#Projekt: Großes Thema „Die Welt“
In der element-i Schule arbeiten unsere Schüler:innen zwischen den Ferienblöcken – jeweils über etwa sechs Wochen – an einem fächerübergreifenden „Großen Thema“. Diese Themen sind neben den individuellen Arbeitsphasen, Impulsen und Inputs ein zentraler Bestandteil unseres Lernkonzepts.
Zwischen den Faschings- und Osterferien steht in den Lernhäusern 1 bis 3 das Große Thema „Die Welt“ auf dem Programm. Ziel ist es, die Kinder altersgerecht und anschaulich mit unserem Planeten, seinen Kontinenten, Ländern und Lebensräumen vertraut zu machen und ein erstes geografisches Grundverständnis aufzubauen.
Wie bei jedem neuen Großen Thema beginnt auch „Die Welt“ mit einer gemeinsamen Einführung am Marktplatz. Dort stellen die zuständigen Fachkräfte das Thema für alle Kinder und Pädagog:innen vor. Alle drei Jahre erwartet die Schüler:innen dabei ein besonderes Highlight: ein Ausflug ins Planetarium. So erlebt jedes Kind während seiner Zeit in den Lernhäusern 1 bis 3 einmal einen eindrucksvollen Einstieg in das Thema. Alternativ erkunden wir die Erde gemeinsam über Google Maps oder begleiten ein Kind auf einer erzählten Weltreise rund um den Globus.
In den folgenden Wochen setzen sich die Kinder je nach Alter und Lernstand mit unterschiedlichen Schwerpunkten auseinander. Die Erstklässler beschäftigen sich mit der Erde, ihren Kontinenten und Ozeanen sowie den Tieren verschiedener Lebensräume. In Klasse 2 rückt Europa in den Fokus: Die Kinder lernen Länder, Flaggen und die Tierwelt des Kontinents kennen. Die Drittklässler befassen sich mit Deutschland, seinen Nachbarländern, Grenzen sowie der heimischen Flora und Fauna.
Ergänzt wird die Arbeit durch vielfältige Lernmaterialien wie Themenhefte, Karten, Puzzles, Lerntafeln und kreative Aufgaben. Dabei erwerben die Kinder wichtige Kompetenzen zur Orientierung im Raum. Während die Jüngeren erste Karten erstellen und Symbole zur Darstellung von Orten und Objekten nutzen, übertragen die Kinder der dritten Klasse bereits das Schulhaus und die nähere Umgebung in eigene Karten.
So begegnen alle Kinder den im Bildungsplan verankerten Lernbereichen des Sachunterrichts auf altersgerechte Weise. Gleichzeitig bieten die morgendlichen Arbeitsphasen Raum für individuelle Vertiefungen mit sorgfältig ausgewähltem Selbstlernmaterial.
Den Abschluss bildet eine Präsentation der Lernergebnisse. Ob Vorträge, Kunstwerke oder andere Lernprodukte – die Kinder machen ihr Wissen sichtbar und teilen ihre Erkenntnisse mit anderen. Häufig entstehen dabei kleine Ausstellungen, die gemeinsam betrachtet werden und das Gelernte noch einmal lebendig werden lassen.