Fragen und Antworten

FAQ KONZEPT-E – FOKUS BADEN-WÜRTTEMBERG FÜR ELEMENT-I EINRICHTUNGEN

Alle aktuellen Änderungen werden kursiv dargestellt. Letzte Änderung am 03. Juli 2020.

Corona:

Start des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen zum 29. Juni 2020

Nächste Schritte zur Öffnung in unseren Häusern

Das Konzept zur Öffnung der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Baden-Württemberg gilt auch für das Kita-Jahr 2020/2021 und gibt den Trägern den Rahmen für ihre Umsetzung. Folgende Maßnahmen gelten in unseren Einrichtungen:

  • Die Kinder werden in feste Gruppen (Kohorten) mit möglichst festem Personal in

festen Räumen eingeteilt.

  • Springkräfte werden in Kohorten aushelfen, wo das Risiko gut abgeschätzt werden kann.
  • Ein Tausch der Räume ist nur tageweise möglich.
  • Die Garten-Nutzung findet nacheinander oder in abgetrennten Bereichen statt.
  • Die Betreuungszeit pro Kohorte beträgt maximal 9 Stunden am Tag. Leider ist es uns aus organisatorischen Gründen unter diesen Bedingungen nicht möglich, mehr Betreuungszeit anzubieten.
  • Die Gesundheitsbestätigung der Kinder muss unterschrieben werden.
  • Das Bringen und Abholen sind nur mit Mundschutz und Abstand (Regelungen vor Ort beachten) gestattet. Die Übergabe soll möglichst schnell erfolgen.

                                                                                                                                       

Bitte beachten Sie: Aufgrund von evtl. Personalausfall und weiteren Gegebenheiten vor Ort (z.B. Aufteilung der Räumlichkeiten) werden wir die Regelungen in einzelnen Einrichtungen – auch in den nächsten Wochen – immer wieder anpassen müssen, natürlich unter Berücksichtigung unserer Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen und im Interesse der Kinder. Die möglichen häuserspezifischen Regelungen werden den Eltern von der Teamleitung mitgeteilt.

Zur schrittweisen weiteren Öffnung (und ggf. auch wieder Schließung) wird es ab Oktober 2020 häuserspezifische Konzepte geben.

Die Elternbeiträge im Rahmen des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen entsprechen den vertraglich vereinbarten Kosten.

Sie findet in der jeweiligen Kita, die das Kind bisher besucht hat, durch deren Personal und in konstant zusammengesetzten Gruppen statt.

In Abhängigkeit von der Reaktion des einzelnen Kindes ist es sehr gut möglich, dass Eltern in

den ersten Tagen einplanen müssen, ihr Kind nur zwei oder drei Stunden in die Kita zu

bringen und in dieser Zeit ebenfalls anwesend zu sein.

Ja, es finden wieder regulär Eingewöhnungen statt. Neue Kinder werden einer Kohorte zugeteilt und innerhalb dieser eingewöhnt. Wenn zeitgleich mehrere Kinder neu in einem Kinderhaus starten, kann die Eingewöhnung in einer Gruppe stattfinden.
Insbesondere Eltern, die an der Eingewöhnung teilnehmen, müssen in dieser Zeit unsere Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen (Mundschutz, Abstand, etc.) beachten.

Abstandsregeln in der Kita sind weder für die U3 noch die Ü3 einzuhalten. Wir nennen das Modell, das wir umsetzen werden, das Kohortenmodell. Die Gruppen mit ihren festen Erzieher*innen bleiben immer zusammen und benutzen Gemeinschaftsräume nur dann, wenn eine andere Gruppe den Raum verlassen hat und dieser gemäß Hygieneplan gereinigt wurde.

Falls dann ein Corona-Fall auftritt, ist sofort klar, welche Gruppe betroffen ist. So muss nicht gleich die ganze Kita/Grundschule in Quarantäne. Wir prüfen, mit welcher Kinderzahl wir in den einzelnen Kitas diese Kohorten-Lösung umsetzen und damit eine Nachverfolgbarkeit gewährleisten können.

Die Erzieher*innen werden die Eltern beim Empfang befragen, ob sie morgens Fieber gemessen haben. Sie dürfen ihr Kind nur dann bringen, wenn es keine erhöhte Temperatur / Fieber (über 37,5 Grad) hat und auch ansonsten frei von jeglichen Krankheitssymptomen ist. Weiterhin werden die Erzieher*innen beim geringsten Zweifel, ob das Kind ganz gesund ist, dieses ohne Diskussion ablehnen oder sofort wieder abholen lassen können. Zwischen Auftreten der letzten Krankheitssymptome und dem Wiedererscheinen in der Kita müssen 48 Stunden liegen. Darüber hinaus dürfen die Eltern ihr Kind nur dann in das Kinderhaus bringen, wenn keine Person, die mit dem Kind im gemeinsamen Haushalt lebt, Erkältungs- oder Krankheitssymptome aufweist, die mit einer Covid-19 Infektion einhergehen können. Wir werden auf die Einhaltung dieser Vorgaben strikt bestehen und sie uns in einer Bestätigung vor Antritt der Betreuung von den Eltern unterzeichnen lassen, da sonst keine Betreuung erfolgen wird. Bezüglich der Voraussetzungen für die Betreuung werden die Eltern eine Konkretisierung erhalten. Unser aktuelles Positionspapier „Gesundheitsschutz für Kitas“ während der Corona-Pandemie finden Sie auf: http://www.element-i.de/corona/

Die Kinder werden je nach räumlicher Situation in der Kita gemeinsam in ihrer Kohorte auf dem Marktplatz oder in ihrem Aufenthaltsbereich essen. Die Tische werden nach dem Essen jeder Gruppe desinfiziert. Frühstücks und Nachmittagsimbiss werden so angerichtet, dass sie gemeinsam in der jeweiligen Gruppe eingenommen werden können.

In Schulen kann dies auch hausindividuell geregelt werden. Im Bildungshaus essen die Schüler in der Mensa Mittag, Frühstück und Imbiss finden in den Klassenzimmern statt. Desinfektionsmittel: Handdesinfektionsmittel stehen im Eingangsbereich für die Erwachsenen zur Verfügung. Bereits heute stehen im Wickelbereich und den Erwachsenentoiletten Desinfektionsmittel bereit. Mitarbeiter*innen, die zur Risikogruppe gehören, sind von der Arbeit mit den Kindern freigestellt. Mitarbeiter*innen, die im Haushalt mit einem Risikopatienten leben, können sich ebenfalls freistellen lassen. Die Eingruppierung als Risikopatient muss von einem Arzt bestätigt werden.

Eltern, die die Kita betreten, müssen Mund- und Nasenschutz tragen. Um den Abstand von 1,5m einhalten zu können, wird ein Wartebereich definiert. Es dürfen in den Garderoben nur so viele Erwachsene sein, dass jederzeit der Abstand von 1,5m eingehalten werden kann. Mit dem vorhandenen Desinfektionsmittel müssen sich die Eltern vor Eintritt in die Kita die Hände desinfizieren.

Wir verweisen hier in erster Linie auf die jeweiligen Landesregelungen:

https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus

https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php

 

Aktueller Stand ist:

NRW:

Am 8. Juni 2020 geht Nordrhein-Westfalen den nächsten Schritt seines Öffnungsplans und wechselt von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb. Die bisherige Notbetreuung wird aufgelöst und alle Kinder können dann in reduziertem Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35, 25 Stunden wieder ihre Kindertageseinrichtung besuchen. Dies geschieht selbstverständlich unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens.

Das nordrhein-westfälische Familienministerium hat folgende Standards für den eingeschränkten Regelbetrieb definiert:

  • es gibt nur feste Gruppen, keine offenen Konzepte;
  • in jeder Gruppe wird mindestens eine Fachkraft eingesetzt;
  • die Gruppen sind weiterhin räumlich voneinander getrennt;
  • alle Kontakte müssen nachvollziehbar sein, die Hygienekonzepte müssen eingehalten werden.

 

Bayern:

Am 1. Juli 2020 startet in Bayern der eingeschränkte Regelbetrieb für alle Kinder.

Die bayerische Landesregierung gibt vor, dass im eingeschränkten Regelbetrieb alle Kinder ihre Kindertageseinrichtung wieder regulär besuchen dürfen, sofern sie

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen bzw. seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind und
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.

Es gilt grundsätzlich der Rahmen-Hygieneplan Corona für die Kindertagesbetreuung und Heilpädagogische Tagesstätten.

 

Wir haben die Landesregelungen im Blick und werden an diesen Standorten unser Vorgehen anpassen.

In allen unseren Kinderhäusern gelten zudem unsere Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen.

Die Verpflegungskosten betragen ca. 120 € pro Kind und Monat. Diese verteilen sich ca. hälftig auf Personalkosten und Wareneinsatz. In den meisten Kitas berücksichtigen wir dabei keine Anschaffungs-, Instandhaltungs-, Wartungs-, Raum-, Raumnebenkosten und keine weiteren sonstigen Kosten.

Es gelten die gleichen Regeln wie vor dem 27. April: Für Kinder in der Notbetreuung wird der reguläre Elternbeitrag erhoben. Die aktuellen Entscheidungen zur Gebührenregelung für Kitas finden Sie auf https://www.element-i.de/corona/elternbeitraege/ und wir informieren natürlich direkt die Eltern, deren Kinder im Rahmen der Notbetreuung betreut werden.

Für die Kinder in den element-i Schulen bezieht sich die genannte Regelung auf die Gebühren für Hort und Verpflegung. Die Schulgebühren werden weiter erhoben, da auch die schulische Lernbetreuung aus der Ferne weiter läuft.

Nein. Es wurde den Eltern, die ihr Kind in einem Stuttgart element-i Kinderhaus betreuen lassen und die dem Einzug widersprochen haben, der Betrag in Höhe von 100€ erstattet. Allerdings kommt für diese ab September 2020 eine Erhöhung der Beitrags- und Verpflegungskosten zum Tragen. Bei den Eltern, die dem Einzug zugestimmt haben und damit in Vorauskasse gegangen sind, setzen wir die Erhöhung bis September 2021 aus.

Nein, wie angekündigt nur für die Eltern, die dem Einzug der 100€ widersprochen haben. (vgl. vorangegangene Frage)

Wir bekommen in Stuttgart keine Erstattung für den Verpflegungsbeitrag. Wir haben zwar alle Kosten soweit möglich reduziert, aber sie lassen sich nicht ganz auf null reduzieren. In unserer aktuellen Kalkulation gehen wir davon aus, dass wir einen monatlichen Fehlbetrag von 60€ haben.

An der vertraglichen Zusammenarbeit zwischen Eltern und Träger wird sich nichts ändern. Lediglich die Höhe Elternbeiträge ändert sich (abhängig von Betreuungszeiten, Notbetreuung und reduziertem Regelbetrieb). Vgl. dazu auch: https://www.element-i.de/corona/elterngebuehren/

Wir wirken darauf hin, dass Konzeptionstage nur in dringenden Fällen stattfinden. Dies werden die Teamleitungen vor Ort mit den Eltern direkt besprechen. Unseren großen Fortbildungskongress (09.-11.07.2020) haben wir abgesagt, sodass an diesen Tagen die Kita geöffnet sein wird.

Bzgl. der Sommerschließzeiten können wir den Eltern im Moment keine großen Hoffnungen machen. Unser Mitarbeiter*innen haben unabhängig von Kurzarbeit und Kitaschließung auch für diese Zeit Anspruch auf Urlaubstage. Wenn diese Urlaubstage von den Mitarbeiter*innen ohne Schließzeiten genommen werden würden, bedeutete dies für den Kitabetrieb eine lange Zeit, in der nicht ausreichend Betreuungspersonal für die Kinder anwesend wären. Das ist wahrscheinlich weder im Interesse der Eltern, noch im Interesse unserer Mitarbeiter*innen und schon gar nicht in unserem Interesse.

Wir freuen uns über eine konstruktive und offene Kommunikation sowie Anregungen. Dazu gibt es bereits verschiedene Ebenen der Zusammenarbeit, z.B. Gesamtelternbeirat und Bereichsleitung/Geschäftsführung oder Elternbeiräte in den Häusern und Teamleitungen oder die Elternabende in den einzelnen Kitas.

Anlage: https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/FAQS+Schulschliessungen

 

Über Konzept-e

Konzept-e ist ein Trägernetzwerk für Bildung und Betreuung mit element-i Kinderhäusern, element-i Schulen und Erzieher*innenfachschulen. Seit rund 30 Jahren bilden, betreuen und erziehen Spezialistinnen und Spezialisten Kinder und Jugendliche, damit sie sich zu freien und starken Menschen entwickeln. Basis dafür ist die eigene Pädagogik element-i, nach der jeder Mensch individuell gefördert wird. Damit leistet Konzept-e einen Beitrag für eine stabile und zukunftsfähige Gesellschaft von morgen.

Weiterführende Infos

Hier finden Sie noch eine Übersicht von Fragen & Antworten zur Schließung, (erweiterten) Notbetreuung und zum reduzierten Regelbetrieb:

Reaktion auf Entscheidungen der Landesregierungen zur erweiterten Notbetreuung ab 27. April 2020

Einleitung eines Übergangs von der erweiterten Notbetreuung in einen eingeschränkten Regelbetrieb für Kindertagesstätten ab dem 18. Mai 2020

Letzte Änderung am 27. Mai 2020.

Positionspapier: Aktuelle Informationen zur Schließung unserer Kinderhäuser und Schulen | element-i

Die Entscheidung, die Notbetreuung in Kitas und Grundschulen bis zur 7. Klasse auszuweiten, halten wir nicht für den richtigen Ansatz. Ich habe in meiner Funktion als Vorsitzende des DKV und als Geschäftsführerin von Konzept-e die Position vertreten, dass wegen der besonderen gesellschaftlichen Bedeutung der Kinderbetreuung eine verantwortungsvolle, aber auch kontinuierliche Wieder-Eröffnung der Kitas und Grundschulen notwendig ist; nicht nur um berufstätige Eltern, sondern auch um Familien in sozial schwierigen Verhältnissen zu entlasten und Kinder mit persönlichem, individuellem Förderbedarf zu unterstützen. Wir freuen uns dennoch, dass wir mit unserem politischen Einsatz immerhin zu dieser aus unserer Sicht richtigen Ausweitung beitragen konnten.

Allerdings müssten wir einen ersten wichtigen und verantwortungsvollen Schritt in Richtung Regelbetrieb gehen. Wir haben deswegen empfohlen, nicht die Notbetreuung auszuweiten, sondern den Anlauf so zu steuern, dass der Regelbetrieb schrittweise wieder erreicht und die Belegung an die jeweilige aktuelle Corona-Lage angepasst werden kann. Wir haben daher für eine prozentuale Belegung der üblichen Plätze einer Kita und dabei zum Start mit 25 Prozent plädiert. Sobald aus medizinischer Sicht eine weitere Lockerung der Kontakteinschränkungen zu vertreten ist, haben wir eine kontinuierliche Erhöhung oder auch Senkung der Belegung auf der Grundlage unserer (sozial-)pädagogischen Expertise empfohlen. Wir sind erstaunt darüber, dass gleich im ersten Schritt die Notbetreuung nun so kurzfristig in den Kindertagesstätten und Grundschulen bis zur Hälfte der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengröße, in Schulen bis zur Hälfte des für die Regelklassen der jeweiligen Schulart maßgeblichen Klassenteilers umgesetzt werden soll. Wir tragen die große Verantwortung, diese politische Entscheidung in unseren Häusern umzusetzen und dabei sowohl den Bedürfnissen der Kinder als auch der Not der Eltern gerecht zu werden. Wir hätten eine Öffnung in kleineren Schritten begrüßt, die uns mehr Zeit gegeben hätte, sorgfältige Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Wir werden dennoch mit Hochdruck daran arbeiten, die richtigen Entscheidungen zu treffen und spezifische Lösungen zu finden, die der Größenordnung der Häuser und der zur Verfügung stehenden Mitarbeiter*innen gerecht werden. Wir hoffen auf das Verständnis unserer Eltern, dass in der Kürze der Zeit sicher nicht gleich alles reibungslos funktionieren wird und die Anerkennung, dass unsere Mitarbeiter*innen an ihrem/seinem Platz ihr/sein Bestes geben.  

Allerdings freuen wir uns sehr, dass unser Plädoyer für eine kindgerechte Umsetzung des Anlaufs mit dem Modell der Kohortenisolierung mit festen Gruppengrößen aufgenommen worden ist und die Betreuung vor allem im Kleinkindbereich pädagogisch umsetzbar wird. (Keine Maskenpflicht, keine Abstandsregeln in der Gruppe, erweiterte Familie, etc.)

Nachdem nun ab dem 18. Mai 2020 ein reduzierter Regelbetrieb in den Kinderhäusern möglich ist, haben wir im Nachgang mit Hochdruck an der Umsetzung des rollierenden Systems gearbeitet, um möglichst vielen Kindern den Besuch in der Kita zu ermöglichen. Wir konnten daher bereits am 25. Mai mit dem reduzierten Regelbetrieb starten.

Am 15. April 2020 haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen, dass die Kontaktbeschränkungen aufrechterhalten werden und Kindertageseinrichtungen und Kindergärten bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Oberste Priorität hat, eine zweite sich rasant ausbreitende Infektionswelle zu verhindern. Weil aber das wirtschaftliche Leben langsam wieder hochfährt, hat die Landesregierung in Baden-Württemberg auch entschieden, die Notbetreuung auszuweiten, um Eltern, die einer präsenzpflichtigen Arbeit nachgehen, zu entlasten.

Die Landesregierung war wohl der Meinung, dass eine Ausweitung der Notbetreuung einem geregelten Anlauf vorzuziehen sei. Wir hätten einen stufenweisen Anlauf bevorzugt, der uns mehr Sicherheit und Planbarkeit gegeben hätte. Dies hat sich zwischenzeitlich geändert. Die neue – ab dem 18.5. geltende – Regelung geht von der Notfallbetreuung weg hin zu einem reduzierten Regelbetrieb schrittweise für max. 50 Prozent der Kinder. Wir hoffen, dass mit dem Eintritt der Regelbetreuung die Belegung der Plätze dem Träger überlassen wird.

Die erweiterte Notbetreuung in unseren Kitas hat am 27.04.2020 begonnen.

Die erweiterte Notbetreuung wurde vom 27. April 2020 an auch für Schüler*innen der Klassenstufen 1 bis 4 an Grundschulen sowie der Klassenstufen 5 bis 7 an weiterführenden Schulen angeboten.

Die in der erweiterten Notbetreuung zulässige Gruppengröße beträgt bei Kindertageseinrichtungen höchstens die Hälfte der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengröße, in Schulen höchstens die Hälfte des für die Regelklassen der jeweiligen Schulart maßgeblichen Klassenteilers. Für die Umsetzung wurden von der Unfallkasse Baden-Württemberg, dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg und dem Kommunalverband Jugend und Soziales Baden-Württemberg Empfehlungen ausgesprochen. Aus pädagogischen Gründen halten wir die im Rahmen der Corona-Krise gebotenen Abstandsregelungen und Mundschutz für nicht sinnvoll. Wir haben uns deswegen alternativ für die Organisation unserer Kinderhäuser in Kohorten (jeweils fünf Krippenkinder oder zehn Kindergartenkinder mit jeweils zwei Betreuer*innen) entschieden. Wir werden die Trennung der Kohorten in unseren Kitas und auch im Außenbereich bestmöglich umsetzen. Auch in der Notbetreuung hat der Infektions- und Gesundheitsschutz immer Vorrang, so dass es möglich ist, dass die Kitaleitung gemeinsam mit uns als Träger zu der Entscheidung kommt, Gruppengrößen reduzieren zu müssen.

In den element-i Grundschulen setzen wir auf der Basis der jeweiligen räumlichen und personellen Möglichkeiten für die Notbetreuung ebenfalls die Kohortenlösung mit Gruppen von 12 Kindern um. Bei der Planung haben wir die Lernbetreuung der Kinder, die weiterhin zuhause lernen, ebenso im Blick wie die Lernbetreuung der Kinder in der Notbetreuung. In der element-i Gemeinschaftsschule werden die Kinder, die für die Notbetreuung angemeldet werden, in Gruppen von maximal 14 Schülerinnen und Schülern betreut. Wir gehen davon aus, dass bei den älteren Kindern Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Ziel ist hier, allen Kindern (zuhause und im Bildungshaus) die fachliche Lernbegleitung in den Kernfächern durch die Fachlehrkräfte sicher zu stellen.

Nein, Voraussetzung für alle Kinder ist es, dass die Eltern anspruchsberechtigt sind und wir die Anzahl der zu betreuenden Kinder in unseren Räumen und mit dem einsetzbaren Personal für umsetzbar halten. Die Teamleitungen legen gemeinsam mit der päd. Bereichsleitung die maximale Gruppengröße im Rahmen der behördlichen Vorgaben fest. Dies kann dazu führen, dass aufgrund fehlender Anspruchsberechtigung nicht in jedem Falle die maximalen Plätze belegt werden.

Die Betreuungszeiten werden wir auf werktäglich 8,5 Stunden beschränken. Der Bedarf der Eltern in Bezug auf die Öffnungszeiten wird in Anlehnung an die Präsenzpflicht berücksichtigt. Soweit möglich werden wir in den Häusern eine Früh- und eine Spätkohorte anbieten, für die sich die Eltern dann fest entscheiden müssen.

Berechtigt zur Teilnahme sind Kinder,

  • bei denen beide Erziehungsberechtigte oder ein*e Alleinerziehende*r in der kritischen Infrastruktur tätig sind,
  • bei denen das Jugendamt feststellt hat, dass die Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohles nötig ist,
  • die im Haushalt eines Alleinerziehenden leben,
  • deren beide Erziehungsberechtigte oder ein*e Alleinerziehende*r eine präsenzpflichtige Tätigkeit wahrnehmen und von ihrem Arbeitgeber unabkömmlich gestellt sind. Die präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit muss vom Arbeitgeber bestätigt werden. Bei selbständig oder freiberuflich Tätigen genügt eine Eigenbescheinigung.

Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle teilnahmeberechtigten Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, werden die Kinder in der Reihenfolge der Kriterien aufgenommen.

Es dürfen nur Kinder betreut werden, die:

  • keine Krankheitssymptome aufweisen und deren Eltern jeden Morgen die Temperatur ihres Kindes messen und damit feststellen, dass diese nicht erhöht ist,
  • nicht in Kontakt zu infizierten Personen standen bzw. seit dem letzten Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und keine Krankheitssymptome aufweisen.

Nein, wir dürfen laut Verordnung nur Kinder betreuen, deren Eltern eine Bescheinigung von ihrem Arbeitgeber erhalten haben, die die Unabkömmlichkeit für beide Elternteile bescheinigt. Stehen nicht ausreichend Plätze zu Verfügung, ist zusätzlich die Systemrelevanz des Berufes entscheidend. Bei Alleinerziehenden genügt der Nachweis eines Elternteils. 

Kritische Infrastruktur sind insbesondere

1. die in den §§ 2 bis 8 der BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) bestimmten Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,

2. die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste, auch soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6 BSI-KritisV hinausgeht,

2a. die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen nach §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch erbringen, sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste, die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen,

3. Regierung und Verwaltung, Parlament, Organe der Rechtspflege, Justizvollzugs- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge (einschließlich der Einrichtungen gemäß § 36 Absatz 1 Nummer 4 IfSG) sowie die in den § 1 Absatz 1 genannten Einrichtungen, soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn oder Arbeitgeber unabkömmlich gestellt werden,

4. Polizei und Feuerwehr (auch Freiwillige) sowie Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz, sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie im Einsatz sind,

5. Rundfunk und Presse,

6. Beschäftigte der Betreiber bzw. Unternehmen für den ÖPNV und den Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden,

7. die Straßenbetriebe und Straßenmeistereien sowie

8. das Bestattungswesen.

Das Kultusministerium kann über die in diesem Absatz genannten Bereiche hinaus weitere Bereiche der kritischen Infrastruktur lageangepasst festlegen.

Da der reguläre Kitabetrieb weiter untersagt ist, muss das Angebot weiterhin eine Notbetreuung bleiben und gilt nicht für alle. Die Erziehungsberechtigten bzw. die oder der Alleinerziehende müssen als Nachweis eine Bescheinigung über ihre Unabkömmlichkeit von ihrem Arbeitgeber vorlegen. Außerdem bedarf es der Erklärung beider Erziehungsberechtigten bzw. von der oder dem Alleinerziehenden, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Laut Verordnung entscheidet die Gemeinde nach pflichtgemäßen Ermessen über die Aufnahme der Kinder, sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um die nach den Ziffern 1 bis 3 teilnahmeberechtigten Kinder aufzunehmen.

Laut Corona-Verordnung ist dies grundsätzlich noch möglich. Unser Hygienekonzept beruht aber auf der Bildung von Kohorten, d.h. Gruppen von fünf bis maximal zehn alters- bzw. entwicklungsähnlichen Kindern, die zusammen mit jeweils zwei pädagogischen Betreuungspersonen eine feste Einheit bilden und von den anderen Kohorten im Haus räumlich getrennt sind. Dies ermöglicht es uns, im Falle einer Corona-Infektion mögliche Ansteckungswege nachvollziehen zu können.
Wir haben die Eltern darum gebeten, uns bis zur angegebenen Frist ihren Bedarf für einen Notbetreuungsplatz oder ihren sonstigen Kita-Wunsch mitzuteilen. Auf Grundlage dieser Informationen haben die Mitarbeiter*innen unserer Kitas in einem sehr herausfordernden Planungsablauf die Kohorten organisiert.
Um die Idee der Nachverfolgung von Infektionen und im schlimmsten Falle die Schließung von nur einzelnen Gruppen umsetzen zu können, müssen die Gruppen stabil sein. Wir haben uns deshalb dazu entschieden, dass wir Eltern, die sich bis zur angegebenen Frist nicht für einen Notbetreuungsplatz angemeldet haben oder zu eben diesem Zeitpunkt eine Angabe gemacht haben, wann dies der Fall sein wird (z.B. aufgrund der Wiederaufnahme der Tätigkeit nach Elternzeit), nur dann im Rahmen der Notbetreuung einen Platz erhalten können, wenn in einer bestehenden Kohorte noch ein freier Platz verfügbar ist.
Wir haben, im Rahmen unseres Hygienekonzeptes, die Kapazitäten in unseren Einrichtungen maximal ausgenutzt, um möglichst vielen Kindern den Zugang zu ermöglichen. Denn es war uns von Beginn an wichtig, möglichst allen Kindern ihre Zeit in ihrer Kita mit ihren Freunden und der Verfolgung ihrer Interessen zu bieten. Nach dem Motto: Kinder brauchen Kinder. Diese Entscheidung führt dazu, dass wir – nach Abfrage aller Eltern im Rahmen der (erweiterten) Notbetreuung und des reduzierten Regelbetriebes – in fast allen unserer Kitas unsere Kapazität voll ausgelastet haben. Würden wir nachträglich eine Vielzahl von plötzlich angemeldeten Notbetreuungskindern aufnehmen, würde das Modell der Kohorten, für das wir uns entschieden haben, nicht mehr funktionieren. Die Belegung in festen Kohorten zu bestimmten Zeiten ist aber unsere Grundlage für den Gesundheitsschutz der Kinder und der Mitarbeiter*innen und auch die Grundlage für die ordnungsgemäße Umsetzung der Landesverordnung. Daher werden wir nachträgliche Anmeldungen für einen Notbetreuungsplatz nur noch in einem absoluten Notfall (aufgrund bspw. einer kurzfristigen Neuerung zur Systemrelevanz bezogen auf die Arbeitstätigkeit, die zum Zeitpunkt der Anmeldefristen gänzlich unbekannt war) annehmen, da wir sonst den Schutz für die Mitarbeiter*innen und die Kinder nicht mehr gewährleisten können.

Wir planen, dass jede Kohorte von zwei Mitarbeiter*innen betreut wird. Im Rahmen der Notbetreuung kann vom gesetzlichen Mindestpersonalschlüssel abgewichen werden.

Unser Ziel ist und war es, möglichst vielen Kindern außerhalb der bereits stattfindenden (erweiterten) Notbetreuung eine Betreuung – zumindest tageweise – zu ermöglichen. Wir arbeiten weiter mit festen Gruppen, also Kohorten.
Mit einem ausgearbeiteten Gesundheitsschutz- und Hygienekonzept wappnen wir uns vor der Ausbreitung des Corona-Virus in unseren Einrichtungen. (Vgl. Frage „Wie gewährleisten Sie die Sicherheit der Kinder in der Notbetreuung? Wie kontrollieren Sie die Einhaltung der Hygienestandards?…“)

Über den aktuellen Stand der Elternbeiträge in den einzelnen Kommunen infomieren wir auf www.element-i.de/corona/elterngebuehren im Detail. Generell gilt: Den Kindern werden bestimmte „ganze“ Tage in der Woche zugewiesen. Diese Tage sind fix und werden als Ganztagsbetreuung (pro Tag 1/20 des Monatsbeitrags) berechnet. Ein Beispiel: Das Kind wird montags und donnerstags von uns betreut. Im Juni sind das potentiell acht Kita-Tage. Ausgenommen ist hier der Feiertag am 11. Juni. Der Elternbeitrag wären also acht volle Tage. Die Kosten pro Tag sind 1/20 des Monatsbeitrags, obwohl der Monat Juni 21 Kita-Tage hat. Dieser Maßstab lehnt sich an die Berechnungsgrundlage der Kommunen an. Wichtig: Die Berechnung folgt unabhängig davon, ob und für wie lange das Kind an diesen Tagen in der Kita ist. Warum ist das so? Ganz einfach: zum Gesundheitsschutz der Kinder und unserer Mitarbeiter*innen. Aus hygienischen Gründen ist es uns nicht möglich, pro Tag zwei Kohorten (Gruppen) in einem Raum zu betreuen. Daher planen wir mit ganzen Tagen und desinfizieren die Räume, bevor die nächste Gruppe kommt. Zudem sind die Plätze fest vergeben und wir richten unsere Planung für Personal und Verpflegung danach aus. Eine noch feingliedrigere Beitragsberechnung wäre organisatorisch in diesen Zeiten nicht zu schaffen und nicht verantwortungsvoll.

Anfänglich hatten wir einen regen Rücklauf, den wir mittlerweile unter Kontrolle haben. Gelegentlich kommen noch Rückmeldungen von Eltern. Grundsätzlich haben aber mittlerweile alle betroffenen Kinder einen Notbetreuungsplatz erhalten.

Uns liegt folgende Information vor: Aktuell dürfen Kinderaufnahmen / Eingewöhnungen nur im Rahmen der erweiterten Notbetreuung und nicht im Rahmen des reduzierten Regelbetriebs durchgeführt werden.

Das Kurzarbeitergeld wird von den Zuschüssen für unser Fachpersonal abgezogen. Die sonstigen Mitarbeiter*innen werden üblicherweise nicht über Personalkosten bezuschusst. In allen Kitas bleibt ein Eigenanteil, den wir durch Elternbeiträge decken. Dieser Eigenanteil sinkt durch das Kurzarbeitergeld und den Rest müssen wir immer noch als Eigenanteil mit den Elternbeiträgen finanzieren. Dies hat auch dazu geführt, dass die allermeisten Kommunen die Elternbeiträge übernehmen, sodass die Beiträge – im Umfang der kommunalen Übernahme und sobald die Zahlung von den Kommunen erfolgt ist –, an die Eltern zurückerstattet werden können. Da wir für die Einführung der Kurzarbeit die Zustimmung aller unserer Mitarbeiter*innen benötigen, haben wir mit unseren Mitarbeiter*innen eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 100 % des bisherigen Nettogehalts vereinbart. Diese wird für das Fachpersonal ebenfalls bezuschusst. D.h. die Kurzarbeit bedeutet für unsere Mitarbeiter*innen keine finanziellen Einbußen und stellt für die Eltern keine zusätzlichen Kosten dar. Sie wirkt für uns in einem bescheidenen Maße kostensenkend und trägt dazu bei, dass die Deckung unserer Kosten in Zukunft – auch ohne die Elternbeiträge – gesichert sein wird.

Die Kurzarbeit betrifft nicht den Schulbetrieb. Die gleiche Schulbetreuung, die für den normalen Schulbetrieb gilt, halten wir auch jetzt noch aufrecht. Auf Grund der Verpflichtung der Schulen, weiterhin Fernunterricht für alle Schülerinnen und Schüler anzubieten und Fernlernen zu begleiten, wird sich daran in Zukunft nichts ändern. Die Schule arbeitet als Gesamtteam zusammen, um die Schule bei den Kindern zu Hause im Rahmen der geänderten Möglichkeiten zu meistern und die Kinder bestmöglich zu unterstützen. Die Bezugslehrer legen dabei den Fokus auf die Gestaltung der Inputs und die Wochenplanbetreuung, die weiteren Fachkräfte auf Impulsvorbereitungen, Videokonferenzen und Materialpakete. Die zu Teilen ausgerufene Kurzarbeit betrifft die Schulkinder deshalb in Bezug auf die Schule nicht.

Wir denken, es ist richtig und sinnvoll, die Elternbeiträge für Kinder, die nicht betreut werden, zu erlassen. Wir sehen andererseits keinen Anlass Kindern, deren Eltern aufgrund ihrer Berufstätigkeit in unsere Notbetreuung betreut werden, den Beitrag zu erlassen. Wir gehen davon aus, dass dies eher die Eltern sind, die nicht von Kurzarbeit, Kündigung etc. betroffen sind und damit ihren Beitrag bezahlen können. Es ist auch so, dass der Betreuungsschlüssel und der Aufwand für die Bereitstellung der Verpflegung viel höher ist als im üblichen Betrieb. Die meisten anderen Kitas bieten während der Notbetreuung gar keine Verpflegung an. Es ist für jede Kita in Notbetreuung ein/e Mitarbeiter*in für die Zubereitung der Verpflegung eingesetzt.

Sollten Eltern von Notbetreuungs-Kindern doch finanzielle Probleme haben, steht unser Angebot, mit uns eine individuelle Lösung zu suchen.

Die offiziellen Vorgaben sind recht weitreichend und lassen uns keinen großen Entscheidungsspielraum. Sollten darüber hinaus noch gleichrangig berechtigte Bedarfe angemeldet werden, für die nicht ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stehen, könnte der Elternbeirat jedes Hauses bei der Steuerung einer möglichst dem tatsächlichen Betreuungsbedarf jeder einzelnen Familie entgegenkommenden, tageweisen Platzvergabe hilfreich sein. Ziel wäre dann, dass nicht jede berechtigte Familie möglichst viel Betreuungszeit ausschöpft, sondern eventuell nur einzelne Tage, damit andere Familien an anderen Tagen zum Zuge kommen. Die Kindergruppen bleiben aber auch hier konstant.

Wir möchten darauf hinweisen, dass der Gesamtelternbeirat hier – wie auch wir – verständlicherweise nur begrenzte Einflussmöglichkeiten hat. Der Elternbeirat kann in Zweifelsfällen beratend hinzugezogen werden.