt und wie man die stabile Seitenlage ausführt.

Bei einem Schulunfall muss oft schnell gehandelt werden, „doch Unwissenheit und Unsicherheit in Sachen Erster Hilfe halten viele davon ab“, weiß Philipp Geisberger. „Über den Schulsanitätsdienst kommen Kinder und Jugendliche schon früh mit dem Thema Erste Hilfe in Kontakt, sie verlieren Ängste, übernehmen Verantwortung und behalten das hoffentlich ein Leben lang bei.

Wie zeitgemäß das Einrichten eines Schulsanitätsdienstes ist, zeigt ein Blick auf den neuen Bildungsplan, zu dessen sechs Leitperspektiven auch die Perspektive „Prävention und Gesundheitsförderung“ gehört.

Beitragsbild: DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V.

Endlich wieder Kinder-Kunst-Tag!

Nachdem der Kinder-Kunst-Tag vergangenes Jahr pandemiebedingt ausfallen musste, ist es jetzt am 10. Mai 2022 endlich wieder so weit: Viele Kunst- und Kultureinrichtungen öffnen ihre Türen für Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren.

Der 6. Kinder-Kunst-Tag: Das heißt jede Menge Spaß und kostenlose Mitmach-Aktionen für Kita-Gruppen aus ganz Baden-Württemberg. Gemeinsam mit den Kunst- und Kulturschaffenden können die Kinder Kunstwerke gestalten, Theater spielen, Ausstellungen erkunden, selbst kreativ werden oder sich künstlerisch austoben.

Wenn Sie Ihrem Kind und seiner Kita-Gruppe einen spannenden Blick hinter die Kulissen einer Kultureinrichtung oder ein tolles Abenteuer im Museum oder Theater ermöglichen möchten, sprechen Sie doch einfach mit den Erzieher*innen Ihrer Kita. Der Kinder-Kunst-Tag steht allen Kita-Gruppen offen – egal, ob element-i Einrichtung oder nicht.

Bereits ab Anfang April können Sie sich online über das Programm informieren. Jede Kita-Gruppe kann sich ab Montag, den 11. April 2022, kostenfrei anmelden auf www.element-i-bildungsstiftung.de.

Wir bauen eine Krippe

Dieser Artikel wurde im internen Newsletter für die element-i Pädagog*innen im Dezember 2021 veröffentlicht.

Die Vorweihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnlichkeit und der Auseinandersetzung mit verschiedenen Festen, die die Kinder in unserer Gemeinschaft während dieser Zeit feiern.

Auf die Idee für den Bau einer eigenen Krippe für unser element-i Kinderhaus Sterngucker sind wir gekommen, als wir in unserem Bau- und Zahlenland gemeinsam die Weihnachtsgeschichte gelesen haben. Beim Lesen der Weihnachtsgeschichte haben wir erfahren, warum die Christen in Deutschland und auf der ganzen Welt Weihnachten feiern. Die Kinder waren begeistert vom Stall mit der Krippe und wollten diese nachbauen. Gemeinsam wurde überlegt und aufgezeichnet, wie die Krippe aussehen soll, wie groß sie sein soll, was dafür gebraucht wird und ob das Material im Kinderhaus vorhanden ist oder etwas zugekauft werden muss. So konnten die Kinder, ähnlich wie Architekten, das gemeinsame Bauvorhaben planen.

Mit dem Zollstock wurde die Größe der Krippe abgemessen. Als Maßstab dienten die Krippenfiguren. Nach der Anfertigung einer Planungsskizze so-wie einer Modellzeichnung konnte der Bau beginnen. Die Planungsmaße wurden auf das vorhandene Holz übertragen. Mit verschiedenen Sägen, sogar mit einer Stichsäge, wurden die Bauteile ausgesägt, geschliffen und abschließend verschraubt. Nach Fertigstellung des Rohbaus wurde die Krippe noch verschönert mit einer Steinmauer, einem Holzgatter und einem Strohdach. Der Innenausbau wurde durch ausgelegtes Stroh abgeschlossen. Unsere Krippe ist aus wiederverwendetem Material entstanden – Upcycling im besten Sinne. Aus altem Holz, Schrauben und viel Ideenreichtum wurde die neue Krippe für unser element-i Kinderhaus Sterngucker.

Ramtin Kashef, Kinderhaus Sterngucker

Tiere mit der Wildkamera beobachten

Im element-i Kinderhaus Spatzennest haben sich die Kinder mit dem Thema „Spuren von Tieren“ beschäftigt. Der Impuls kam von einem Jungen, der ein Detektiv sein und die Spuren der Tiere im Garten erforschen möchte. Daraus hat sich ein Projekt entwickelt. Mit großen Lupen und Becherlupen ausgerüstet, machten sich die Kinder auf die Suche nach Spuren in dem Garten. Hinweise auf das Vorhandensein von Tieren und Menschen auf dem Kitagelände wurden überall gefunden, gesammelt und ganz genau untersucht. Gefunden wurden unter anderem: Federn, Schneckenschleim, eine Haarspange, angeknabberte Zapfen, Gewöll, Müll, Spinnennetze, Kreidezeichnungen, ein toter Igel und Tierkot.

Es stellte sich die Frage, von welchen Tieren die vielen Spuren sind. Oft verschwinden die Tiere, wenn die Kinder im Garten spielen und lassen sich deshalb nicht so gut beobachten. Um das uns bisher verborgene Leben der Tiere in unserem Garten besser beobachten zu können, liehen wir uns für zwei Wochen drei Wildkameras von einem Jäger aus.
Bevor wir diese im Garten platzierten, beschäftigen sich die Kinder intensiv mit Tierspuren: Wo finden sich die Spuren? Wie kann man bestimmen, von welchen Tieren diese Spuren stammen? Dazu benutzen die Kinder Bestimmungsbücher und -karten.

Wir testeten die Kameras an verschiedenen Orten im Garten und nutzen die unterschiedlichen Einstellungsfunktionen der Kameras. Jeder Kita-Tag in diesen zwei Wochen startete für uns mit der Sichtung der Speicherkarten am Laptop. Beinahe täglich bekamen wir Aufnahmen von unterschiedlichen Tieren. Wir begleiteten das Projekt mit Impulsen in verschiedenen Bildungsbereichen.
Die Kinder und auch wir pädagogischen Fachkräfte sind weiterhin fasziniert von den Aufnahmen und wie sich der eigene Blick auf die Umgebung und das Thema Spuren verändert. Das absolute Highlight ist die Videoaufnahme von einem Fuchs, der nachts durch den Garten streift. Die Kinder beschäftigten sich intensiv mit dem Fuchs, wovon er sich ernährt und wie er lebt. Die Kinder überlegten sogar, unsere Kita von „Spatzennest“ in „Fuchsbau“ umzubenennen.

Nachdem wir die Kameras an den Jäger zurückgegeben haben, haben wir fürs Kinderhaus eine eigene Wildkamera gekauft und nehmen damit Bilder von verschiedenen Vögeln auf. Aktuell versuchen wir, Waschbären vor die Kamera zu bekommen. Eine Frau aus der Nachbarschaft hat berichtet, dass die Waschbären in den umliegenden Gärten ihr Unwesen treiben.
Bei Interesse kann die Kamera bei uns ausgeliehen werden, Hilfestellung bei der Installation und Bildanalyse inklusive.

Autorin: Kerstin Jung

Literaturtipps

Deutsche Wildtier Stiftung (2017) (Hrsg.): Guck mal, wer lebt im Wald? Naturführer in Bildern. Neunmalklug Verlag: Lahr
Ernsten, Svenja; Henkel, Christine (2018): Welches Tier lief denn hier? Eine spannende Spurensuche. Kosmos Verlag: Stuttgart
Van Saan, Anita (2014): Welche Tierspur ist das? Entdecken, erkennen, erleben. Kosmos Verlag: Stuttgart
Wawra, Ursula; Wawra, Johannes (2014): Wawra´s Naturpostkarten. (Sets mit verschiedenene Tieren). Natur-Verlag Wawra: Aachen

Konzept-e unterzeichnet WIN-Charta 

In der element-i Pädagogik sind wir davon überzeugt, dass jeder Einzelne in unserer Gesellschaft mit seinen Interessen und Fähigkeiten dazu beiträgt, damit die Gemeinschaft funktioniert. Deshalb reflektieren wir unser Handeln konsequent und übernehmen Verantwortung für zukünftige Generationen. Als Trägernetzwerk sind wir uns aber auch bewusst, dass unser pädagogisches Handeln im Einklang mit unserem wirtschaftlichen Handeln stehen muss.

Seit vergangenem Herbst sind wir aktives Mitglied derWIN-Charta und verpflichten uns damit zur Nachhaltigkeit im Unternehmen. Die WIN-Charta ist ein einzigartiges Managementsystem für die nachhaltige Wirtschaftsweise von Unternehmen in Baden-Württemberg. Die Grundlage bilden zwölf Leitsätze, die inhaltlich die drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie und Soziales) abdecken. Sie stehen für gemeinsame Grundwerte. 

Als WIN-Charta-Mitglied setzen wir Nachhaltigkeit nicht nur intern um, sondern auch im direkten Unternehmensumfeld – mittels eines lokalen WIN!-Projekts. Unser Modellprojekt „Es kommt auf mich an“ beinhaltet die CO2-Messung und nachhaltige Bildungsarbeit an drei Stuttgarter Kitas in Kooperation mit der EnBW Stuttgart. Zudem wurden wir im September 2021 von den Stadtwerken Stuttgart als Partner der Energiewende ausgezeichnet. Ein toller erster Erfolg!  

491 neue Bäume durch den Einsatz des Kinderhaus Grünschnabels

Mit gebackenen Plätzchen Bäume pflanzen? Wie passt denn das zusammen? Die Kinder aus dem Kinderhaus Grünschnabel haben es vorgemacht.  

Denn dort haben die Kinder Ende Dezember einen Adventsbasar veranstaltet und den gesamten Erlös an die Organisation Plant-for-the-Planet gespendet, die aus dem erhaltenen Betrag Bäume auf der ganzen Welt pflanzt. Dafür waren die Kinder bereits seit November ganz fleißig am Produzieren: Plätzchen backen, Lebkuchenmänner verschönern, Grußkarten, Baumschmuck und Schlüsselanhänger basteln, Bilderrahmen verzieren, Teelichter aus Salzteig formen oder Armbänder machen. Diese ganzen Werke wurden dann an dem Adventsbasar im Windfang der Kita den Eltern präsentiert und zum Verkauf angeboten. Auch dabei war voller Einsatz gefragt: die Kinder haben alles selbst aufgebaut, gerichtet, dekoriert und übernahmen auch den Verkauf.  

Dort zeigten sie ganz besonders viel Engagement, denn sie wussten: alles was verkauft wird, geht an einen guten Zweck. Letztendlich hat sich ihr Arbeitseifer definitiv gelohnt: Die Kinder haben mit ihrem Basar 491€ eingenommen und damit können nun 491 Bäume auf der ganzen Welt gepflanzt werden. Für diese starke Leistung gab es sogar eine Baumurkunde, die nun für alle gut sichtbar in der Kita voller Stolz aufgehängt wurde. 

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