„Lernen beginnt dort, wo eine Verbindung entsteht.”

Miriam Schwörer, Lehrerin

Wenn Miriam Schwörer über Bildung spricht, meint sie mehr als reine Wissensvermittlung – sie spricht über Beziehung, Haltung und echtes Interesse am Gegenüber. Die studierte Kindheitspädagogin war zehn Jahre in der Kita tätig, bevor sie 2020 an die Freie Duale Fachakademie für Pädagogik (FDFP) in Karlsruhe wechselte. Heute unterrichtet sie angehende Erzieher:innen im Fach „Erziehung und Betreuung gestalten“ – praxisnah, wertschätzend, auf Augenhöhe.

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„Lernen beginnt dort, wo eine Verbindung entsteht zwischen Lehrkraft und Schülerin oder Schüler, zwischen Theorie und Praxis, zwischen Kopf und Herz“, sagt sie. Dass pädagogische Arbeit herausfordernd und bedeutsam ist, wird ihren Schüler:innen meist schon in der ersten Praxisphase bewusst.

Wissen, das in den Alltag wirkt
Im Zentrum ihrer Arbeit steht der Transfer: Theorie soll nicht abstrakt bleiben, sondern im pädagogischen Alltag wirksam werden. Dafür setzt Miriam Schwörer auf vielfältige Zugänge, auf Kleingruppenarbeit, biografische Reflexion, Diskussionen, Impulsfragen. So entwickeln die Fachschüler:innen nicht nur Wissen, sondern auch ihre professionelle Haltung.

Dabei begleitet Schwörer diesen Weg mit Feingefühl und einem wachen Blick für die Vielfalt ihrer Lernenden. „Sie bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit – Stärken, Erfahrungen, manchmal auch Belastungen. Es geht darum, alle gut auf ihrem Weg zu unterstützen.“

Ein Werkzeugkoffer für die Zukunft
Was angehende Fachkräfte heute brauchen? „Einen gut gefüllten Werkzeugkoffer“, sagt sie. Fachliche Kenntnisse, soziale Kompetenz, psychische Stabilität und die Fähigkeit, mit Wandel umzugehen. Gerade angesichts steigender Anforderungen im Beruf und einem akuten Fachkräftemangel sieht sie die Notwendigkeit, Resilienz zu fördern und gleichzeitig die Freude am Beruf wachzuhalten.

„Gemeinsam Zukunft gestalten” heißt für Miriam: junge Menschen nicht nur ausbilden, sondern ermutigen, Verantwortung zu übernehmen – mit Herz, Haltung und einem klaren Blick auf das, was Kinder wirklich brauchen.

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