Unsere Position

Vorbemerkungen: Bei den nachfolgenden Formulierungen handelt es sich um von uns bevorzugte bzw. entwickelte Lösungsansätze und Forderungen an die Politik, welche die Haltung unseres Unternehmens widerspiegeln. (Stand: 09.04.2021)

Unser Ziel ist es auch weiterhin, allen Kindern wieder die Freiräume zu schaffen, die sie brauchen, sowie dauerhaft Zugang zu Betreuung, Erziehung und Bildung zu ermöglichen. Wir können und wollen uns eine nochmalige Schließung der Kitas und Schulen nicht leisten. Mit Tests, Impfungen und Luftfiltern haben wir alle derzeit möglichen und notwendigen Rahmenbedingungen eingerichtet, um einen sicheren Kita- und Schulbetrieb zu bieten. Jetzt ist es an uns, diese zu nutzen, wir fordern aber auch von der Politik konsequentes Handeln sowie mehr Geschwindigkeit.

„Als Träger sind wir uns der Verantwortung unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Kindern und Eltern gegenüber bewusst. Wir fordern aber auch die Politik auf, uns weiterhin mit Zuschüssen für die Anschaffung von Filtergeräten und Tests zu unterstützen“, betont Geschäftsführerin Waltraud Weegmann.

Wir schlagen in Ergänzung zu den üblichen Corona-Hygieneregeln (regelmäßiges Lüften, der Abstandsregel und Maskenpflicht für die Erwachsenen untereinander) ein dreistufiges Konzept für einen sicheren Kita- und Schulbetrieb vor:

  • Anlasslose Selbstschnelltests bei einer Inzidenz untern 100 mind. zwei Mal pro Woche für alle Kinder und Mitarbeiter*innen. Wir appellieren an unsere Mitarbeiter*innen, sich dreimal pro Woche zu testen. Die Eltern machen die Tests bei ihren Kindern vor Ort und warten auf das Ergebnis. Derzeit klären wir Beschaffung und Re-Finanzierung für einen kontinuierlichen Einsatz bei Kindern und beim Personal in allen Häusern.

    Bei einem Inzidenzwert über 100 gilt eine verbindliche Testung von Mitarbeiter*innen und Kindern zweimal pro Woche in all unseren Häusern. 

    Sollte bei Mitarbeiter*innen oder Kindern ein Positivfall durch einen Selbst- oder Schnelltest auftreten, soll die Einrichtung nicht zwangsläufig schließen müssen. Stattdessen fordern wir, dass sich alle Personen (Erwachsene und Kinder), die die Kita und Schule betreten wollen, vier Tage lang testen, um etwaige weitere Corona-Fälle herauszufiltern. So verringern wir das Risiko weiterer Infektionen und Hotspots erheblich. Dazu brauchen die Kitas und Schulen ausreichend kostenlose Selbsttests für Mitarbeiter*innen und Kinder. Die durch einen Schnelltest positiv getestete Person hat sich selbstverständlich umgehend in Quarantäne zu begeben und einen Arzt zu konsultieren.
  • Eine schnelle Durchimpfung der Erzieher*innen und Lehrer*innen: Die Beschäftigten in Schulen und Kitas haben zwar nun die Berechtigung für die Impfung, aber es braucht auch ausreichend Impfstoff und vor allem eine zügige Vereinbarung von Impfterminen. Unser Ziel ist es, dass unser Betriebsarzt zeitnah unsere Mitarbeiter*innen selbst impfen kann.
  • Der Einsatz von Luftfiltergeräten – nicht nur in Schulen, sondern auch in schlecht zu belüftenden

    Räumen in den Kitas, z. B. im Wickelbereich. 20 von uns selbst angeschaffte Raumluftfiltergeräte wurden zunächst auf die Kinderhäuser und Schulen verteilt, deren Räume sich nur schwer lüften lassen bzw. wo viele Kinder sich in einem kleinen Raum aufhalten. Zehn Filtergeräte, ausgelegt für Räume bis zu 70m², sowie zehn Geräte, ausgelegt für Räume bis zu 30m² (z. B. für einen kleineren Gruppen- oder Wickelraum), filtern seit Kurzem 99 Prozent aller Keime aus der Luft. Weitere Geräte werden geordert, um alle element-i Einrichtungen damit auszustatten.

Wir fordern zusätzlich mit fortschreitender Datenlage, geimpfte Personen von Masken- und Quarantäneregelungen zu befreie