klein & groß: auf Spurensuche

Trittsiegel? Was ist denn das? Die Kinder im element-i Kinderhaus Finkenburg in Waiblingen können weiterhelfen. Sie machten sich auf Spurensuche und fanden in Garten und Wald Fußabdrücke von Rehen, Eichhörnchen, Vögeln, Hunden und vielleicht sogar von Wölfen. Von einigen dieser sogenannten Trittsiegel nahmen sie Gipsabdrücke. Bücher halfen beim Bestimmen. Erzieherin Jasmin Glock berichtet im Beitrag “Pfoten, Hufe und Co.” in der Zeitschrift klein & groß (Ausgabe 8/2025) wie es zu dem Projekt kam und wie es für die Kinder über lange Zeit interessant blieb. Sie gibt Hinweise, wie Fachkräfte solche Projekt gut begleiten können und erklärt, warum Naturerfahrungen für Kinder wichtig sind. Ihr Lese-Tipp dazu: Die kostenlose Handreichung “Komm mit, wir entdecken Tiere”, die der Deutsche Kitaverband und der Ravensburger Verlag zusammenstellten. Jasmin Glock ist Autorin eines der Kapitel darin.

Download: Pfoten, Hufe und Co. aus: klein & groß 8/2025, Klett Kita Verlag, Stuttgart, S. 40-43

Praxis Kitaleitung: 8 Tipps für den Start als Kita-Leitung

Ann-Katrin Neef, Leiterin des element-i Kinderhauses Kinderländle in Stuttgart, begleitet als Mentorin neue Teamleitungen bei ihrem Start in der neuen Führungsrolle. In einem Beitrag in der Zeitschrift “Praxis Kitaleitung” (Ausgabe 6/2025) geht sie auf die folgenden Punkte ein, die in der Anfangsphase besonders wichtig sind: den Kita-Alltag miterleben und als Vorbild fungieren, Kennenlerngespräche mit den Teammitgliedern führen, Aufgaben delegieren, Veränderungen zielgerichtet angehen, konstruktives Feedback geben, eine Beziehung zum Elternbeirat aufbauen, Prioritäten setzen und gut auf sich selbst achten.

Download des Beitrags mit dem Titel “Plötzlich Chefin” aus: Praxis Kitaleitung, Klett Kita Verlag, Stuttgart, Ausgabe 6/2025, S. 32-35

 

Entdeckungskiste: Den eigenen Körper entdecken

Was kann mein Körper? Wie fühlt er sich an? Wie sieht er aus? Antworten auf diese Fragen müssen sich Kinder erst erarbeiten. Was dafür wichtig ist, wie Kita-Fachkräfte sie dabei unterstützen können, ein positives Körper- und Selbstkonzept zu entwickeln, und wie sie einen Rahmen schaffen, der die Kinder schützt, beschreiben Franziska Bürker und Eike Ostendorf-Servissoglou in einem Beitrag in der Zeitschrift Entdeckungskiste (Ausgabe 5/2025).

Der Beitrag mit dem Titel  „Wahrnehmen, entdecken, achtsam sein“ ist  erschienen in: © Entdeckungskiste 5/25, Verlag Herder GmbH, Freiburg i. Br. 2025 und ist hier erhältlich.

Zukunftshandbuch Kindertageseinrichtungen: Projekte partizipativ gestalten

Jana Dengler und Eike Ostendorf-Servissoglou beschreiben in ihrem Beitrag “Partizipative Projektarbeit: So geht es” im Zukunftshandbuch Kindertageseinrichtungen (3/2025), was eine Projektarbeit auszeichnet, die den Kindern die Führung überlässt. Die Autorinnen erklären an Hand eines Beispiels, wie ein solches Projekt ablaufen kann. Und sie zeigen auf, wie die Kinder davon profitieren, wenn sie im Projekt Verantwortung übernehmen und im Team zusammenarbeiten. Was Fachkräfte beachten müssen, um aus einem Projekt ein partizipatives Projekt zu machen, erklärt der Beitrag ebenfalls.

Hier ist der Artikel zum Download verfügbar: Jana Dengler, Eike Ostendorf-Servissoglou: Partizipative Projektarbeit: So geht es, in: Zukunftshandbuch Kindertageseinrichtungen (Walhalla Verlag), Ausgabe 3/2025, S. 37-45

Betrifft Kinder: Wir bauen eine Maschine

Erzieher Daniel Jacobi-Kessel aus dem element-i Kinderhaus Wirbelwind und seine Kollegin Theresa Rübesamen vom element-i Kinderhaus Technilinos, beide in Karlsruhe, stellen sich einer Herausforderung. Mit einer Gruppe von zwölf vier- und fünfjährigen Kindern – sechs aus jedem Kinderhaus – entwickeln und bauen sie eine “Maschine”. Der Auftrags dafür kommt von der TÜFTLEREI aus Stuttgart, die bald eröffnet und dafür Exponate benötigt. “Unser Vorbild war der Schweizer Künstler Jean Tinguely, der große, sich bewegende Apparate schuf, die für ihn Ausdruck des Maschinenzeitalters waren”, sagt Daniel Jacobi-Kessel. Wie die Kinder Ideen für das Gemeinschaftsprojekt entwickeln, woher die nötigen Materialien kommen, wie die Umsetzung abläuft und was passiert, als sich sorgfältig gebastelte Zahnräder nicht bewegen wollen, berichtet Daniel Jacobi-Kessel in einem Beitrag für das Kita-Fachmagazin Betrifft Kinder (Ausgabe 3-4/2025).

Hier gibt es den kompletten Beitrag zum Download: Daniel Jacobi-Kessel, Wir bauen eine große Maschine. Hommage an Tinguely, Betrifft Kinder, verlag das netz, Ausgabe 3-4/2025, S. 22-25

TPS: Melissa Weller berichtet von ihrer Einarbeitung

Für Erzieherin Melissa Weller ist alles neu, als sie im element-i Kinderhaus Junges Gemüse in Stuttgart startet: das Haus, das Team, die Kinder, die Pädagogik. Zeitgleich beginnt sie ein Duales Studium – eine weitere Herausforderung. In einem Interview in der Zeitschrift TPS (Ausgabe 7/8 2025) berichtet sie, wie sie damit umgegangen ist und wie der Träger und das Kita-Team sie dabei vorbildlich unterstützten. Eine wichtige Rolle in der Einarbeitungsphase spielte ihre Tandempartnerin, mit der sie eng zusammenarbeitete und die sie mit allen Abläufen vertraut machte. Eine Checkliste stellte sicher, dass das Tandem dabei nichts vergaß. Eine partnerschaftliche und wertschätzende Zusammenarbeit im Team und eine Pädagogik, die sie begeistert, erleichterten den Einstieg ebenfalls. Die Geschäftsführung lud alle Neuen in den über 40 Kinderhäusern zum Online-Meeting ein und holte sich Feedback zum Einarbeitungsprozess. “Wir fühlten uns erst genommen”, sagt Melissa Weller.

Hier gibt es das Interview mit dem Titel “Man kann ja auch mal Glück haben!” zum Download. Es ist erschienen in: TPS 7/8 2025, Titel: Wie gute Einarbeitung aussieht, S. 28-31, Klett Kita Verlag, Stuttgart

Zukunftshandbuch Kindertageseinrichtungen: Instabile Kita-Teams?

Personalmangel, steigende Arbeitsbelastung und immer mehr Menschen in Ausbildung, die Anleitung benötigen: Viele Kita-Teams stehen unter Druck. Patricia Sigg aus dem pädagogischen Leitungskreis beschreibt in einem Beitrag in Zukunftshandbuch Kindertageseinrichtungen (Ausgabe 2 vom Juni 2025), was das Trägernetzwerk KONZEPT-E tut, um die Kita-Teams der insgesamt 46 Kinderhäuser zu unterstützen und zu stabilisieren. Dazu gehören Maßnahmen um Leitungskräfte zu stärken und Nachwuchs für Führungspositionen zu generieren, der Aufbau einer organischen Unternehmensstruktur mit einrichtungsübergreifender Vernetzung und Wissensweitergabe untereinander, ein dialogischer Führungsstil sowie ein Selbstverständnis, das Veränderung als Chance wahrnimmt. Mit Fachberatung, Prozessbegleitung und Praxiscoachings entwickelte KONZEPT-E ein Unterstützungssystem rund um die Kita-Teams. Solche Leistungen seien jedoch nicht auskömmlich finanziert, moniert die Autorin und appelliert an die Politik “künftig umfangreichere Qualifizierungs- und Unterstützungssysteme bei der Weiterentwicklung der Kinderbetreuung in Deutschland einzuplanen und ausreichende Mittel dafür vorzusehen.”

PDF-Download: Patricia Sigg, Eike Ostendorf-Servissoglou: “Instabile Kita-Teams. Was nun?”
in: Zukunftshandbuch Kindertageseinrichtungen, Ausgabe 2/2025 (Juni 2025), Walhalla Verlag, Regensburg

 

TPS: Bildungssituation Tischgespräch

Beim Essen wird nicht gesprochen? – Keine gute Idee, meint Christina Henning aus dem pädagogischen Leitungskreis bei element-i. In einem Beitrag in der Zeitschrift TPS (Ausgabe 5/2025) beschreibt sie die vielen pädagogischen Möglichkeiten, die sich in der ruhigen Essensituation ergeben. Jüngeren Kinder hilft eine sprachliche Begleitung beim Essen, um ihren Wortschatz zu erweitern. Ältere Kinder beschreiben ihre Esserlebnisse, lernen Nahrungsmittel kennen und tauschen sich darüber aus. Oder sie reflektieren den Kreislauf der Natur, der mit Nahrung einhergeht. Die Zäsur am Mittag eignet sich auch dazu, den bisherigen Tag Revue passieren zu lassen und über geplante Aktivitäten am Nachmittag zu sprechen.
Wie können Kita-Fachkräfte dazu beitragen, dass Tischgespräche gelingen und möglichst alle Kinder einbezogen werden? Christina Henning gibt Tipps für die Umsetzung. Und sie geht auf potenziell herausfordernde Situationen ein – etwa weil Kinder nicht essen wollen.

Hier gibt es den kompletten Beitrag zum Download: “Tischgespräche: Ja, bitte!” (TPS 5/2025, S. 8-11)
Das TPS-Heft 5/2025 mit dem Schwerpunktthema “Mahlzeit!” können Interessierte auf der Website des Klett Kita Verlags bestellen.

TPS: Carola Kammerlander im Interview

Der Fachkräftemangel stellt das Kinderbetreuungssystem in Deutschland vor erhebliche Herausforderungen. Die angespannte Personalsituation führt dazu, dass Kommunen und freie Träger vielerorts Öffnungszeiten einschränken müssen. Die Gefahr: Deutschland könnte auf ein Halbtagsbetreuungssystem zurückfallen. Konzept-e Geschäftsführerin Carola Kammerlander möchte diesen Trend stoppen. Denn eine Halbtagsbetreuung hieße, das ein Elternteil – in der Regel die Frau – zu Hause bliebe. Das wäre ein Rückschritt für die Geschlechtergerechtigkeit und ein Aderlass für den Arbeitsmarkt. Und viele Kinder fänden nachmittags im Wohnumfeld kaum Spielpartner:innen oder geeignete Spielareale.

In einem Interview mit der Zeitschrift TPS (Ausgabe 4/2025) spricht Carola Kammerlander über Lösungsansätze, um Betreuungszeiten von acht bis neun Stunden pro Tag sicherzustellen . Dazu schlägt sie eine Zweiteilung in eine pädagogische Kernzeit von sechs bis sieben Stunden und eine zusätzliche Betreuungszeit vor, in der die Kinder beaufsichtigt sind.

Wie sich das Konzept mit Leben füllen lässt und welche Herausforderungen es dabei gibt, schildert sie im Interview.

Hier gibt es das komplette Interview mit dem Titel “Die Decke bleibt einfach zu kurz” zum Download. Erschienen ist es in: TPS 4/2025 (Schwerpunktthema: Betreuung) aus dem Klett Kita Verlag.

KiTa aktuell: “Wir bauen eine Aufräummaschine”

Die neue TÜFTLEREI in Stuttgart, eine Initiative der element-i Bildungsstiftung, eröffnet Kita-Gruppen und Grundschul-Klassen neue Werk-Optionen. Mit für Kinder passenden Werkbänken, vielen professionellen Werkzeugen und jemandem, der sich damit auskennt, bietet die einrichtungsübergreifende Werkstatt Nachwuchs-Handwerker:innen ungeahnte Möglichkeiten. Zehn Kinder zwischen vier und sechs Jahren aus dem element-i Kinderhaus Kinderländle machten die Probe aufs Exempel und bauten eine Aufräummaschine. Teile eines alten Fahrrads, Platinen, CDs, eine Gießkanne, ein Bügelbrett …: Das alles nutzten die Kinder für ihr Werk. Sie bohrten, sägten, schraubten, feilten und lernten durchs Ausprobieren. Erzieherin Eva Bohnert begleitete sie dabei. In einem Beitrag in der Zeitschrift KiTa aktuell (Ausgaben Baden-Württemberg sowie Hessen/RLF/Saarland, Heft 4/2025) berichtet sie, wie das Projekt verlief und was die Kinder daraus mitnehmen konnten.

Zum Download: “Wir erfinden eine Aufräummaschine”, KiTa aktuell (Ausgabe 4/2025), Wolters Kluwer Verlag