Ein Ausflug der besonderen Art hat die Kinder in unserer element-i Kita Neckarlöwen kürzlich begeistert: jedes Kind hatte seinen Puppenwagen dabei. Dieser Ausflug verbindet spielerisches Lernen, soziale Interaktion und Naturerfahrung.
Am Morgen parkten die Kinder ihre Puppenwagen in der Kita – eine Zeremonie, die den Tag für jedes Kind und anders als sonst üblich einläutete. Mit viel Freude und Stolz schoben die Kinder ihre „Puppen“ in den Wagen hin und her, bereiteten sie auf den bevorstehenden Ausflug vor und brachen schließlich auf den in den nahegelegenen Park. Der Spaziergang war für die Kinder nicht nur eine Wegstrecke von einem Ort zum nächsten, sondern ein Erlebnis an sich: Während sie die Umgebung erkundeten, übten sie gleichzeitig das abgestimmte Bewegen der Wagen in der Gruppe und den sicheren Umgang mit ihren Puppen.
Im Park angekommen, verwandelte sich der Park in einen Platz für eine Puppen-Kiko mit Impulsen. Die Kinder wickelten ihre Puppen, fütterten sie liebevoll und verarzteten die kleinen Wehwehchen. Sie gingen auf die Bedürfnisse ihrer Puppen ein, übernahmen Verantwortung und zeigten Empathie. Im gemeinsamen Handeln wurden sozialen Kompetenzen gefördert und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.
Warum ist der Ausflug förderlich?
Diese Aktivität bietet den Kindern vielfältige Lernmöglichkeiten:
Motorik und Koordination: Das Schieben der Puppenwagen und das Wickeln fördern die Fein- und Grobmotorik.
Soziale Kompetenzen: Das gemeinsame Spiel, Absprachen und das Einfühlen in die „Puppen“ stärken die sozialen Fähigkeiten. Das Kümmern um die Puppen vermittelt, was Verantwortung bedeutet.
Natur- und Umweltbezug: Der Spaziergang in den Park ermöglicht den Kindern, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen und zu erkunden.
Quereinstieg mit Herz und Kreativität: Flavia Giaimis hat ihren Weg von der Kunst in die Pädagogik gefunden – und bringt seitdem frischen künstlerischen Wind in das element-i Kinderhaus Junges Gemüse. Als Quereinsteigerin verbindet sie ihre Leidenschaft für Kunst mit ihrer Liebe zur Arbeit mit Kindern. Ihre Erfahrung zeigt, wie ästhetische Bildung Kinder in ihrer emotionalen, sozialen und kognitiven Entwicklung stärkt. In ihren Projekten dürfen die Kinder frei experimentieren, fühlen und gestalten. Ein Beispiel dafür ist ihr Impuls „Mit Farben fühlen – Kreative Begegnungen mit Van Gogh“. Das Projekt verbindet Kunst, Bewegung und Emotion auf ganzheitliche Weise miteinander.
Flavia, kannst du kurz erzählen, welchen beruflichen Weg du bisher gegangen bist und wie deine Ausbildung im künstlerischen Bereich dich geprägt hat?
Ich habe am Kunstinstitut und an der Universität Kunst studiert. Für mich ist Kunst mehr als ein ästhetischer Ausdruck – sie ist eine Sprache der Emotionen. Diese Erfahrung hat mein Denken und Arbeiten stark geprägt und mir bewusst gemacht, wie tief Kunst die Persönlichkeit und Wahrnehmung eines Menschen beeinflussen kann.
Was hat dich dazu bewegt, von der Kunst in die pädagogische Arbeit mit den Kindern zu wechseln?
Während meiner Arbeit mit Kunst habe ich gemerkt, wie stark kreative Prozesse Menschen berühren und verbinden. Ich wollte dieses Potenzial nicht nur selbst erleben, sondern mit Kindern teilen. Die Arbeit in der Pädagogik ermöglicht mir, Kreativität als Weg zu nutzen, Kinder in ihrer Entwicklung und Selbstentfaltung zu unterstützen.
Was fasziniert dich besonders an der Arbeit im Kinderhaus – und was möchtest du Kindern durch deine Erfahrungen aus der Kunst mitgeben?
Mich fasziniert, wie ehrlich und spontan Kinder reagieren. Sie sind offen, neugierig und experimentierfreudig. Ich möchte ihnen zeigen, dass sie durch Farben, Formen und Bewegung Gefühle ausdrücken und sich selbst entdecken können.
Warum hast du dich bewusst für element-i entschieden? Was spricht dich an unserer Pädagogik an? Und was bringst du mit?
Ich habe mich für element-i entschieden, weil diese Pädagogik das Kind als aktiven und selbstständigen Menschen sieht. Lernen entsteht hier durch Neugier, Bewegung und Kreativität – das entspricht meiner Haltung. Ich finde es schön, dass Kinder bei element-i ihre Ideen frei einbringen dürfen und Lernen als freudigen, sinnlichen Prozess erleben.
Ich sehe mich als Begleiterin, die Kinder ermutigt, eigene Wege zu gehen. Mein künstlerischer Hintergrund hilft mir, kreative Räume zu gestalten, in denen sie forschen, gestalten und fühlen können.
Wie ist die Idee zu „Mit Farben fühlen – Kreative Begegnungen mit Van Gogh“ entstanden und wie hast du das Projekt mit den Kindern umgesetzt?
Die Idee entstand aus meiner Liebe zur Kunst und dem Wunsch, Kinder Kunst mit allen Sinnen erleben zu lassen. Und Van Gogh war ideal, weil seine Werke Emotion, Bewegung und Farbe verbinden. Ich wollte die Kinder ermutigen, Gefühle durch Farben auszudrücken und ihre Kreativität frei zu entfalten. In so einem Fall ist der Umsetzungsprozess offen und schlussendlich vielfältig dank der Ideen von den Kindern.
Kannst du dazu mal ein Beispiel geben?
Ein Impuls entstand z. B. zu Van Goghs „Sonnenblumen“: Die Kinder sollten das Bild betrachten und durch ihre eigene Kreativität und Bewegung nachfühlen. Daher haben wir mit den Farben gespielt, indem wir mit Händen gemalt und die Farben dabei vermischt haben. So lernten die Kinder die Welt der Primär- und Sekundärfarben kennen. Die neu enstandenen Farben haben wir mit Objekten verknüpft und mit Gefühlen verbunden. Außerdem haben wir einen Bewegungskreis “erfunden”, bei dem auch Teamarbeit und aufmerksames Zuhören gefördert sowie Reaktionsfähigkeit und strategisches Denken entwickelt wurden. Die Kinder reagierten mit großer Begeisterung und Neugier und wurden so Teil des Kunstwerks. Dazu haben wir viel geredet und ich habe ihnen von Van Gogh, seinen Werken und die Kraft der Farben erzählt.
Was würdest du aus diesem Projekt in zukünftige Bildungsimpulse übernehmen? Gibt es etwas, das du anders gestalten würdest?
In Zukunft möchte ich diesen ganzheitlichen Ansatz beibehalten und noch stärker Musik und Sprache einbeziehen, um den Ausdruck der Kinder weiter zu fördern.
element-i steht für Autonomie, Freude am Lernen und Resilienz. Wie hast du diese Prinzipien in deinem Projekt konkret erlebt?
Im Projekt konnten die Kinder frei entscheiden, wie sie mit Farben und Materialien arbeiten wollten – das stärkte ihre Autonomie. Freude am Lernen zeigte sich in ihrer Neugier und im gemeinsamen Entdecken. Resilienz wurde sichtbar, wenn etwas nicht sofort gelang und sie neue Wege fanden. Für mich ist es wichtig, in jedem Projekt die Leitlinien von element-i zu berücksichtigen, da sie zusammen eine ganzheitliche und gesunde Entwicklung ermöglichen.
In den vergangenen Tagen wurde unser Atelier im Außengelände zu einem Ort voller Kreativität und Forschergeist. Die Kinder beschäftigten sich intensiv mit dem Bau von kleinen Booten und Tipis – liebevoll gestaltet aus Naturmaterialien und Gegenständen aus dem Atelier. Die entstandenen Werke waren voller Fantasie, Ideenreichtum und handwerklichem Geschick.
Mit großer Neugier sammelten die Kinder Materialien wie Äste, Rinde, Eichenblätter, Gräser und Lehm. Daraus entwickelten sie schwimmfähige Miniaturboote oder stabile kleine Tipis, die teilweise kunstvoll verziert und individuell gestaltet wurden. Dabei wurden Alltagsgegenstände kreativ genutzt, geknotet, gebunden und mit Lehm verbunden – ein spannender Prozess, in dem sich Gestaltungslust und technische Überlegungen auf spielerische Weise verbanden.
Ein besonderes Highlight war der Moment, als die fertigen Boote gemeinsam zum Wasser gebracht wurden. Die Kinder testeten, ob ihre Boote schwimmen, in welche Richtung sie sich bewegen und wie sie sich auf dem Wasser verhalten. Dabei entstanden lebhafte Gespräche über Auftrieb und Gleichgewicht – echtes forschendes Lernen im Spiel. So wurde aus dem Bastelprojekt ein kleines Forschungsabenteuer im Freien.
Im Sinne der Naturraumpädagogik wurde deutlich, wie reich an Lernerfahrungen ein gestalteter Naturraum sein kann: Die Kinder erlebten sich als aktive Gestalter:innen, sammelten Erfahrungen im Team, lernten, Probleme kreativ zu lösen, und entwickelten ein Gefühl für Naturmaterialien und Zusammenhänge. Der direkte Kontakt mit der Natur förderte neben der Fantasie Achtsamkeit, Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein.
Aus kleinen Materialien entstanden nicht nur Boote, sondern große Ideen – und viele wertvolle Momente, die zeigen, wie ganzheitliches Lernen im Einklang mit der Natur gelingen kann.
Heute stellen wir euch Lozer Kaidi vor, unseren neuen Markenbotschafter für element-i. Lozer startete bei element-i gleich nach der Schule mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr – und blieb dabei. Aber das erzählt er uns am besten selbst.
Übrigens: Wer mag, kann unseren Markenbotschafter:innen in den sozialen Medien, vorwiegend auf Instagram, aber auch auf TikTok, folgen und sie unterstützen. Sie freuen sich immer über Likes oder nette Kommentare.
Lozer, wie lange arbeitest du eigentlich schon bei uns?
Ich bin seit September 2019 bei element-i. Das war mein Freiwilliges Soziales Jahr im element-i Kinderhaus Technido Nidos. Danach ging’s für mich direkt weiter: Ab September 2020 habe ich dort auch das 1BKSP (einjähriges Berufskolleg für Sozialpädagogik) gemacht. 2021 begann dann meine Ausbildung zum Erzieher. Die ersten anderthalb Jahre war ich im element-i Kinderhaus Südstadtstrolche, die zweite Hälfte habe ich in der Freien element-i Grundschule im Bildungshaus Karlsruhe absolviert. Seit September 2024 arbeite ich nun als Erzieher in Vollzeit im element-i Kinderhaus Technido Dodos.
Dann bist du quasi ein element-i Urgewächs. Welche Herausforderungen siehst du in deiner Tätigkeit als Erzieher?
Eine Herausforderung ist für mich, im Trubel des Alltags den Überblick zu behalten – also gleichzeitig präsent bei den Kindern zu sein und trotzdem Organisation, Dokumentation und Absprachen gut im Blick zu haben. Dazu kommt: Jede Situation ist anders. Wir begleiten viele verschiedene Persönlichkeiten, Bedürfnisse und auch Emotionen – manchmal alles gleichzeitig. Genau darin liegt für mich der Anspruch: jeden Tag professionell und aufmerksam zu arbeiten.
Warum bist du Markenbotschafter für element-i geworden?
Weil wir im Alltag so viel erleben, was man von außen oft gar nicht sieht. Jeden Tag passieren neue kleine und große Momente und wir sehen, wie Kinder über sich hinauswachsen. Ich möchte genau das zeigen: echte Einblicke in unseren Kita-Alltag, in unsere Haltung und in die Bedeutung unserer Arbeit. Und ganz ehrlich: Ich habe Spaß daran, „Kita“ sichtbar zu machen – mit Herz und Authentizität.
Welche persönlichen Werte teilst du mit element-i?
Für mich passen vor allem Wertschätzung, Vielfalt und echtes Interesse am einzelnen Menschen sehr gut zu mir. Mir ist wichtig, dass wir Kinder so begleiten, wie sie sind, und dass wir als Team genauso sein dürfen: mit Stärken, Ideen, Charakter. Außerdem teile ich den Gedanken, dass gute Pädagogik Beziehung braucht: zuhören, beobachten, ernst nehmen und gemeinsam wachsen.
Was machst du eigentlich genau als Markenbotschafter?
Ich gebe Einblicke in unseren Kita-Alltag. Dabei zeige ich vor allem Impulse, Aktivitäten und Ausflüge, die wir gemeinsam mit den Kindern umsetzen, und mache sichtbar, wie diese im Alltag entstehen. Ich stehe für das, was das „i“ bei element-i ausmacht: Individuen, Interessen und Interaktion. Genau das versuche ich auch in meinen Beiträgen rüberzubringen.
Und was machst du bei element-i, wenn du nicht als Markenbotschafter unterwegs bist?
Mein Schwerpunkt ist aktuell das Nest bei den Dodos. Ich begleite die jüngeren Kinder im Alltag, plane Impulse, beobachte Interessen und Bedürfnisse und dokumentiere das. Ich gestalte Eingewöhnungen, wenn neue Kinder zu uns kommen, schreibe Portfolio-Seiten und führe Elterngespräche. Dazu kommen organisatorische Aufgaben wie Bestellungen, Handkasse und ich bin der Sicherheitsbeauftragte im Kinderhaus. Kurz gesagt: Pädagogik, Beziehung und Organisation – alles gehört dazu.
Was macht dir am meisten Spaß bei deiner Arbeit für element-i?
Am meisten Spaß macht mir, dass es wirklich heißt: „Es kommt auf mich an.“ Ich darf so arbeiten, wie ich bin: mit meiner Art, meinen Ideen und meinem Humor. Und dann natürlich der Austausch mit den Kindern. Die bringen jeden Tag neue Gedanken, neue Lösungen und neue Kompetenzen mit. Man plant etwas und am Ende wird es durch die Kinder oft noch besser, als man es sich vorgestellt hat.
Welche Ziele möchtest du als Markenbotschafter erreichen?
Ich wünsche mir, dass Menschen besser verstehen, was wir in den Kinderhäusern eigentlich leisten und wie viel Professionalität, Verantwortung und Herz in unserer Arbeit steckt. Wenn dadurch mehr Wertschätzung entsteht, ist schon viel gewonnen. Außerdem freue ich mich, element-i nach außen greifbarer zu machen: unsere Haltung, unser Konzept und die echte Arbeit mit den Kindern, nicht nur „Betreuung“, sondern Beziehung und Bildung.
Hast du vor, auch einmal mit den anderen Markenbotschafter:innen gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen?
Auf jeden Fall. Ich finde, gemeinsam entstehen oft die besten Ideen. Ich hätte richtig Lust auf Formate, bei denen wir uns gegenseitig besuchen, Einblicke aus unterschiedlichen Häusern zeigen oder Themen gemeinsam aufgreifen, einfach damit man sieht, wie vielfältig element-i ist. Und ich glaube, zusammen macht’s auch nochmal mehr Spaß und bringt mehr Energie rein.
Und wie immer, die persönliche Geschmacksfrage zum Schluss: In den element-i Kinderhäusern gibt es täglich frisch zubereitetes Essen. Auf dem Speiseplan stehen vegetarische Gerichte, Suppen, Fleisch, Fisch oder auch der besondere Kinderwunsch. Welcher Tag ist dein Favorit?
Schwierig. Irgendwie ist jeder Tag ein Highlight. Wenn ich mich entscheiden muss, dann würde ich Donnerstag sagen. Montag mag ich aber genauso gern, weil Kinderwunschtag ist und die Ideen der Kinder sind einfach kreativ und lustig.
Einer der größten Wünsche unserer Schulhüpfer der Gummi‑Bärchen war ein Besuch im Restaurant👨🍳 Da das mit so einer großen Gruppe gar nicht so einfach ist, haben sie kurzerhand beschlossen: Dann holen wir das Restaurant eben zu uns ins Kinderhaus 🍽️ Gemeinsam überlegten die Kinder, was ein richtiges Restaurant braucht, welche Speisen sie anbieten möchten und wie ihr eigener Laden aussehen soll. Schritt für Schritt entstand so ihr ganz persönliches Burger‑Restaurant. Natürlich mit allem, was dazugehört 🍔
Hier seht ihr ein paar Eindrücke von dem Tag, an dem es endlich soweit war.
🔬✨ Heute ging es für unsere Schulkinder auf Entdeckungsreise in die faszinierende Welt des ganz Kleinen!
Nach einer Einführung in Begriffe wie Objekträger, Pipette und Pinzette wurden zunächst eigene Proben vorbereitet. Anschließend wurde mikroskopiert und die Kinder konnten Dinge entdecken, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. 😊
Besonders spannend war es, Obst einmal aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten und zu sehen, dass es aus unzähligen kleinen Zellen besteht. 🌱🍎
Für viele Kinder war es faszinierend zu erleben, wie aus einem alltäglichen Lebensmittel unter dem Mikroskop eine völlig neue Welt wurde. Mit jedem Blick durch das Okular gab es etwas Neues zu entdecken – und aus anfänglicher Neugier wurden viele Fragen, spannende Beobachtungen und echte Forscherfreude. ✨ VG Vincent✌🏼
Hallo zusammen🙋🏽♀️, in den letzten Tagen haben wir viel in unserem schönen Garten gespielt. Damit er auch so schön bleibt, pflegen Kinder und ErzieherInnen diesen über das ganze Jahr. Daniel und Mike waren mit den Kindern im Baumarkt unterwegs.
Der Einkauf von Blumen 🌷 im Baumarkt kann für Kinder und eine lehrreiche Erfahrung sein. Dabei lernen sie nicht nur verschiedene Pflanzen kennen, sondern auch den verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Ressourcen.🧐
Beim Besuch der Blumenabteilung 🌼können Kinder beobachten, dass es viele unterschiedliche Blumenarten gibt🌸🌺. Einige Pflanzen blühen im Frühling, andere im Sommer oder Herbst. Gemeinsam können Merkmale wie Blütenfarbe, Blattform oder Duft verglichen werden. Dadurch werden die Beobachtungsgabe und das Interesse an der Natur gefördert.
Außerdem bietet der Blumeneinkauf die Möglichkeit, über die Bedürfnisse von Pflanzen zu sprechen. Blumen benötigen Wasser💦, Licht☀️, Nährstoffe und die richtige Temperatur🌡️, um gesund zu wachsen. Kinder lernen so, dass Lebewesen Pflege und Aufmerksamkeit brauchen. Nach dem Kauf können sie bei uns Verantwortung übernehmen, indem sie die Blumen regelmäßig gießen und ihre Entwicklung beobachten.
Auch der Umgang mit Geld 💴 spielt eine wichtige Rolle. Beim Auswählen der Blumen können Preise verglichen und ein Budget eingehalten werden. Dadurch werden mathematische Fähigkeiten und ein bewusster Umgang mit finanziellen Mitteln gefördert.
Darüber hinaus kann über Nachhaltigkeit gesprochen werden💚. Es lohnt sich, auf die Herkunft der Pflanzen zu achten und möglichst robuste, bienenfreundliche Blumen auszuwählen. So lernen Kinder, dass ihre Kaufentscheidungen Auswirkungen auf Umwelt 🌎und Natur haben können.
Der Einkauf von Blumen im Baumarkt verbindet somit Naturerfahrung, Verantwortungsbewusstsein, wirtschaftliches Denken und Umweltbildung. Er bietet viele Anlässe für Gespräche und praktische Lernerfahrungen im Alltag.
Hallo Zusammen, gerne stelle ich euch einen Impuls aus dem Kinderhaus Neckarsterne vor 🤗⭐️
Die Kinder haben heute den Salat für das Mittagessen zubereitet. Hierbei wurden so viele Sinne aktiviert - Die Kinder konnten fühlen, sehen, riechen, hören und sogar auch schmecken. 🫶🏼
Das tolle war daran das die Kinder somit ein bewusstsein bekommen haben für den Zusammenhang das dass mittagessen nicht einfach so kommt sondern auch vorbereitet werden muss. Ich fand den Impuls sehr kohärent und wertvoll für die kinder! 🙏🏼
Gemeinsam beim Mittagessen wurde der Salat gegessen. Die Kinder waren stolz und erzählten Ihren freunden wie sie den SAlat zubereitet haben. 🥗🥬
Was sagt Ihr zu dem Impuls? Habt Ihr auch schon mit den Kindern etwas für das gemeinsame Mittagessen vorbereitet? 👀 Über eure Kommentare freue ich mich wie immer sehr 🌈
Hey ihr Lieben, nachdem ich euch die Waldwochen aus dem Kinderhaus Brenzbären aus Giengen vorgestellt habe, möchte ich euch spezifisch einen Impuls von den Brenzbären vorstellen. 🐻🥰
Die Kinder haben gemeinsam mit ihren Erzieherinnen eine sehr aufregende Intensivphase gehabt und ein Wald-Bingo gespielt. 🌳🐛🤗
Anhand der Bilder wurden die Kinder motiviert, die unterschiedlichsten Naturmaterialien aus dem Wald zu suchen und zu finden. Alle waren sehr fokussiert und wollten so viele Kästchen wie möglich ankreuzen und hatten eine Menge Spaß. In diesem Impuls stecken so viele Aha-Momente, die ich auf jeden Fall mit in mein Kinderhaus nehmen werde! 🫶🏼
Was sagt ihr zu dem Impuls aus Giengen? 😊 Habt ihr auch mal ein Wald-Bingo mit euren Kindern gespielt? Ein herzlichen Dank an die Erzieherinnen für die tolle Inspiration! Über eure Kommentare freue ich mich wie immer sehr! 👀 Euer Orkan 🌈
Ein weiterer Blick zurück 👀⌛ – Teil 4: Aus Kindern von damals wurden Menschen, die heute bei uns Zukunft mitgestalten. Sie arbeiten als Erzieher mit Schwerpunkt Kunst und Content Creation, als Fotorgraf, im Marketing sowie als Werkstudentin bei der Bildungsstiftung. ✨
In der vergangenen Woche besuchte uns Edeka in der Kita Wirbelwind, um gemeinsam mit den Kindern unser Gemüsebeet zu bepflanzen💚Mit großer Neugier und Begeisterung erfuhren die Kinder, wie aus kleinen Samen und jungen Pflänzchen leckeres Gemüse und Kräuter wachsen👩🏼🌾👨🏽🌾
Gemeinsam wurden Kopfsalat, Pflücksalat, Kohlrabi, Karotten, Radieschen, Lauch und Petersilie in das Beet gesetzt oder ausgesät🥕🥬Dabei lernten die Kinder die Unterschiede zwischen Samen und Jungpflanzen kennen und erfuhren, welche Bedingungen Pflanzen zum Wachsen benötigen. Im Gespräch wurde erarbeitet, dass Pflanzen ausreichend Wasser, Sonnenlicht, Nährstoffe aus der Erde sowie regelmäßige Pflege brauchen, um gesund zu wachsen☀️💦🫶🏻Auch die Bedeutung von Dünger für eine gute Nährstoffversorgung wurde altersgerecht erklärt🍫🧐
Die Kinder beteiligten sich aktiv an allen Arbeitsschritten: Sie lockerten die Erde, setzten Pflänzchen ein, säten Samen aus und gossen die frisch bepflanzten Beete. Durch das praktische Tun konnten sie Natur mit allen Sinnen erleben und erste Erfahrungen im Bereich Gartenbau und Nachhaltigkeit sammeln👩🏽🤝👨🏼👩🏻🤝👩🏽👨🏼🤝👨🏻
Das Projekt hatte einen hohen pädagogischen Wert. Die Kinder erweiterten ihr Wissen über Pflanzenwachstum und gesunde Ernährung, übernahmen Verantwortung für die Pflege des Beets und stärkten ihre Feinmotorik beim Säen und Pflanzen💚💚💚Gleichzeitig wurden Beobachtungsgabe, Geduld und Wertschätzung für Lebensmittel gefördert. Das gemeinsame Arbeiten im Garten unterstützte zudem soziale Kompetenzen wie Zusammenarbeit, gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme🙌🏽
Mit viel Freude und Stolz betrachten die Kinder nun täglich ihr Gemüsebeet und verfolgen gespannt, wie aus den kleinen Samen und Pflänzchen nach und nach kräftige Pflanzen heranwachsen. Das gemeinsame Gartenprojekt war für alle Beteiligten eine bereichernde und nachhaltige Erfahrung. 🌱🥕🥬👩🏼🌾👨🏽🌾💚
Für uns ging es mit der U-Bahn direkt los – im Gepäck: Spiele, Sportsachen, Snacks und natürlich die passende Musik für unterwegs. 🎵⚽🍎
Am Ziel angekommen, konnten die Kinder den sonnigen Tag in vollen Zügen genießen. Besonders beliebt war die Wasserpumpe, an der fleißig geplanscht, experimentiert und gespielt wurde. 😊 Daneben blieb natürlich auch genug Zeit für Bewegung, gemeinsame Spiele und viele fröhliche Momente.
Nach vielen Stunden voller Spiel, Sonne und guter Laune durfte zum Abschluss eines natürlich nicht fehlen: ein leckeres Eis für alle. 🍦☀️ Ein gelungener Ausflug mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck. VG Vincent✌🏼
Im element-i Kinderhaus Reinsburg kocht Robert Knie 👨🍳 täglich für rund 85 Kinder frisches Essen 🍲🥕. Wenn die Kinder bei den Vorbereitungen helfen dürfen, stärkt das ihre Selbstständigkeit und das gemeinsame Essen verbindet. „Ich will, dass sich die Kinder aufs Essen freuen“, sagt Robert. Und dafür gibt er alles: Von frischer Gemüsebrühe bis zu Maultaschen mit Kartoffelsalat, für die er auch mal extra früh in der Küche steht. 🍽️❤️
Mehr dazu im Beitrag: www.element-i.de/magazin/ich-will-dass-kinder-sich-auf-das-essen-freuen/
Gemeinsam sind wir zu einem Schrebergarten in der Nähe unserer Kita gelaufen. Schon auf dem Weg haben wir uns darauf gefreut, zu entdecken, was uns dort alles erwartet. 🌱
Dort angekommen hat uns Swetlana zuerst ein paar spannende Fragen zu Pflanzen gestellt. Anschließend haben wir den Garten erkundet und viele Pflanzen und Tiere genauer angeschaut. Dabei haben wir einiges erfahren und konnten vieles entdecken, was uns vorher noch gar nicht aufgefallen ist. 🐞🌼
Ein besonderes Highlight war unsere Aktion mit Nudeln und Schnüren. Daraus haben wir bunte Ketten gefädelt und unserer Kreativität freien Lauf gelassen. 🎨✨
Nach einer kleinen Trinkpause durften wir den Garten noch einmal ganz in Ruhe erkunden, spielen und die Natur genießen. Überall gab es etwas zu entdecken, von bunten Blumen bis hin zu kleinen Tieren.
Es hat uns richtig Spaß gemacht, gemeinsam draußen unterwegs zu sein, die Sonne zu genießen und so viel Zeit in der Natur zu verbringen. ☀️🌿
Ein schöner Tag mit vielen Entdeckungen, neuen Erfahrungen und ganz viel Freude.
Ein weiterer Blick in die Vergangenheit unserer Verwaltung 👀⌛ – Teil 3: Heute arbeiten diese Kinder von damals im Marketing, bei der Bildungsstiftung und u. a. als Referentin der Geschäftsführung. ✨
Hey ihr Lieben, heute stelle ich euch das Haus Neckarsterne aus Esslingen vor ⭐️🤩
Gemeinsam haben wir den Tag mit einer Kinderkonferenz gestartet und mit den Kindern besprochen, wie wir den Tag gestalten möchten. 🤗
Für jedes Kind war etwas dabei – Bewegung, Kreativität und noch so vieles mehr! Nachdem alle Kinder sich für einen Impuls entschieden hatten, ging der Tag los und alle Bedürfnisse konnten individuell in den jeweiligen Impulsen gedeckt werden. 🫶🏼 Nach einem leckeren Mittagessen ging es weiter mit den Kreisen, Ruhe und der beliebten Gartenphase! ☀️
Ich habe den Tag bei den Neckarsternen sehr genossen und fand es richtig schön! Die Stimmung im Team, die Kinder und die Räumlichkeiten haben mich sehr inspiriert und ich komme sehr gerne wieder! 🥰
Was sagt ihr zu unseren Einblicken? Über Kommentare freue ich mich! Euer Orkan 🌈
Heute möchten wir euch Mairi Pachidou vorstellen, ein richtiges element-i Eigengewächs, kann man so sagen. Vom einjährigen Berufskolleg mit Praxisstelle im element-i Kinderhaus Grünschnabel, über die Ausbildung an der FDFP bis hin zu ihrer jetzigen Stelle als Hortpädagogin in der Freien element-i Grundschule in Karlsruhe hat sie alles über element-i von der Pike auf gelernt. Vor Kurzem hat sie sich nun noch entschlossen, Markenbotschafterin für element-i zu werden.
Wer mag, kann unseren Markenbotschafter:innen in den sozialen Medien, vorwiegend auf Instagram, aber auch auf TikTok, folgen und sie unterstützen. Sie freuen sich immer über Likes oder nette Kommentare.
Mairi (ausgesprochen Märi), bei dir kann man wirklich sagen, du lebst für element-i. Bist du deshalb Markenbotschafterin geworden?
Ja, denn ich möchte gerne unseren Alltag in den sozialen Netzwerken sichtbar machen, als Anerkennung für alle Mitgestalter:innen – Kinder, Eltern und unsere Pädagog:innen. Gleichzeitig ist das Videoschneiden für mich auch einfach eine schöne Möglichkeit, kreativ zu sein.
Wie lange arbeitest du schon bei uns?
Seit September 2021. Während des 1BKSP war meine Praxisstelle die Kita Grünschnabel in Durlach, danach begann ich mit der Ausbildung und wechselte ins element-i Kinderhaus Südstadtstrolche unten. Meine letzte Praxisstelle als Auszubildende war in der Freien element-i Grundschule im Bildungshaus in Karlsruhe, wo ich auch aktuell als Hortpädagogin tätig bin.
Welche Herausforderungen siehst du in deiner Tätigkeit als Erzieherin?
Innere Ruhe in reizintensiven Situationen zu finden und auszustrahlen.
Welche persönlichen Werte teilst du mit element-i?
Vielfalt und Inklusion finde ich großartig. Es ist mir wichtig, dass jede Person als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen wird – unabhängig vom jeweiligen Hintergrund, den Fähigkeiten oder Perspektiven.
Was machst du eigentlich genau als Markenbotschafterin?
Als Markenbotschafterin begleite ich nicht nur den Schulalltag, sondern auch spezielle Events von KONZEPT-E, also z. B. Messebesuche. Dadurch zeige ich auch wie ich das Ganze erlebe.
Und was machst du bei element-i, wenn du nicht als Markenbotschafterin unterwegs bist?
Als Hortpädagogin begleite ich die Bezugspädagog:innen und die Kinder beim Lernen am Vormittag. Am Nachmittag biete ich Impulse an, stehe den Kindern und Eltern als Ansprechpartnerin zur Verfügung und unterstütze die Kinder darin, soziale Kompetenzen und ihre Selbstständigkeit zu entwickeln.
Was macht dir am meisten Spaß bei deiner Arbeit für element-i?
Am besten gefällt mir, dass ich meine Persönlichkeit und Interessen aktiv einbringen kann. Und natürlich die Kinder: ihre Energie, Leichtigkeit und Positivität sind ansteckend.
Welche Ziele möchtest du als Markenbotschafterin erreichen?
Als Markenbotschafterin möchte ich zwei Seiten miteinander verbinden: das Unternehmen mit all seinen Werten, Ideen und dem gelebten Alltag – und die Außenwelt. Also Menschen, Interessierte und andere Pädagog:innen. Dabei ist mein Ziel, Begeisterung zu wecken und Vertrauen zwischen element-i und der Community aufzubauen.
Hast du vor, auch einmal mit den anderen Markenbotschafter:innen gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen?
Absolut! Ich freue mich sehr, wenn sich Möglichkeiten und Ideen für Kooperationen ergeben – wie es eigentlich auch hinter den Kameras oft schon ist.
Und die persönliche Geschmacksfrage zum Schluss: In den element-i Einrichtungen gibt es täglich frisch zubereitetes Essen. Auf dem Speiseplan stehen vegetarische Gerichte, Suppen, Fleisch, Fisch oder auch der besondere Kinderwunsch. Welcher Tag ist dein Favorit?
Der Kinderwunsch ist immer ein Volltreffer, da sind die meisten Kinder glücklich und satt. Den Suppentag mag ich auch, obwohl ich sonst gar kein Suppen-Fan bin.
Einer der größten Wünsche unserer Schulhüpfer der Gummi‑Bärchen war ein Besuch im Restaurant👨🍳 Da das mit so einer großen Gruppe gar nicht so einfach ist, haben sie kurzerhand beschlossen: Dann holen wir das Restaurant eben zu uns ins Kinderhaus 🍽️ Gemeinsam überlegten die Kinder, was ein richtiges Restaurant braucht, welche Speisen sie anbieten möchten und wie ihr eigener Laden aussehen soll. Schritt für Schritt entstand so ihr ganz persönliches Burger‑Restaurant. Natürlich mit allem, was dazugehört 🍔
Hier seht ihr ein paar Eindrücke von dem Tag, an dem es endlich soweit war.
🔬✨ Heute ging es für unsere Schulkinder auf Entdeckungsreise in die faszinierende Welt des ganz Kleinen!
Nach einer Einführung in Begriffe wie Objekträger, Pipette und Pinzette wurden zunächst eigene Proben vorbereitet. Anschließend wurde mikroskopiert und die Kinder konnten Dinge entdecken, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. 😊
Besonders spannend war es, Obst einmal aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten und zu sehen, dass es aus unzähligen kleinen Zellen besteht. 🌱🍎
Für viele Kinder war es faszinierend zu erleben, wie aus einem alltäglichen Lebensmittel unter dem Mikroskop eine völlig neue Welt wurde. Mit jedem Blick durch das Okular gab es etwas Neues zu entdecken – und aus anfänglicher Neugier wurden viele Fragen, spannende Beobachtungen und echte Forscherfreude. ✨ VG Vincent✌🏼
Hallo zusammen🙋🏽♀️, in den letzten Tagen haben wir viel in unserem schönen Garten gespielt. Damit er auch so schön bleibt, pflegen Kinder und ErzieherInnen diesen über das ganze Jahr. Daniel und Mike waren mit den Kindern im Baumarkt unterwegs.
Der Einkauf von Blumen 🌷 im Baumarkt kann für Kinder und eine lehrreiche Erfahrung sein. Dabei lernen sie nicht nur verschiedene Pflanzen kennen, sondern auch den verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Ressourcen.🧐
Beim Besuch der Blumenabteilung 🌼können Kinder beobachten, dass es viele unterschiedliche Blumenarten gibt🌸🌺. Einige Pflanzen blühen im Frühling, andere im Sommer oder Herbst. Gemeinsam können Merkmale wie Blütenfarbe, Blattform oder Duft verglichen werden. Dadurch werden die Beobachtungsgabe und das Interesse an der Natur gefördert.
Außerdem bietet der Blumeneinkauf die Möglichkeit, über die Bedürfnisse von Pflanzen zu sprechen. Blumen benötigen Wasser💦, Licht☀️, Nährstoffe und die richtige Temperatur🌡️, um gesund zu wachsen. Kinder lernen so, dass Lebewesen Pflege und Aufmerksamkeit brauchen. Nach dem Kauf können sie bei uns Verantwortung übernehmen, indem sie die Blumen regelmäßig gießen und ihre Entwicklung beobachten.
Auch der Umgang mit Geld 💴 spielt eine wichtige Rolle. Beim Auswählen der Blumen können Preise verglichen und ein Budget eingehalten werden. Dadurch werden mathematische Fähigkeiten und ein bewusster Umgang mit finanziellen Mitteln gefördert.
Darüber hinaus kann über Nachhaltigkeit gesprochen werden💚. Es lohnt sich, auf die Herkunft der Pflanzen zu achten und möglichst robuste, bienenfreundliche Blumen auszuwählen. So lernen Kinder, dass ihre Kaufentscheidungen Auswirkungen auf Umwelt 🌎und Natur haben können.
Der Einkauf von Blumen im Baumarkt verbindet somit Naturerfahrung, Verantwortungsbewusstsein, wirtschaftliches Denken und Umweltbildung. Er bietet viele Anlässe für Gespräche und praktische Lernerfahrungen im Alltag.
Hallo Zusammen, gerne stelle ich euch einen Impuls aus dem Kinderhaus Neckarsterne vor 🤗⭐️
Die Kinder haben heute den Salat für das Mittagessen zubereitet. Hierbei wurden so viele Sinne aktiviert - Die Kinder konnten fühlen, sehen, riechen, hören und sogar auch schmecken. 🫶🏼
Das tolle war daran das die Kinder somit ein bewusstsein bekommen haben für den Zusammenhang das dass mittagessen nicht einfach so kommt sondern auch vorbereitet werden muss. Ich fand den Impuls sehr kohärent und wertvoll für die kinder! 🙏🏼
Gemeinsam beim Mittagessen wurde der Salat gegessen. Die Kinder waren stolz und erzählten Ihren freunden wie sie den SAlat zubereitet haben. 🥗🥬
Was sagt Ihr zu dem Impuls? Habt Ihr auch schon mit den Kindern etwas für das gemeinsame Mittagessen vorbereitet? 👀 Über eure Kommentare freue ich mich wie immer sehr 🌈
Hey ihr Lieben, nachdem ich euch die Waldwochen aus dem Kinderhaus Brenzbären aus Giengen vorgestellt habe, möchte ich euch spezifisch einen Impuls von den Brenzbären vorstellen. 🐻🥰
Die Kinder haben gemeinsam mit ihren Erzieherinnen eine sehr aufregende Intensivphase gehabt und ein Wald-Bingo gespielt. 🌳🐛🤗
Anhand der Bilder wurden die Kinder motiviert, die unterschiedlichsten Naturmaterialien aus dem Wald zu suchen und zu finden. Alle waren sehr fokussiert und wollten so viele Kästchen wie möglich ankreuzen und hatten eine Menge Spaß. In diesem Impuls stecken so viele Aha-Momente, die ich auf jeden Fall mit in mein Kinderhaus nehmen werde! 🫶🏼
Was sagt ihr zu dem Impuls aus Giengen? 😊 Habt ihr auch mal ein Wald-Bingo mit euren Kindern gespielt? Ein herzlichen Dank an die Erzieherinnen für die tolle Inspiration! Über eure Kommentare freue ich mich wie immer sehr! 👀 Euer Orkan 🌈
Ein weiterer Blick zurück 👀⌛ – Teil 4: Aus Kindern von damals wurden Menschen, die heute bei uns Zukunft mitgestalten. Sie arbeiten als Erzieher mit Schwerpunkt Kunst und Content Creation, als Fotorgraf, im Marketing sowie als Werkstudentin bei der Bildungsstiftung. ✨
In der vergangenen Woche besuchte uns Edeka in der Kita Wirbelwind, um gemeinsam mit den Kindern unser Gemüsebeet zu bepflanzen💚Mit großer Neugier und Begeisterung erfuhren die Kinder, wie aus kleinen Samen und jungen Pflänzchen leckeres Gemüse und Kräuter wachsen👩🏼🌾👨🏽🌾
Gemeinsam wurden Kopfsalat, Pflücksalat, Kohlrabi, Karotten, Radieschen, Lauch und Petersilie in das Beet gesetzt oder ausgesät🥕🥬Dabei lernten die Kinder die Unterschiede zwischen Samen und Jungpflanzen kennen und erfuhren, welche Bedingungen Pflanzen zum Wachsen benötigen. Im Gespräch wurde erarbeitet, dass Pflanzen ausreichend Wasser, Sonnenlicht, Nährstoffe aus der Erde sowie regelmäßige Pflege brauchen, um gesund zu wachsen☀️💦🫶🏻Auch die Bedeutung von Dünger für eine gute Nährstoffversorgung wurde altersgerecht erklärt🍫🧐
Die Kinder beteiligten sich aktiv an allen Arbeitsschritten: Sie lockerten die Erde, setzten Pflänzchen ein, säten Samen aus und gossen die frisch bepflanzten Beete. Durch das praktische Tun konnten sie Natur mit allen Sinnen erleben und erste Erfahrungen im Bereich Gartenbau und Nachhaltigkeit sammeln👩🏽🤝👨🏼👩🏻🤝👩🏽👨🏼🤝👨🏻
Das Projekt hatte einen hohen pädagogischen Wert. Die Kinder erweiterten ihr Wissen über Pflanzenwachstum und gesunde Ernährung, übernahmen Verantwortung für die Pflege des Beets und stärkten ihre Feinmotorik beim Säen und Pflanzen💚💚💚Gleichzeitig wurden Beobachtungsgabe, Geduld und Wertschätzung für Lebensmittel gefördert. Das gemeinsame Arbeiten im Garten unterstützte zudem soziale Kompetenzen wie Zusammenarbeit, gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme🙌🏽
Mit viel Freude und Stolz betrachten die Kinder nun täglich ihr Gemüsebeet und verfolgen gespannt, wie aus den kleinen Samen und Pflänzchen nach und nach kräftige Pflanzen heranwachsen. Das gemeinsame Gartenprojekt war für alle Beteiligten eine bereichernde und nachhaltige Erfahrung. 🌱🥕🥬👩🏼🌾👨🏽🌾💚
Für uns ging es mit der U-Bahn direkt los – im Gepäck: Spiele, Sportsachen, Snacks und natürlich die passende Musik für unterwegs. 🎵⚽🍎
Am Ziel angekommen, konnten die Kinder den sonnigen Tag in vollen Zügen genießen. Besonders beliebt war die Wasserpumpe, an der fleißig geplanscht, experimentiert und gespielt wurde. 😊 Daneben blieb natürlich auch genug Zeit für Bewegung, gemeinsame Spiele und viele fröhliche Momente.
Nach vielen Stunden voller Spiel, Sonne und guter Laune durfte zum Abschluss eines natürlich nicht fehlen: ein leckeres Eis für alle. 🍦☀️ Ein gelungener Ausflug mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck. VG Vincent✌🏼
Im element-i Kinderhaus Reinsburg kocht Robert Knie 👨🍳 täglich für rund 85 Kinder frisches Essen 🍲🥕. Wenn die Kinder bei den Vorbereitungen helfen dürfen, stärkt das ihre Selbstständigkeit und das gemeinsame Essen verbindet. „Ich will, dass sich die Kinder aufs Essen freuen“, sagt Robert. Und dafür gibt er alles: Von frischer Gemüsebrühe bis zu Maultaschen mit Kartoffelsalat, für die er auch mal extra früh in der Küche steht. 🍽️❤️
Mehr dazu im Beitrag: www.element-i.de/magazin/ich-will-dass-kinder-sich-auf-das-essen-freuen/
Gemeinsam sind wir zu einem Schrebergarten in der Nähe unserer Kita gelaufen. Schon auf dem Weg haben wir uns darauf gefreut, zu entdecken, was uns dort alles erwartet. 🌱
Dort angekommen hat uns Swetlana zuerst ein paar spannende Fragen zu Pflanzen gestellt. Anschließend haben wir den Garten erkundet und viele Pflanzen und Tiere genauer angeschaut. Dabei haben wir einiges erfahren und konnten vieles entdecken, was uns vorher noch gar nicht aufgefallen ist. 🐞🌼
Ein besonderes Highlight war unsere Aktion mit Nudeln und Schnüren. Daraus haben wir bunte Ketten gefädelt und unserer Kreativität freien Lauf gelassen. 🎨✨
Nach einer kleinen Trinkpause durften wir den Garten noch einmal ganz in Ruhe erkunden, spielen und die Natur genießen. Überall gab es etwas zu entdecken, von bunten Blumen bis hin zu kleinen Tieren.
Es hat uns richtig Spaß gemacht, gemeinsam draußen unterwegs zu sein, die Sonne zu genießen und so viel Zeit in der Natur zu verbringen. ☀️🌿
Ein schöner Tag mit vielen Entdeckungen, neuen Erfahrungen und ganz viel Freude.
Ein weiterer Blick in die Vergangenheit unserer Verwaltung 👀⌛ – Teil 3: Heute arbeiten diese Kinder von damals im Marketing, bei der Bildungsstiftung und u. a. als Referentin der Geschäftsführung. ✨
Hey ihr Lieben, heute stelle ich euch das Haus Neckarsterne aus Esslingen vor ⭐️🤩
Gemeinsam haben wir den Tag mit einer Kinderkonferenz gestartet und mit den Kindern besprochen, wie wir den Tag gestalten möchten. 🤗
Für jedes Kind war etwas dabei – Bewegung, Kreativität und noch so vieles mehr! Nachdem alle Kinder sich für einen Impuls entschieden hatten, ging der Tag los und alle Bedürfnisse konnten individuell in den jeweiligen Impulsen gedeckt werden. 🫶🏼 Nach einem leckeren Mittagessen ging es weiter mit den Kreisen, Ruhe und der beliebten Gartenphase! ☀️
Ich habe den Tag bei den Neckarsternen sehr genossen und fand es richtig schön! Die Stimmung im Team, die Kinder und die Räumlichkeiten haben mich sehr inspiriert und ich komme sehr gerne wieder! 🥰
Was sagt ihr zu unseren Einblicken? Über Kommentare freue ich mich! Euer Orkan 🌈
Der Natur-Tag ist bei den Glems-Igeln jeden Mittwoch ein fester Bestandteil unseres Wochenplans. Jedes Kind, das Lust darauf hat, ist herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Gemeinsam mit den Kindern haben die Pädagog:innen bei ihren Exkursionen den Schopfloch-Berg, am Rand vom Leonberger Ezach, entdeckt. Ein mit Gras bewachsener Hügel mit einer Lichtung und einem angrenzenden kleinen Waldstück. Dieser Ort wurde zum festen Platz für die Natur-Tage ausgewählt. Nachdem das Gelände ausgiebig erforscht wurde, haben die Kinder eine Stelle entdeckt, an der sie ihr Lager aufbauen wollen. So entstand über mehrere Wochen ein Tippi aus langen Ästen, an dem stetig weiter gebaut wird. Jeden Mittwochmorgen hört man im Kinderhaus Sätze wie: „Ich gehe zum Natur-Tag, da werde ich gebraucht!“ Ganz unter dem Motto „es kommt auf mich an“ erleben die Kinder, dass sie selbst etwas bewirken können und ein wichtiges Mitglied in einer Gemeinschaft sind.
Vom Entdecken zum gemeinsamen Gestalten in der Natur
Im Verlauf des Bauens am Tippi kam der Wunsch bei den Kindern auf, die Äste auf die richtige Länge zu kürzen, denn nicht jeder Ast passte für ihr Bauvorhaben. So wurde bei den nächsten Natur-Tagen eine Ast-Säge mit in den Wald genommen. Unter enger Begleitung eines Pädagogen können die Kinder ihr handwerkliches Geschick erproben. Wichtig ist uns Pädagog:innen dabei, mit den Kindern den Umgang mit unserer Umwelt zu besprechen. Wir wollen gerne die Natur für unser Vorhaben nutzen und ein Tippi bauen und gleichzeitig dabei achtgeben, dass wir die Natur schützen und nicht unnötig belasten. Dazu gehört auch, nicht wahllos Äste abzusägen, sondern zu schauen, welche Äste bereits abgefallen sind und sich für unsere Zwecke eignen.
Die Idee, Werkzeug in der Natur zu verwenden, ist mit jedem Natur-Tag weiter ausgereift. Es wurden Schnitzmesser besorgt, die künftig für weiteres Werken im Wald verwendet werden können. Um den Kindern einen bewussten Umgang damit beizubringen, entwickelte ein Pädagoge die Idee des „Messerführerscheins“. Um diesen zu erwerben, beginnen die Kinder mit einer Theorieeinheit. Sie schauen sich das Messer gemeinsam mit dem Pädagogen an, lernen verschiedene Begriffe kennen und besprechen, welche Regeln im Umgang mit einem Messer wichtig sind. Dann können sie in der Eins-zu-eins-Begleitung des Pädagogen das Schnitzen ausprobieren. Wenn das Kind einen sicheren Umgang mit dem Messer beherrscht und es die Regeln rund um das Schnitzen verstanden hat und sich an den abgesprochenen Umgang hält, bekommt es den Messerführerschein. Wer den Messerführerschein hat, darf von nun an das Messer am Natur-Tag an einer Schnur bei sich tragen und unter Aufsicht im Wald schnitzen.
Lernen mit Kopf, Herz und Hand – Verantwortung und Gemeinschaft erfahren
Der Natur-Tag verknüpft das Bildungs- und Entwicklungsfeld „Natur und Umwelt“ mit „Erschaffen“, aber auch mit „Gemeinschaft“. Im Umgang mit Werkzeug lernen die Kinder, die Wichtigkeit von Regeln und deren Einhaltung kennen. Außerdem lernen sie Verantwortung zu übernehmen. Dazu fördert der Umgang mit Werkzeug auch die Konzentration, die Feinmotorik und das Einschätzen der eigenen Kraft. Außerdem macht das Kind mathematische Erfahrungen, zum Beispiel beim Abmessen der richtigen Länge der Äste. Und das Kind lernt dabei, sein Handeln zu planen. Während des Natur-Tages erlebt sich jedes Kind in der Gemeinschaft und lernt dadurch, was es bedeutet, Teil einer Gruppe zu sein. Dazu gehört es, sich in die Gruppe einzufügen und an Regeln zu halten, sich mit seinen Bedürfnissen und Ideen mitzuteilen, sich abzusprechen und gemeinsam Lösungen zu finden. Auch mal zurückstecken zu müssen oder Misserfolge auszuhalten ist ein Lernprozess in einer Gemeinschaft, aber auch gemeinsame Erfolge zu erleben – zum Beispiel mit vereinten Kräften ein großes Tippi zu bauen!
Einmal im Monat entscheiden die Kinder bei den Technilinos, was es zu essen geben soll. Dieses Mal fiel die Wahl auf Schupfnudeln – ein Wunsch, den wir Pädagog:innen gerne aufgegriffen haben. Um das Essen zusätzlich aufzuwerten, haben wir die Schupfnudeln gemeinsam mit den Kindern in der Kita hergestellt. So wurde aus dem Wunschessen ein Gemeinschaftsprojekt mit einer wunderbaren Lernerfahrung.
Wunschessen wird Gemeinschaftsprojekt
Unser Koch Sven bereitete dafür den Teig vor. Er bestand aus Kartoffeln, etwas Mehl, Eigelb sowie einer Prise Salz und Muskat. Die Kinder konnten Sven bei der Zubereitung durch das Küchenfenster zuschauen und waren gespannt darauf, selbst mitzumachen.
Als der Teig fertig war, ging es los: Gemeinsam teilten wir Erwachsenen ihn in kleinere Portionen auf. Und die Kinder versuchten, die typische Form der Schupfnudeln zu rollen. Das war anfangs gar nicht so einfach. Mit etwas Übung wurden die Kinder zunehmend geschickter. Diese Aufgabe forderte Geduld und Fingerspitzengefühl und machte gleichzeitig viel Spaß. Es war schön zu sehen, wie konzentriert und motiviert die Kinder bei der Sache waren. Dabei unterstützten sie einander und erlebten, wie wichtig Zusammenarbeit ist.
Stolz auf das gemeinsame Ergebnis
Am Ende hatten wir insgesamt 16 Kilogramm Schupfnudeln hergestellt – eine großartige Leistung! Die Nestkinder ergänzten das Menü mit selbstgemachtem Apfelmus. Beim gemeinsamen Mittagessen am nächsten Tag waren alle stolz auf das Ergebnis. Viele Kinder erzählten begeistert, dass sie die Schupfnudeln selbst gemacht hatten, und fanden, dass sie an diesem Tag besonders gut schmeckten. Die Kinder haben nicht nur erlebt, wie Lebensmittel entstehen, sondern aktiv etwas zum Gelingen beigetragen. Sie erlebten, was Gemeinschaftssinn bedeutet, und konnten durch das praktische Arbeiten ihre Feinmotorik und Ausdauer stärken. Es war eine wunderbare Erfahrung für alle und hat den Kindern viel Freude bereitet.
Im Kita-Alltag der Justizzwerge in Mannheim konnten wir Erzieher:innen bei den Kindern großes Interesse am Element Wasser beobachten. Beim Händewaschen vor den Mahlzeiten spielen die Kinder gern mit Wasser und betätigen den Hebel für die Seife mehrmals. Sie beobachten, wie sich der Schaum im Waschbecken sammelt.
Experimentieren mit Wasser, Seife und Farbe im Atelier
Wir Pädagog:innen haben die beiden Komponenten Wasser und Seife ins Atelier mitgenommen, um den Kindern eine längere Erforschung dieser Materialien zu ermöglichen. Ergänzt haben wir das Material mit Fingerfarbe. Für den Impuls benötigten wir neben Wasser, Seife und Fingerfarben zusätzlich Joghurtgläser, Pinsel (und andere Mal-Instrumente – wie z.B. Pinsel) und eine große Papierrolle.
Zunächst befüllten wir ein Joghurtglas mit Wasser. Im Anschluss mischten wir das Wasser mit Fingerfarbe und verrührten es mit einem Pinsel. Dabei beobachteten wir den Vorgang und regten die Kinder an, das Geschehen zu beschreiben: Was passiert mit dem Wasser? Was können die Kinder beobachten? Dafür eignen sich die Joghurtgläser besonders, da die Kinder den Misch-Vorgang gut beobachten können. Während des Beobachtens ist den Kindern aufgefallen, dass das Wasser nun die Farbe der Fingerfarbe angenommen hat.
Im Anschluss konnte der freie Malprozess beginnen. Ausgestattet mit einem Pinsel oder anderen Mal-Instrumenten – z.B. eine Zahnbürste – erzeugten die Kinder bunte Spuren auf der weißen Papierrolle. Manche der Werkzeuge erzeugten dünne Spuren, andere dickere.
Um einen weiteren Impuls zu setzen, haben wir nun die Seife ins Wasser gespritzt. Wie schon beim ersten Mal beobachteten wir gemeinsam mit den Kindern, was nun mit dem Wasser passiert: Es entstehen kleine Seifenblasen, nachdem wir das Wasser umgerührt haben. Mit der neu entstandenen Farbe malten die Kinder weiter. Es entstanden auch beim Malen mit der Farbe Seifenblasen auf dem Papier, die nach kurzer Zeit verschwanden.
Bildungsbezug und Reflexion
Der Impuls ist hauptsächlich dem Bildungsfeld ,,Erschaffen” zuzuordnen. Es sind jedoch auch Verknüpfungen zu den Bildungs- und Entwicklungsfeldern ,,Natur und Umwelt” sowie „Sinne“ und „Sprache“ vorhanden.
Wer kennt es nicht? Der Streit um den einen roten Plastik-Bagger oder genau dieses eine Sandförmchen. Am Ende des Tages finden sich, gerade in großen Gärten, oftmals dann noch einige Spielzeuge im Gebüsch oder sind sogar kaputt. Welche Erfahrungen sammeln die Kinder in den Kinderhäusern während unserer Gartenphase? Natürlich können Sie beim Aushandeln der Konflikte und Ausprobieren der verschiedenen Sandspielzeuge soziale oder auch andere Bildungsmomente – in Form von Mengen messen oder sinnlichen Erfahrungen – erleben. Das Kinderhaus Finkenburg hat sich die Frage gestellt, ob dies die Erfahrungen sind, die wir während der Gartenphase im Naturraum den Kindern bieten wollen.
Die Beobachtung
Die Kinder spielen im Garten sehr frei und gerne ungestört. Oftmals drehen sich die Spielinhalte um Rollen- und Fantasiespiele. Requisiten hierbei sind dann oft Plastikteller, Bobby Cars, Sandförmchen oder andere Plastikspielzeuge. Nicht selten hat es den Anschein, dass der Fantasie der Kinder durch diese Gegenstände Grenzen gesetzt werden. Sie nutzen zwar auch Naturmaterialien wie Steine, Stöcke, Blätter, dem ein oder anderen fällt ein kleiner Käfer auf dem Boden auf, doch nahezu ausnahmslos kehren die Kinder in ihr Spiel mit den Plastikrequisiten zurück.
Die Idee
Die Kinder nutzen den Naturraum, der ihnen in unserem Garten zur Verfügung steht, und können so ganzheitliche Erfahrungen sammeln sowie ihre Fantasie einsetzen. Sie entdecken die Materialien, die die Natur zur Verfügung stellt und nutzen sie. Dabei werden sie von den Pädagog:innen begleitet und unterstützt. Als die Idee in der Kinderkonferenz mit den Kindern besprochen wird, ernten wir Pädagog:innen kritische Blicke. Dennoch lassen sich die Kinder auf das Experiment ein und probieren aus, freitags ohne Spielzeuge im Garten auszukommen. Materialien wie Bücher, Lupen oder Alltagsgegenstände zum Kochen bleiben bestehen.
Das Ergebnis
Bereits nach zwei Wochen erleben wir zahlreiche Bildungssituationen im Naturraum mit den Kindern. Kein Kind fragt nach den Spielzeugen im Gartenhäuschen. Es werden Staudämme gebaut, Häuser aus Stöcken, der Barfußpfad wird befüllt und mit eigens gepflanztem Knoblauch wird ein leckeres Mahl zubereitet. Das Interesse an den Büchern zu Bäumen, Pflanzen und Tieren ist gestiegen. Die Sachbücher werden mit in den Garten genommen, um alles kritisch in den Blick zu nehmen und zu erfahren, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Von einem Tag in der Woche hat sich die spielzeugfreie Gartenphase auf die ganze Woche ausgeweitet. Das Spielzeug in der Gartenhütte wird kaum angefragt und wenn, dann wird es für gezielte Impulse genutzt. Wir Pädagog:innen erleben eine andere Qualität von Bildung während der Gartenphase und sehen eine Auseinandersetzung der Kinder mit ihrer Lebensumwelt. Was ein Geschenk!
Alle Menschen leben von einem guten Miteinander und möchten mit ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen interagieren. Ein positives Miteinander, dass Kinder stärkt und zu gesunden Menschen reifen lässt, ist daher unerlässlich.
Leider kann genau dies im Alltag durch zu hohe Stressfaktoren bei Erwachsenen und beispielsweise durch Abstumpfung bei Kindern durch passiven Medienkonsum unter gehen.
Die element-i Leitlinie „Resilienz“ setzt sich damit auseinander, wie wir Kinder stark machen können und zielführend in ihrer Selbständigkeit unterstützen. Nicht zuletzt findet auch die Thematik „Bewegung und Ernährung“ hier ihren Aspekt.
Durch die körperliche Aktivität werden im Körper Endorphine freigesetzt, die als natürlicher Stresslinderer wirken und unser Wohlbefinden steigern und Erwachsenden und Kinder resilienter werden zu lassen.
Folgende Faktoren werden als sogenannte Resilienz Faktoren aufgezählt:
Körperliche Gesundheitsressourcen
Selbstwirksamkeit
Selbststeuerungsfähigkeit
Problemlösefähigkeit
Optimismus
Talente, Hobbys
Körperliche Gesundheitsressourcen
Empathie, Kooperations- und Kontaktfähigkeit
Bewältigungskompetenz
Lernbegeisterung (schulisches Engagement)
Planungskompetenz
Mit folgenden Beispielen werden einige Resilienzfaktoren und die Verbindung zur Bewegung mit Praxisbeispielen aus dem Kitaalltag erklärt:
Resilienzfaktor: Selbstwirksamkeit
1. Beispiel aus dem Kitaalltag
Ben (zwei Jahre alt) möchte sich nach dem Schlafen selbst anziehen.
Förderungsmöglichkeit
Die Erzieherin gibt hier durch Lob, sprachliche Hilfestellung und Motivation dem Kind die Möglichkeit, sich selbst anzuziehen.
2. Beispiel aus dem Kitaalltag
Jan (anderthalb Jahre alt) benötigt eine frische Windel.
Förderungsmöglichkeit
Anstatt das Kind auf den Wickeltisch zu tragen, hat das Kind die Möglichkeit selbstständig mit der Treppe zum Wickeltisch zu gehen.
Hier lernt das Kind, sich Herausforderungen zu stellen mit dem Bewusstsein diese auch meistern zu können. Im Allgemeinen benötigt das Kind genügend Raum selbst auf Erkundungstour zu gehen.
Resilienzfaktor: Selbst- und Fremdwahrnehmung
Damit ist gemeint, dass das Kind sich und seine Gefühle und die des Gegenübers angemessen wahrnehmen soll. Ungefähr gegen Ende des zweiten Lebensjahres entdecken Kinder, sich das erste Mal selbst im Spiegel (Entdeckung des Ichs – bewusste Selbstwahrnehmung).
3. Beispiel aus dem Kitaalltag
Ben und Jannik haben gemeinsam einen hohen Turm gebaut. Tim spielt neben dem Turm, stolpert und streift den gebauten Turm von Ben und Jannik. Der Turm geht kaputt, Ben fängt an zu weinen und Jannik will auf Tim losgehen.
Förderungsmöglichkeit
Die Pädagogin erkennt die einzelnen Gefühle und spiegelt diese wider:
„Ben ich weiß du bist jetzt traurig, weil dein Turm kaputt ist. Und schau Jannik ist auch wütend. Komm wir fragen Tim wie das passiert ist.“
Bei solch einer Situation ist es wichtig, die Gefühle der Kinder wahrzunehmen und zu benennen. Dabei hilft es diese zu spiegeln, wie im oberen Beispiel deutlich wird. Vor allem bei negativen Gefühlen benötigen Kinder hier noch Hilfestellung. Gemeinsam wird nun nach Lösungen gesucht.
Durch gezieltes Loben kann so auch die Resilienz bei den oben genannten Bewegungsspielen stattfinden. Bei einem Bewegungsparcours kann ein gezieltes Lob wie folgt aussehen: „Schau mal Lea du bist gerade allein von hier bis zum Ende auf der Bank balanciert – super, dass du das so halten kannst.“ Hier kann die Resilienz – sprich die Selbstbehauptung gestärkt werden.
Hier findet eine Parallele zwischen den Herausforderungen bei der Bewegung und denen im Leben statt. Beim Sport und der Bewegung werden bei Kindern und auch Erwachsenen Ziele gesteckt und Hindernisse überwunden. Die Fähigkeiten werden auch im Alltag in verschiedensten Situationen benötigt.
Bewegung und Resilienz lässt sich im Kitaalltag verknüpfen
Folgende Bewegungsformen und Spiele stärken die Resilienz:
Kinderyoga
Nein-Fange: Hier gibt es ein bis zwei „FängerInnen“ – kommt ein:e Fänger:in auf einen zu und derjenige ruft laut “Nein!” und hält die Hände nach vorne, dann darf er nicht gefangen werden. Der/die Fänger:in kann je nach Alter entscheiden, ob es laut genug war und zählt oder nicht.
Atemübungen: Man übt mit dem Kind gleichmäßig zu atmen: Erst vier Sekunden in den Bauch einatmen, vier Sekunden die Luft halten, vier Sekunden ausatmen, vier Sekunden die Luft halten. Dieser Rhythmus wird insgesamt viermal wiederholt. In Stresshaften Situationen kann diese Übung dem Kind helfen.
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