Regelungen in unseren element-i Einrichtungen

Aktuelle Regelungen zum Lockdown von Schulen und Kitas (von 11. bis Ende Januar 2021)

Kitas und Schulen bleiben auch nach dem 11. Januar 2021 bundesweit geschlossen bzw. in den Schulen findet bis Ende Januar 2021 kein Präsenzunterricht statt. Die tatsächliche Umsetzung obliegt den Bundesländern.

Baden-Württemberg:

Grundsätzlich sind unsere Einrichtungen (Kitas und Schulen/Hort) geschlossen. Eltern haben jedoch die Möglichkeit, ihr Kind/ihre Kinder (bis Klasse 7) an den regulären Öffnungstagen in die Notbetreuung zu bringen, wenn beide Erziehungsberechtigte bzw. die oder der Alleinerziehende von ihrem Arbeitgeber am Arbeitsplatz (Präsenzarbeitsplatz oder Homeoffice) als unabkömmlich gelten. Alle anderen Schülerinnen und Schüler werden ab 11. Januar 2021 über Fernlernen unterrichtet.

Die Landesregierung in Baden-Württemberg appelliert jedoch an alle Erziehungsberechtigungen, das Angebot der Notbetreuung in Kitas und Schulen nur im Notfall anzunehmen.

Nordrhein-Westfalen:

Es findet ein eingeschränkter Pandemiebetrieb statt: Kinder, für die der Besuch in ihrem Kindertagesbetreuungsangebot unverzichtbar ist, bekommen ein Betreuungsangebot. Eltern entscheiden nach eigenem Ermessen, ob sie ihr Kind/ihre Kinder an den regulären Öffnungstagen in die Betreuung bringen. Die Betreuungszeit wird jedoch um 10 Stunde pro Woche gekürzt.

Die Landesregierung in NRW appelliert jedoch an alle Erziehungsberechtigungen, das Angebot des eingeschränkten Pandemiebetriebs nur im Notfall anzunehmen.

Bayern:

Grundsätzlich sind unsere Kitas geschlossen. Eltern haben jedoch die Möglichkeit, ihr Kind/ihre Kinder an den regulären Öffnungstagen in die Notbetreuung zu bringen, wenn

  • Eltern die Betreuung ihres Kindes / ihrer Kinder nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen,
  • die Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist,
  • Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung haben
  • es sich um Kinder mit Behinderung handelt und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind.

Die Landesregierung in Bayern appelliert jedoch an alle Erziehungsberechtigungen, das Angebot der Notbetreuung in Kitas nur im Notfall anzunehmen.

Seit Oktober 2020 gilt unser differenziertes Stufenmodell für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen (und für eine Inzidenz unter 50):

  • Stufe 1: unter 10 Neuerkrankungen im Einzugsgebiet: In den element-i Einrichtungen herrscht nach Möglichkeit der Normalbetrieb. Die Kinder können sich in den Kinderhäusern bzw. im Lernhaus der Schule weiterhin frei bewegen. Die Mitarbeiter*innen tragen keinen Mund- und Nasenschutz in unseren Räumlichkeiten, beachten aber selbstverständlich die weiteren Hygienebestimmungen. Es gelten im Idealfall die Öffnungszeiten wie vor dem Lockdown, wenn es die personellen Kapazitäten (z. B. aufgrund von Erkrankungen) zulassen. Ausflüge sind ohne Einschränkungen und auch in Begleitung von Eltern möglich.
  • Stufe 2: 10 bis 20 Neuerkrankungen: Für die Kinder gibt es keine Veränderungen. Die Mitarbeiter*innen tragen jetzt außerhalb ihres fest zugeordneten Raumes wieder Mund- und Nasenschutz. Aushilfskräften aus anderen Häusern werden ebenfalls feste Räume zugewiesen. Häuserübergreifende Besprechungen zwischen den Mitarbeiter*innen finden digital statt. Bei Ausflügen gehen Kinder aus verschiedenen Kohorten gemeinsam. Eine Begleitung durch Aushilfen aus anderen Häusern ist erlaubt.
  • Stufe 3: 21 bis 35 Neuerkrankungen: Kitas und Schulen dürfen ausschließlich von dort beschäftigten Mitarbeiter*innen (keine Eltern, keine Hospitationen) betreten werden. Einzige Ausnahme: Kurzzeitpraktikant*innen ab einer Woche (als Bestandteil der Ausbildung) sind weiterhin erlaubt. Alle öffentlichen Veranstaltungen wie Infoabende finden ausschließlich digital statt. Für Ausflüge gilt: Museumsbesuche o. Ä. sind unter Auflagen möglich (z. B. ein fester Raum je Gruppe und ein/e Museumspädagog*in mit Mund-Nasen-Schutz). Wir prüfen vorab das Hygienekonzept des Ausflugsziels.
  • Stufe 4: über 35 Neuerkrankungen: Die Zugangsberechtigungen werden weiter eingeschränkt und wir gehen zurück zur Bildung von Kohorten mit fest zugewiesener Bezugsbetreuung sowie verkürzten Öffnungszeiten. Die Kohorten dürfen sich in den Kita- bzw. Schul-Räumen nicht mehr treffen, das Personal ist Teil der Kohorte. Bei Ausflügen wählen wir Ziele im Freien (z. B. Zoo, Tierpark, Wald), die im besten Fall ohne Nutzung des ÖPNVs aufgesucht werden können. Sollte das nicht möglich sein, treffen wir entsprechend sinnvolle Entscheidungen (z. B. ist der Bus sehr voll, wartet man auf den nächsten) vor Ort.

Letzten Endes können die regionalen Gesundheitsämter bzw. die Ministerien der Länder andere Entscheidungen treffen, die wir berücksichtigen müssen. Daher sind in der Praxis Abweichungen zu unserem Stufenmodell möglich, über die wir schnellstmöglich informieren.

Grundsätzliche Maßnahmen:

AHA+L+A-Formel (gültig für Eltern und Externe): Abstand einhalten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmaske (Mund- und Nasenschutz) tragen, regelmäßig lüften – und wir empfehlen, die Corona-Warn-App zu aktivieren.

Dazu gehört auch, dass die Pädagog*innen sowie die Schüler*innen ab Klasse 5 außerhalb des Unterrichts Mund- und Nasenschutz tragen.

Für Reiserückkehrer*innen aus Baden-Württemberg und Bayern gelten die Regelungen des Bundesgesundheitsministeriums und der Länder: Wenn die Familie in einem Risikogebiet Urlaub gemacht hat, darf das Kind (und natürlich alle Haushaltsmitglieder, die im Risikogebiet waren) erst nach einem negativen Test (durchgeführt frühestens 5 Tage nach Rückkehr) oder nach 10 Tagen Quarantäne zurück in unsere Einrichtung. In NRW gibt es aktuell keine Quarantäneverpflichtung nach Rückkehr aus einem Risikogebiet. Eine Testung kann jedoch vom Gesundheitsamt nach Registrierung auf www.einreiseanmeldung.de angeordnet werden.

Grundsätzlich gilt unabhängig von Corona, dass kranke Kinder keinen Zugang zu unseren Einrichtungen haben. Sollte sich ein gesunder Allgemeinzustand des Kindes im Tagesverlauf plötzlich ändern, z. B. Fieber auftreten, isolieren wir das Kind und informieren die Eltern, um es umgehend abholen zu lassen. Hier werden wir sehr konsequent agieren.

Erwachsene, die Krankheitssymptome haben, dürfen unser Gelände nicht betreten. Eltern (mit Mund- und Nasenschutz) müssen in einem solchen Fall ihr Kind an der Tür/Gartentür an die Erzieher*innen übergeben. Wir erwarten, dass sie sich an diese Regelungen halten, um unsere Mitarbeiter*innen möglichst vor Ansteckungen zu schützen.

Corona-positive Testung in einer Einrichtung: Sollte in einer unserer Kitas oder Schulen ein/e Mitarbeiter*in positiv getestet werden, werden wir die Kita vorübergehend schließen und die kurzfristige Testung aller Mitarbeiter*innen, die mit diesem/r Kolleg*in Kontakt standen, veranlassen. Darüber hinaus werden möglicherweise vom Gesundheitsamt angeordneten Maßnahmen (Quarantäne, Testung etc.) umgesetzt.

Die jeweils gültigen Corona-Verordnungen in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen sind Grundlage unseres Handels.

Zutrittsregelungen für Kinder und Schüler*innen

Eltern unterschreiben für ihr Kita-Kind

  • Grundsätzlich gilt, dass kranke Kinder mit Fieber, Hals- oder Ohrenschmerzen, starkem, anhaltendem Husten, Erbrechen oder Durchfall keinen Zugang zu unseren Einrichtungen haben.
  • Wenn Ihr Kind an unserem Betrieb teilnehmen möchte, erwarten wir von Ihnen die Bestätigung, dass das Kind seit mind. 48 Stunden nicht über 38,0 Grad Körpertemperatur hat (gemessen im Ohr oder an der Stirn), unter trockenem Husten, Atemnot oder einer Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht als Begleitsymptom eines Schnupfens) leidet oder in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem Corona positiv getesteten und infektiösen Menschen hatte.
  • Eine Wiederzulassung Ihres Kindes ist in unseren Einrichtungen grundsätzlich erst nach 48 Stunden Symptomfreiheit möglich.
  • Sie sind verpflichtet, jeden Morgen bei Ihrem Kind Fieber zu messen und dürfen Ihr Kind nur dann bringen, wenn es keine erhöhte Temperatur / Fieber (über 38,0 Grad) hat.
  • Sollte Ihr Kind während des Aufenthalts im Kinderhaus oder der Schule Krankheitssymptome entwickeln oder Fieber bekommen, werden Sie umgehend informiert und Sie sind verpflichtet, Ihr Kind sofort abzuholen. Bitte hinterlassen Sie in unserer Einrichtung hierfür eine Telefonnummer, unter der Sie oder eine andere abholberechtigte Person jederzeit erreichbar ist.

Eltern unterschreiben für ihr Schul-Kind (Grund- und Gemeinschaftsschule)

  • Wenn Ihr Kind an unserem Betrieb teilnehmen möchte, erwarten wir von Ihnen die Bestätigung, dass das Kind seit mind. 48 Stunden nicht über 38,0 Grad Körpertemperatur hat (gemessen im Ohr oder an der Stirn), unter trockenem Husten, Atemnot oder einer Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht als Begleitsymptom eines Schnupfens) leidet oder in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem Corona positiv getesteten und infektiösen Menschen hatte.
  • Eine Wiederzulassung Ihres Kindes ist in unseren Einrichtungen grundsätzlich erst nach 48 Stunden Symptomfreiheit möglich.
  • Sie sind verpflichtet, jeden Morgen bei Ihrem Kind Fieber zu messen und dürfen Ihr Kind nur dann bringen, wenn es keine erhöhte Temperatur / Fieber (über 38,0 Grad) hat.
  • Sollte Ihr Kind während des Aufenthalts im Kinderhaus oder der Schule Krankheitssymptome entwickeln oder Fieber bekommen, werden Sie umgehend informiert und Sie sind verpflichtet, Ihr Kind sofort abzuholen. Bitte hinterlassen Sie in unserer Einrichtung hierfür eine Telefonnummer, unter der Sie oder eine andere abholberechtigte Person jederzeit erreichbar ist.

Zutrittsregelungen für erwachsene Schüler*innen

Die Einrichtung darf nur betreten werden, wenn Sie:

  • kein Fieber (über 38,0 Grad) haben,
  • nicht unter trockenem Husten oder Atemnot leiden,
  • nicht unter Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns leiden,
  • in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt mit einem Corona positiv getesteten und infektiösen Menschen hatten.

Ab einer 7-Tage-Inzidenz im Stadt-/Landkreis der Einrichtung von

  • 20 oder mehr Neuinfizierten: Erwachsene Schüler*innen dürfen die Einrichtung nicht betreten bis zum Abklingen der oben genannten Symptome bei sich und Angehörigen aus demselben Haushalt. Dies gilt nur für Angehörige, die älter als 10 Jahre alt sind.
  • 35 oder mehr Neuinfizierten: Erwachsene Schüler*innen dürfen die Einrichtung bis 48 Stunden nach Abklingen der oben genannten Symptome bei sich und Angehörigen aus demselben Haushalt (älter als 10 Jahre) nicht betreten.

Liegt ein negatives Testergebnis vor, können die erwachsene Schüler*innen sofort wieder in die Schule kommen – unabhängig von den Inzidenzen.

Ausgenommen sind Krankheitssymptome, die eine nicht ansteckende, ärztlich geklärte Ursache haben.

Zutrittsregelungen für Eltern

  • Erwachsene, die Krankheitssymptome haben, dürfen unser Gelände nicht betreten. Eltern (mit Mund- und Nasenschutz) müssen in einem solchen Fall ihr Kind an der Tür/Gartentür an die Erzieher*innen übergeben. Wir erwarten, dass Sie sich an diese Regelungen halten, um unsere Mitarbeiter*innen möglichst vor Ansteckungen zu schützen.
  • Das Kinderhaus bzw. die Schule darf ab einer am Ort der Einrichtung geltenden Inzidenz von 21 von Ihnen und jeder anderen Person, die Ihr Kind in das Kinderhaus oder die Schule bringen oder abholen, nicht betreten werden. Mitarbeiter*innen übernehmen von Ihnen bzw. übergeben Ihnen Ihr Kind außerhalb des Kinderhauses oder Schule. Den konkreten Ablauf regeln die Häuser entsprechend ihrer Gegebenheiten.
  • Wenn Sie Ihr Kind bringen und abholen, halten Sie bitte immer einen Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Eltern/Kindern. Sollte sich eine Schlange gebildet haben, so warten Sie bitte am Ende der Schlange unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes von mindestens 1,5 m