#Projekt Herausforderung

Jedes Jahr zu Schuljahresbeginn stellen sich die Schüler:innen der Klasse 7-10 im Projekt Herausforderung einer ebensolchen – fünf bis zehn Tage (je nach Projekt) draußen in der Natur, ein bisschen Taschengeld und in der Regel ohne Handys. Na, wenn das keine Herausforderung für die Jugendlichen ist!

Ziel ist es, dass die Schüler:innen ihr Lernhaus verlassen, sich mit sich selbst und anderen auseinandersetzen (soziales Lernen), in und mit der Natur lernen und leben, Verantwortung übernehmen und danach handeln. Die Schüler:innen erleben echte Selbstwirksamkeit und lernen, auch einmal den inneren Schweinehund zu überwinden und Probleme selbst zu lösen, anstatt sie sich von Erwachsenen lösen zu lassen. Letztere sind zwar dabei und haben ein Auge auf die Jugendlichen, halten sich aber zurück und erlauben es ihnen auch, Fehler zu machen. Denn aus Fehlern lernt man.

Etwa 100 Schüler:innen aus dem jahrgangsgemischten Lernhaus 7-10 (Klasse 7-10) haben erfolgreich am Projekt Herausforderung teilgenommen. Die einzelnen Projekte unterschieden sich in Länge und Intensivität, je nach Alter der Schüler:innen.

 

Fahrradtour von Ettlingen um den Bodensee und zurück

Im vergangenen Jahr beispielsweise radelten Schüler:innen der Klasse 7 und 8 von Ettlingen um den Bodensee und wieder zurück. Das geht natürlich nicht an einem Tag. Also mussten Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegung organisiert werden usw. – eine spannende Herausforderung für die Jugendlichen. Wer’s nachlesen möchte: Im element-i Magazin haben die Schüler:innen von ihrer Abenteuerreise berichtet.

 

Wildniscamp am Mummelsee im Schwarzwald 

Neun Kinder haben fünf Tage lang im Wildniscamp in der Nähe vom Mummelsee im Naturpark Schwarzwald „gelebt“. Ohne Wasser, Strom und Handyempfang – ein echtes Survival-Abenteuer!

Dort gab es einen Bach und zumindest ein echtes Klo in einer kleinen Hütte, das man mit dem Bachwasser spülen konnte. Allerdings ging die Spülung nicht immer.

Die Schüler:innen haben gelernt, wie man ein Lagerfeuer macht und darauf kocht, geschlafen wurde auf Isomatten am Boden oder in Hängematten. Am ersten Tag gab es sogar ein Unwetter und alle mussten zusammen in die kleine Schutzhütte. Aufgegeben hat aber niemand! Tagsüber wurde viele Abenteuer erlebt und die Natur erkundet. Die Schüler:innen sammelten den Tag über Holz und hielten das Lagerfeuer am Brennen. Es wurden Spiele im Wald gespielt, geschnitzt, gewandert und im Fluss gebadet. Insgesamt eine tolle Zeit und ein wildes Abenteuer, das lange in Erinnerung bleiben wird.

 

 

Unterstützt und gefördert wurden die Projekte durch die VAUDE Sport Albrecht von Dewitz Stiftung.