#wirsindelement-i: unsere Markenbotschafterin Mairi Pachidou

Heute möchten wir euch Mairi Pachidou vorstellen, ein richtiges element-i Eigengewächs, kann man so sagen. Vom einjährigen Berufskolleg mit Praxisstelle im element-i Kinderhaus Grünschnabel, über die Ausbildung an der FDFP bis hin zu ihrer jetzigen Stelle als Hortpädagogin in der Freien element-i Grundschule in Karlsruhe hat sie alles über element-i von der Pike auf gelernt. Vor Kurzem hat sie sich nun noch entschlossen, Markenbotschafterin für element-i zu werden.

Wer mag, kann unseren Markenbotschafter:innen in den sozialen Medien, vorwiegend auf Instagram, aber auch auf TikTok, folgen und sie unterstützen. Sie freuen sich immer über Likes oder nette Kommentare.

Mairi (ausgesprochen Märi), bei dir kann man wirklich sagen, du lebst für element-i. Bist du deshalb Markenbotschafterin geworden?

Ja, denn ich möchte gerne unseren Alltag in den sozialen Netzwerken sichtbar machen, als Anerkennung für alle Mitgestalter:innen – Kinder, Eltern und unsere Pädagog:innen. Gleichzeitig ist das Videoschneiden für mich auch einfach eine schöne Möglichkeit, kreativ zu sein.

Wie lange arbeitest du schon bei uns?

Seit September 2021. Während des 1BKSP war meine Praxisstelle die Kita Grünschnabel in Durlach, danach begann ich mit der Ausbildung und wechselte ins element-i Kinderhaus Südstadtstrolche unten. Meine letzte Praxisstelle als Auszubildende war in der Freien element-i Grundschule im Bildungshaus in Karlsruhe, wo ich auch aktuell als Hortpädagogin tätig bin.

Welche Herausforderungen siehst du in deiner Tätigkeit als Erzieherin?

Innere Ruhe in reizintensiven Situationen zu finden und auszustrahlen.

Welche persönlichen Werte teilst du mit element-i?

Vielfalt und Inklusion finde ich großartig. Es ist mir wichtig, dass jede Person als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen wird – unabhängig vom jeweiligen Hintergrund, den Fähigkeiten oder Perspektiven.

Was machst du eigentlich genau als Markenbotschafterin?

Als Markenbotschafterin begleite ich nicht nur den Schulalltag, sondern auch spezielle Events von KONZEPT-E, also z. B. Messebesuche. Dadurch zeige ich auch wie ich das Ganze erlebe.

Und was machst du bei element-i, wenn du nicht als Markenbotschafterin unterwegs bist?

Als Hortpädagogin begleite ich die Bezugspädagog:innen und die Kinder beim Lernen am Vormittag. Am Nachmittag biete ich Impulse an, stehe den Kindern und Eltern als Ansprechpartnerin zur Verfügung und unterstütze die Kinder darin, soziale Kompetenzen und ihre Selbstständigkeit zu entwickeln.

Was macht dir am meisten Spaß bei deiner Arbeit für element-i?

Am besten gefällt mir, dass ich meine Persönlichkeit und Interessen aktiv einbringen kann. Und natürlich die Kinder: ihre Energie, Leichtigkeit und Positivität sind ansteckend.

Welche Ziele möchtest du als Markenbotschafterin erreichen?

Als Markenbotschafterin möchte ich zwei Seiten miteinander verbinden: das Unternehmen mit all seinen Werten, Ideen und dem gelebten Alltag – und die Außenwelt. Also Menschen, Interessierte und andere Pädagog:innen. Dabei ist mein Ziel, Begeisterung zu wecken und Vertrauen zwischen element-i und der Community aufzubauen.

Hast du vor, auch einmal mit den anderen Markenbotschafter:innen gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen?

Absolut! Ich freue mich sehr, wenn sich Möglichkeiten und Ideen für Kooperationen ergeben – wie es eigentlich auch hinter den Kameras oft schon ist.

Und die persönliche Geschmacksfrage zum Schluss: In den element-i Einrichtungen gibt es täglich frisch zubereitetes Essen. Auf dem Speiseplan stehen vegetarische Gerichte, Suppen, Fleisch, Fisch oder auch der besondere Kinderwunsch. Welcher Tag ist dein Favorit?

Der Kinderwunsch ist immer ein Volltreffer, da sind die meisten Kinder glücklich und satt. Den Suppentag mag ich auch, obwohl ich sonst gar kein Suppen-Fan bin.

Zu einem Beitrag von Mairi.

Zu unserem Instagram Kanal:

Hallo ihr Lieben, heute möchte ich euch den Lesekreis aus der Naturkita Spatzennest aus Stuttgart vorstellen. 😍🌿

Ich fand es so schön zu sehen, wie die Kinder sich voll und ganz auf das Wesentliche fokussiert haben, präsent waren und ganz gespannt zugehört sowie durch Fragen und Antworten partizipierend mitwirken konnten 🫶🏼

Die Naturkita Spatzennest liegt mitten in Stuttgart auf einem großen Gartengrundstück und bietet den Kindern viele Möglichkeiten, Natur- und Umwelterfahrungen zu sammeln. Dabei wird das Draußensein bewusst mit der Möglichkeit verbunden, auch drinnen Angebote wahrzunehmen – die Kinder dürfen mitentscheiden, wo und wie sie ihre Zeit verbringen. 🥰🍁☀️

Was sagt ihr zu dem Lesekreis aus dem Spatzennest? Habt ihr schon mal einen Lesekreis draußen erlebt? 👀 Über Kommentare freue ich mich sehr. Euer Orkan 🌈

#EsKommtAufMichAn #WirSindElememti #ElementiPädagogik #Stuttgart #ElementiSpatzennest
📚🤫 Die Dodos-Schulhüpfer in der Stadtbibliothek Karlsruhe 🤫📚

Gestern waren wir Schulhüpfer der Dodos in der @stadtbibliothek_karlsruhe unterwegs.
Für viele von uns war das ein ganz besonderer Ort.

Wir haben viele tolle Bücher entdeckt und gemeinsam angeschaut.
Die Bücher, die uns besonders interessiert haben, durften wir sogar für einige Zeit ausleihen, damit wir sie später auch in der Kita in Ruhe anschauen und lesen können. 📖✨

Besonders beeindruckend war die ruhige Atmosphäre.
Wir haben leise gesprochen, genau hingehört und den Ort so erlebt, wie er gedacht ist.

Der Besuch war für uns sehr wertvoll, weil wir den Umgang mit Büchern erleben, Regeln im öffentlichen Raum einhalten und Freude an Sprache, Geschichten und Wissen entdecken.

– Lozer 🐊

#EsKommtAufMichAn #WirSindElementi #GemeinsamZukunftGestalten #ElementiTechnido #Bibliothek
Viel Bewegung, viele lachende Gesichter und richtig gute Stimmung , all das hab ich vor kurzem beim Sport beobachten dürfen.✨
In der Sportstunde, geleitet vom VSK, ging es darum, wie Kinder mit Gefahrensituationen und kleinen Unfällen umgehen können. Mit Bewegung, kleinen Spielen und ganz viel Action lernen sie nebenbei fürs Leben – und haben dabei riesigen Spaß 😊🎒🌱

Wir sind super dankbar, dass wir die Halle vom Hegelgymnasium nutzen dürfen. So entsteht Raum für Lernen, Ausprobieren und echtes Miteinander – genau so, wie pädagogische Arbeit sein sollte. VG Vincent✌🏼

#EsKommtAufMichAn #WirSindElementi #GemeinsamZukunftGestalten #elementiSchule
Hallo,
neulich waren wir bei den #karlsruherstadtwerken eislaufen.
Los ging es mit den Lastenrädern vom Wirbelwind bis zum Karlsruher Schloss.
🌪️🚲⛸️

Das Eislaufen ist bei uns im Wirbelwind über die Jahre zur Tradition geworden. Wir gehen jedes Jahr, und die Kinder freuen sich immer sehr darauf 😍

Nachdem alle ihre Schlittschuhe angezogen hatten, ging es zackig auf die Eisbahn. Einige – vielleicht zukünftige Eishockeyspieler – waren dieses Jahr mit dabei, wie ihr im Video sehen könnt. Ich bin kaum hinterhergekommen 🤪

Ein sportlicher und ebenso sehr spaßiger Impuls 🙌🏽
Im Frühjahr holen wir dann wieder die Inline-Skates und/oder Rollschuhe raus 🛼

Genießt ihr auch die kalte Jahreszeit im Freien? Bewegung tut immer gut – egal wie.
Schreibt mal 🤓

Grüße,
eure Vani 💛

#EsKommtAufMichAn
 #WirSindElementi  #ElementiPädagogik #KarlsruheElementiWirbelwind
🚧🧱 Die Dodos unterwegs bei den Technilinos 🧱🚧

Gestern waren wir, die Dodos, unterwegs und haben das element-i Kinderhaus Technilinos besucht.
Dort durften wir uns Bauklötze für unser Bauzimmer ausleihen.

Mit einem Schiebewagen sind wir losgelaufen.
Trotz regnerischem Wetter waren wir sehr konzentriert unterwegs und sind gemeinsam bis zur Kita gelaufen. 🌧️🚶‍♂️🚶‍♀️

Als wir angekommen sind, haben wir erstmal geduldig gewartet, bis wir hereindurften.
Dann wurden wir durch die Tiefgarage geführt, das war für viele von uns richtig aufregend. 👀✨

Gemeinsam haben wir die Bauklötze in den Wagen geladen und sie sicher zu uns ins Kinderhaus gebracht.
Zurück bei uns haben wir alle Bauklötze mit einem T markiert, damit wir später genau wissen, welche Steine zu den Technilinos gehören und wir sie wieder zurückgeben können.

Danach ging’s ans Bauen:
Es entstanden tolle Bauwerke, hohe Türme und viele kreative Ideen. 🏗️✨

Dabei haben wir Verantwortung übernommen, aufeinander gewartet und den Weg gemeinsam geschafft. Wir haben geplant, mitgedacht und unsere Ideen später beim Bauen voller Freude umgesetzt.

Ein großes Dankeschön an die Erzieher:innen und das Team der Technilinos für eure Unterstützung und die ausgeliehenen Bauklötze 🤍

- Lozer 🐊

#EsKommtAufMichAn #WirSindElementi #GemeinsamZukunftGestalten #ElementiTechnido #ElementiTechnilinos
Hi ihr Lieben, heute möchte ich euch die Naturkita Spatzennest vorstellen. 😍🌿

Die Naturkita Spatzennest liegt mitten in Stuttgart auf einem großen Gartengrundstück und bietet den Kindern viele Möglichkeiten, Natur- und Umwelterfahrungen zu sammeln. Dabei wird das Draußensein bewusst mit der Möglichkeit verbunden, auch drinnen Angebote wahrzunehmen – die Kinder dürfen mitentscheiden, wo und wie sie ihre Zeit verbringen. 🥰🍁☀️ 

Wir haben den Tag mit einer Kinderkonferenz gestartet und gemeinsam den Tag geplant. Viele Impulse finden draußen statt, zum Beispiel in Bildungsbereichen wie einem Atelier oder einer Forscherecke, in denen überwiegend mit Naturmaterialien gespielt wird. Die Kinder hatten dabei sichtlich viel Freude! ❤️

Alle Mahlzeiten sowie die Ruhephasen finden im Innenbereich statt, und auch bei individuellen Bedürfnissen können sich die Kinder zurückziehen. 🤗

Ich habe den Tag im Spatzennest als sehr schön erlebt. Die Begeisterung für die Natur bei Kindern und Erzieher:innen ist sofort spürbar, und die pädagogische Haltung fand ich sehr inspirierend. Gerne komme ich wieder. 🫶🏼

Was sagt ihr zu den Eindrücken aus dem Spatzennest? Seid ihr auch gerne draußen mit den Kindern? 👀 Über Kommentare freue ich mich sehr. Euer Orkan 🌈

#EsKommtAufMichAn #WirSindElememti #ElementiPädagogik #Stuttgart #ElementiSpatzennest
Hey ihr Lieben, heute möchte ich euch einen kurzen, aber sehr wertvollen Einblick in meinen letzten Impuls geben. 🤗

Gemeinsam mit den Kindern machen wir ganz oft einen Dankbarkeitskreis, in dem wir uns austauschen, wofür wir dankbar sind. Dabei kommen die unterschiedlichsten Aussagen von den Kindern – sei es über die Kita, die Eltern, die Freunde, die Natur und so vieles mehr. Durch unseren regelmäßigen Dankbarkeitskreis entwickeln die Kinder ein ganz anderes Gefühl für all das, was sie besitzen. Sie merken zum Beispiel, dass das Wasser aus dem Wasserhahn nicht selbstverständlich ist oder dass die Bäume nicht einfach so auf der Erde stehen. 😍🌎

Um das Ganze auch für Eltern und Besucher festzuhalten, haben wir in einem Impuls alles aufgelistet und noch detaillierter besprochen, wofür wir dankbar sind, und die Liste im Kinderhaus ausgestellt. ✨

Ich fand diesen Impuls so schön und bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, solche wertvollen Momente mit den Kindern zu erleben. Gleichzeitig weiß ich meine Arbeit in der Reinbsurg sehr zu schätzen. 🫶🏼

Was sagt ihr zu unserem Impuls? Könnt ihr euch vorstellen, mit euren Kindern ebenfalls eine Dankbarkeitsliste aufzustellen, oder habt ihr vielleicht schon eine? Wenn ja, was Schönes steht darauf? 👀 Ich persönlich führe ein Dankbarkeitsbuch, das ich jedem sehr empfehlen kann! 

Über eure Kommentare freue ich mich wie immer sehr! Euer Orkan 🌈

#EsKommtAufMichAn #WirSindElememti #ElementiPädagogik #Stuttgart #ElementiReinsburg
Hallo alle zusammen,
wir sind Steffi und Vani aus dem element-i Kinderhaus Sportkita Wirbelwind in Karlsruhe. 🌪️
Seit Neuestem sind wir auch Markenbotschafterinnen! 🤩

Was uns als Markenbotschafterinnen so besonders macht ist, dass wir seit 19 Jahren gemeinsam in unserem Wirbelwind-Team kreativ und sportlich zusammenarbeiten dürfen. 🎨🎶🤸🏾

Mit Kindern arbeiten, hat uns schon immer Freude bereitet.
In unserem Kinderhaus haben wir viele Möglichkeiten, unsere Erfahrungen einzubringen, aber auch neuen frischen Wind wehen zu lassen – ihr wisst ja: Wer rastet, rostet 😉!

Aktuell ist Steffi im U3-Bereich und Vani im Ü3-Bereich tätig. Somit können wir euch einen guten Rundblick durch unser wunderbares Kinderhaus geben.
Unser Team ist in allen Bereichen täglich aktiv – lasst euch überraschen!

Wenn ihr Fragen an uns habt, könnt ihr diese gerne stellen.

Es grüßen euch
Steffi & Vani 🫶🏻💛

#EsKommtAufMichAn
 #WirSindElementi  #ElementiPädagogik #Karlsruhe #ElementiWirbelwind

Mit Werkzeug im Wald – der Naturtag bei den Glems-Igeln

Der Natur-Tag ist bei den Glems-Igeln jeden Mittwoch ein fester Bestandteil unseres Wochenplans. Jedes Kind, das Lust darauf hat, ist herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Gemeinsam mit den Kindern haben die Pädagog:innen bei ihren Exkursionen den Schopfloch-Berg, am Rand vom Leonberger Ezach, entdeckt. Ein mit Gras bewachsener Hügel mit einer Lichtung und einem angrenzenden kleinen Waldstück. Dieser Ort wurde zum festen Platz für die Natur-Tage ausgewählt. Nachdem das Gelände ausgiebig erforscht wurde, haben die Kinder eine Stelle entdeckt, an der sie ihr Lager aufbauen wollen. So entstand über mehrere Wochen ein Tippi aus langen Ästen, an dem stetig weiter gebaut wird. Jeden Mittwochmorgen hört man im Kinderhaus Sätze wie: „Ich gehe zum Natur-Tag, da werde ich gebraucht!“ Ganz unter dem Motto „es kommt auf mich an“ erleben die Kinder, dass sie selbst etwas bewirken können und ein wichtiges Mitglied in einer Gemeinschaft sind.

Vom Entdecken zum gemeinsamen Gestalten in der Natur

Im Verlauf des Bauens am Tippi kam der Wunsch bei den Kindern auf, die Äste auf die richtige Länge zu kürzen, denn nicht jeder Ast passte für ihr Bauvorhaben. So wurde bei den nächsten Natur-Tagen eine Ast-Säge mit in den Wald genommen. Unter enger Begleitung eines Pädagogen können die Kinder ihr handwerkliches Geschick erproben. Wichtig ist uns Pädagog:innen dabei, mit den Kindern den Umgang mit unserer Umwelt zu besprechen. Wir wollen gerne die Natur für unser Vorhaben nutzen und ein Tippi bauen und gleichzeitig dabei achtgeben, dass wir die Natur schützen und nicht unnötig belasten. Dazu gehört auch, nicht wahllos Äste abzusägen, sondern zu schauen, welche Äste bereits abgefallen sind und sich für unsere Zwecke eignen.

Die Idee, Werkzeug in der Natur zu verwenden, ist mit jedem Natur-Tag weiter ausgereift. Es wurden Schnitzmesser besorgt, die künftig für weiteres Werken im Wald verwendet werden können. Um den Kindern einen bewussten Umgang damit beizubringen, entwickelte ein Pädagoge die Idee des „Messerführerscheins“. Um diesen zu erwerben, beginnen die Kinder mit einer Theorieeinheit. Sie schauen sich das Messer gemeinsam mit dem Pädagogen an, lernen verschiedene Begriffe kennen und besprechen, welche Regeln im Umgang mit einem Messer wichtig sind. Dann können sie in der Eins-zu-eins-Begleitung des Pädagogen das Schnitzen ausprobieren. Wenn das Kind einen sicheren Umgang mit dem Messer beherrscht und es die Regeln rund um das Schnitzen verstanden hat und sich an den abgesprochenen Umgang hält, bekommt es den Messerführerschein. Wer den Messerführerschein hat, darf von nun an das Messer am Natur-Tag an einer Schnur bei sich tragen und unter Aufsicht im Wald schnitzen.

Lernen mit Kopf, Herz und Hand – Verantwortung und Gemeinschaft erfahren

Der Natur-Tag verknüpft das Bildungs- und Entwicklungsfeld „Natur und Umwelt“ mit „Erschaffen“, aber auch mit „Gemeinschaft“. Im Umgang mit Werkzeug lernen die Kinder, die Wichtigkeit von Regeln und deren Einhaltung kennen. Außerdem lernen sie Verantwortung zu übernehmen. Dazu fördert der Umgang mit Werkzeug auch die Konzentration, die Feinmotorik und das Einschätzen der eigenen Kraft. Außerdem macht das Kind mathematische Erfahrungen, zum Beispiel beim Abmessen der richtigen Länge der Äste. Und das Kind lernt dabei, sein Handeln zu planen. Während des Natur-Tages erlebt sich jedes Kind in der Gemeinschaft und lernt dadurch, was es bedeutet, Teil einer Gruppe zu sein. Dazu gehört es, sich in die Gruppe einzufügen und an Regeln zu halten, sich mit seinen Bedürfnissen und Ideen mitzuteilen, sich abzusprechen und gemeinsam Lösungen zu finden. Auch mal zurückstecken zu müssen oder Misserfolge auszuhalten ist ein Lernprozess in einer Gemeinschaft, aber auch gemeinsame Erfolge zu erleben – zum Beispiel mit vereinten Kräften ein großes Tippi zu bauen!

Von Nina-Marie Wilhelm aus dem element-i-Kinderhaus Glems-Igel

Kleine Köch:innen ganz groß – ein Gemeinschaftsprojekt

Einmal im Monat entscheiden die Kinder bei den Technilinos, was es zu essen geben soll. Dieses Mal fiel die Wahl auf Schupfnudeln – ein Wunsch, den wir Pädagog:innen gerne aufgegriffen haben. Um das Essen zusätzlich aufzuwerten, haben wir die Schupfnudeln gemeinsam mit den Kindern in der Kita hergestellt. So wurde aus dem Wunschessen ein Gemeinschaftsprojekt mit einer wunderbaren Lernerfahrung.

Wunschessen wird Gemeinschaftsprojekt

Unser Koch Sven bereitete dafür den Teig vor. Er bestand aus Kartoffeln, etwas Mehl, Eigelb sowie einer Prise Salz und Muskat. Die Kinder konnten Sven bei der Zubereitung durch das Küchenfenster zuschauen und waren gespannt darauf, selbst mitzumachen.

Als der Teig fertig war, ging es los: Gemeinsam teilten wir Erwachsenen ihn in kleinere Portionen auf. Und die Kinder versuchten, die typische Form der Schupfnudeln zu rollen. Das war anfangs gar nicht so einfach. Mit etwas Übung wurden die Kinder zunehmend geschickter. Diese Aufgabe forderte Geduld und Fingerspitzengefühl und machte gleichzeitig viel Spaß. Es war schön zu sehen, wie konzentriert und motiviert die Kinder bei der Sache waren. Dabei unterstützten sie einander und erlebten, wie wichtig Zusammenarbeit ist.

Stolz auf das gemeinsame Ergebnis

Am Ende hatten wir insgesamt 16 Kilogramm Schupfnudeln hergestellt – eine großartige Leistung! Die Nestkinder ergänzten das Menü mit selbstgemachtem Apfelmus. Beim gemeinsamen Mittagessen am nächsten Tag waren alle stolz auf das Ergebnis. Viele Kinder erzählten begeistert, dass sie die Schupfnudeln selbst gemacht hatten, und fanden, dass sie an diesem Tag besonders gut schmeckten. Die Kinder haben nicht nur erlebt, wie Lebensmittel entstehen, sondern aktiv etwas zum Gelingen beigetragen. Sie erlebten, was Gemeinschaftssinn bedeutet, und konnten durch das praktische Arbeiten ihre Feinmotorik und Ausdauer stärken. Es war eine wunderbare Erfahrung für alle und hat den Kindern viel Freude bereitet.

Von Alina Sum aus dem element-i Kinderhaus Technilinos

Praxisimpuls: Wasser – Seife – Farbe

Im Kita-Alltag der Justizzwerge in Mannheim konnten wir Erzieher:innen bei den Kindern großes Interesse am Element Wasser beobachten. Beim Händewaschen vor den Mahlzeiten spielen die Kinder gern mit Wasser und betätigen den Hebel für die Seife mehrmals. Sie beobachten, wie sich der Schaum im Waschbecken sammelt.

Experimentieren mit Wasser, Seife und Farbe im Atelier

Wir Pädagog:innen haben die beiden Komponenten Wasser und Seife ins Atelier mitgenommen, um den Kindern eine längere Erforschung dieser Materialien zu ermöglichen. Ergänzt haben wir das Material mit Fingerfarbe. Für den Impuls benötigten wir neben Wasser, Seife und Fingerfarben zusätzlich Joghurtgläser, Pinsel (und andere Mal-Instrumente – wie z.B. Pinsel) und eine große Papierrolle.

Zunächst befüllten wir ein Joghurtglas mit Wasser. Im Anschluss mischten wir das Wasser mit Fingerfarbe und verrührten es mit einem Pinsel. Dabei beobachteten wir den Vorgang und regten die Kinder an, das Geschehen zu beschreiben: Was passiert mit dem Wasser? Was können die Kinder beobachten? Dafür eignen sich die Joghurtgläser besonders, da die Kinder den Misch-Vorgang gut beobachten können. Während des Beobachtens ist den Kindern aufgefallen, dass das Wasser nun die Farbe der Fingerfarbe angenommen hat.

Im Anschluss konnte der freie Malprozess beginnen. Ausgestattet mit einem Pinsel oder anderen Mal-Instrumenten – z.B. eine Zahnbürste – erzeugten die Kinder bunte Spuren auf der weißen Papierrolle. Manche der Werkzeuge erzeugten dünne Spuren, andere dickere.

Um einen weiteren Impuls zu setzen, haben wir nun die Seife ins Wasser gespritzt. Wie schon beim ersten Mal beobachteten wir gemeinsam mit den Kindern, was nun mit dem Wasser passiert: Es entstehen kleine Seifenblasen, nachdem wir das Wasser umgerührt haben. Mit der neu entstandenen Farbe malten die Kinder weiter. Es entstanden auch beim Malen mit der Farbe Seifenblasen auf dem Papier, die nach kurzer Zeit verschwanden.

Bildungsbezug und Reflexion

Der Impuls ist hauptsächlich dem Bildungsfeld ,,Erschaffen” zuzuordnen. Es sind jedoch auch Verknüpfungen zu den Bildungs- und Entwicklungsfeldern ,,Natur und Umwelt” sowie „Sinne“ und „Sprache“ vorhanden.

Von Kai Hammer, Erzieher im element-i Kinderhaus Justizzwerge

 

Praxisimpuls: Staudamm statt Plastikbagger

Wer kennt es nicht? Der Streit um den einen roten Plastik-Bagger oder genau dieses eine Sandförmchen. Am Ende des Tages finden sich, gerade in großen Gärten, oftmals dann noch einige Spielzeuge im Gebüsch oder sind sogar kaputt. Welche Erfahrungen sammeln die Kinder in den Kinderhäusern während unserer Gartenphase? Natürlich können Sie beim Aushandeln der Konflikte und Ausprobieren der verschiedenen Sandspielzeuge soziale oder auch andere Bildungsmomente – in Form von Mengen messen oder sinnlichen Erfahrungen – erleben. Das Kinderhaus Finkenburg hat sich die Frage gestellt, ob dies die Erfahrungen sind, die wir während der Gartenphase im Naturraum den Kindern bieten wollen.

Die Beobachtung

Die Kinder spielen im Garten sehr frei und gerne ungestört. Oftmals drehen sich die Spielinhalte um Rollen- und Fantasiespiele. Requisiten hierbei sind dann oft Plastikteller, Bobby Cars, Sandförmchen oder andere Plastikspielzeuge. Nicht selten hat es den Anschein, dass der Fantasie der Kinder durch diese Gegenstände Grenzen gesetzt werden. Sie nutzen zwar auch Naturmaterialien wie Steine, Stöcke, Blätter, dem ein oder anderen fällt ein kleiner Käfer auf dem Boden auf, doch nahezu ausnahmslos kehren die Kinder in ihr Spiel mit den Plastikrequisiten zurück.

Die Idee

Die Kinder nutzen den Naturraum, der ihnen in unserem Garten zur Verfügung steht, und können so ganzheitliche Erfahrungen sammeln sowie ihre Fantasie einsetzen. Sie entdecken die Materialien, die die Natur zur Verfügung stellt und nutzen sie. Dabei werden sie von den Pädagog:innen begleitet und unterstützt. Als die Idee in der Kinderkonferenz mit den Kindern besprochen wird, ernten wir Pädagog:innen kritische Blicke. Dennoch lassen sich die Kinder auf das Experiment ein und probieren aus, freitags ohne Spielzeuge im Garten auszukommen. Materialien wie Bücher, Lupen oder Alltagsgegenstände zum Kochen bleiben bestehen.

Das Ergebnis

Bereits nach zwei Wochen erleben wir zahlreiche Bildungssituationen im Naturraum mit den Kindern. Kein Kind fragt nach den Spielzeugen im Gartenhäuschen. Es werden Staudämme gebaut, Häuser aus Stöcken, der Barfußpfad wird befüllt und mit eigens gepflanztem Knoblauch wird ein leckeres Mahl zubereitet. Das Interesse an den Büchern zu Bäumen, Pflanzen und Tieren ist gestiegen. Die Sachbücher werden mit in den Garten genommen, um alles kritisch in den Blick zu nehmen und zu erfahren, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Von einem Tag in der Woche hat sich die spielzeugfreie Gartenphase auf die ganze Woche ausgeweitet. Das Spielzeug in der Gartenhütte wird kaum angefragt und wenn, dann wird es für gezielte Impulse genutzt. Wir Pädagog:innen erleben eine andere Qualität von Bildung während der Gartenphase und sehen eine Auseinandersetzung der Kinder mit ihrer Lebensumwelt. Was ein Geschenk!

 

Beitrag von Lena Schultz aus dem element-i Kinderhaus Finkenburg

Praxisimpuls zum Thema Resilienz und Bewegung

Alle Menschen leben von einem guten Miteinander und möchten mit ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen interagieren. Ein positives Miteinander, dass Kinder stärkt und zu gesunden Menschen reifen lässt, ist daher unerlässlich.

Leider kann genau dies im Alltag durch zu hohe Stressfaktoren bei Erwachsenen und beispielsweise durch Abstumpfung bei Kindern durch passiven Medienkonsum unter gehen.

Die element-i Leitlinie „Resilienz“ setzt sich damit auseinander, wie wir Kinder stark machen können und zielführend in ihrer Selbständigkeit unterstützen. Nicht zuletzt findet auch die Thematik „Bewegung und Ernährung“ hier ihren Aspekt.

Durch die körperliche Aktivität werden im Körper Endorphine freigesetzt, die als natürlicher Stresslinderer wirken und unser Wohlbefinden steigern und Erwachsenden und Kinder resilienter werden zu lassen.

Folgende Faktoren werden als sogenannte Resilienz Faktoren aufgezählt:

  • Körperliche Gesundheitsressourcen
  • Selbstwirksamkeit
  • Selbststeuerungsfähigkeit
  • Problemlösefähigkeit
  • Optimismus
  • Talente, Hobbys
  • Körperliche Gesundheitsressourcen
  • Empathie, Kooperations- und Kontaktfähigkeit
  • Bewältigungskompetenz
  • Lernbegeisterung (schulisches Engagement)
  • Planungskompetenz

Mit folgenden Beispielen werden einige Resilienzfaktoren und die Verbindung zur Bewegung mit Praxisbeispielen aus dem Kitaalltag erklärt:

Resilienzfaktor: Selbstwirksamkeit

1. Beispiel aus dem Kitaalltag

Ben (zwei Jahre alt) möchte sich nach dem Schlafen selbst anziehen.

Förderungsmöglichkeit

Die Erzieherin gibt hier durch Lob, sprachliche Hilfestellung und Motivation dem Kind die Möglichkeit, sich selbst anzuziehen.

 

2. Beispiel aus dem Kitaalltag

Jan (anderthalb Jahre alt) benötigt eine frische Windel.

Förderungsmöglichkeit

Anstatt das Kind auf den Wickeltisch zu tragen, hat das Kind die Möglichkeit selbstständig mit der Treppe zum Wickeltisch zu gehen.

Hier lernt das Kind, sich Herausforderungen zu stellen mit dem Bewusstsein diese auch meistern zu können. Im Allgemeinen benötigt das Kind genügend Raum selbst auf Erkundungstour zu gehen.

Resilienzfaktor: Selbst- und Fremdwahrnehmung

Damit ist gemeint, dass das Kind sich und seine Gefühle und die des Gegenübers angemessen wahrnehmen soll. Ungefähr gegen Ende des zweiten Lebensjahres entdecken Kinder, sich das erste Mal selbst im Spiegel (Entdeckung des Ichs – bewusste Selbstwahrnehmung).

3. Beispiel aus dem Kitaalltag

Ben und Jannik haben gemeinsam einen hohen Turm gebaut. Tim spielt neben dem Turm, stolpert und streift den gebauten Turm von Ben und Jannik. Der Turm geht kaputt, Ben fängt an zu weinen und Jannik will auf Tim losgehen.

Förderungsmöglichkeit

Die Pädagogin erkennt die einzelnen Gefühle und spiegelt diese wider:

„Ben ich weiß du bist jetzt traurig, weil dein Turm kaputt ist. Und schau Jannik ist auch wütend. Komm wir fragen Tim wie das passiert ist.“

Bei solch einer Situation ist es wichtig, die Gefühle der Kinder wahrzunehmen und zu benennen. Dabei hilft es diese zu spiegeln, wie im oberen Beispiel deutlich wird. Vor allem bei negativen Gefühlen benötigen Kinder hier noch Hilfestellung. Gemeinsam wird nun nach Lösungen gesucht.

Durch gezieltes Loben kann so auch die Resilienz bei den oben genannten Bewegungsspielen stattfinden. Bei einem Bewegungsparcours kann ein gezieltes Lob wie folgt aussehen: „Schau mal Lea du bist gerade allein von hier bis zum Ende auf der Bank balanciert – super, dass du das so halten kannst.“ Hier kann die Resilienz – sprich die Selbstbehauptung gestärkt werden.

Hier findet eine Parallele zwischen den Herausforderungen bei der Bewegung und denen im Leben statt. Beim Sport und der Bewegung werden bei Kindern und auch Erwachsenen Ziele gesteckt und Hindernisse überwunden. Die Fähigkeiten werden auch im Alltag in verschiedensten Situationen benötigt.

Bewegung und Resilienz lässt sich im Kitaalltag verknüpfen

Folgende Bewegungsformen und Spiele stärken die Resilienz:

  • Kinderyoga
  • Nein-Fange: Hier gibt es ein bis zwei „FängerInnen“ – kommt ein:e Fänger:in auf einen zu und derjenige ruft laut “Nein!” und hält die Hände nach vorne, dann darf er nicht gefangen werden. Der/die Fänger:in kann je nach Alter entscheiden, ob es laut genug war und zählt oder nicht.
  • Atemübungen: Man übt mit dem Kind gleichmäßig zu atmen: Erst vier Sekunden in den Bauch einatmen, vier Sekunden die Luft halten, vier Sekunden ausatmen, vier Sekunden die Luft halten. Dieser Rhythmus wird insgesamt viermal wiederholt. In Stresshaften Situationen kann diese Übung dem Kind helfen.
  • Kämpfen- und Rangeln mit Kindern
  • Bewegungsparcours

Mehr von Melanie Kohler

Quelle:

Die Kraft der Bewegung: Wie Sport zur Steigerung der Resilienz beiträgt – Emerinst by Patric Aregger (10.07.24)

#wirsindelementi: unsere Markenbotschafterin Alisia Baker-Röseler

Heute stellen wir euch Alisia Baker-Röseler vor. In ihrer Rolle als Teamleitung im element-i Kinderhaus Finkenburg begleitet und fördert sie aktiv die Entwicklung der Kinder durch die Schaffung eines ansprechenden Lernumfelds. Vor Kurzem entschloss sie sich dazu, auch noch Markenbotschafterin für element-i und KONZEPT-E zu werden.

Wer mag, kann unseren Markenbotschafter:innen in den sozialen Medien, vorwiegend auf Instagram, aber auch auf TikTok, folgen und sie unterstützen. Sie freuen sich immer über Likes oder nette Kommentare.

Alisia, dein Job ist sicherlich nicht immer leicht. Warum wolltest du jetzt zusätzlich Markenbotschafterin für element-i und KONZEPT-E werden?
Ich habe mich entschieden, Markenbotschafterin zu werden, weil ich von den Werten und der Philosophie des Unternehmens überzeugt bin. Die Förderung von Selbstständigkeit, Kreativität und Teamarbeit sind Werte, die mir persönlich sehr am Herzen liegen.

Wie lange arbeitest du schon bei uns?

Ich bin seit Juni 2024 Fachkraft bei element-i und seit März 2025 Teamleitung in der Finkenburg.

Was ist dir am wichtigsten bei deiner Tätigkeit?

Es ist mir wichtig, sowohl die Kinder als auch das Team in ihrem Alltag zu unterstützen und gemeinsam Herausforderungen zu meistern.

Was macht dir dabei am meisten Spaß?

Was mir am meisten Spaß macht? Die strahlenden Gesichter der Kinder, wenn sie etwas Neues lernen oder entdecken!

Und was machst du eigentlich genau als Markenbotschafterin?

Als Markenbotschafterin setze ich mich dafür ein, die Vision von element-i und KONZEPT-E nach außen zu tragen und andere für unsere Arbeit zu begeistern. Ich habe da große Ziele, denn ich möchte die Bekanntheit von element-i und KONZEPT-E steigern und noch mehr Menschen für unsere innovative Pädagogik begeistern.

Und die persönliche Geschmacksfrage zum Schluss: In den element-i Kinderhäusern gibt es täglich frisch zubereitetes Essen. Auf dem Speiseplan stehen vegetarische Gerichte, Suppen, Fleisch, Fisch oder auch der besondere Kinderwunsch. Welcher Tag ist dein Favorit? 

Mein Favorit? Definitiv der Tag mit den Fleischgerichten!

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Praxisimpuls: Echte Schätze! – Die Starke-Sachen-Kiste für Kinder

Das Projekt „Echte Schätze! – Die Starke-Sachen-Kiste für Kinder“ wurde vom Petze-Institut für Gewaltprävention in Kiel ins Leben gerufen und zielt darauf ab, Kinder frühzeitig in ihrer Ich-Stärkung zu unterstützen und sexuellem Missbrauch vorzubeugen. Durch die Figur der Katze Kim und ihre Schatzkiste lernen Kinder, ihre Gefühle zu erkennen, „Nein“ zu sagen und sich Hilfe zu holen. Mithilfe von Bilderbuch-Geschichten, Gesprächen, Spielen, Liedern sowie kreativen Aktivitäten werden zentrale Themen wie der Unterschied zwischen guten und schlechten Geheimnissen und die Grenzen des eigenen Körpers behandelt. Das Projekt fördert nicht nur das Selbstbewusstsein der Kinder, sondern appelliert auch an die Verantwortung der Erwachsenen, um eine effektive Prävention zu gewährleisten. Am Ende des Programms erhalten die Kinder eine Urkunde und ein Buch mit den erarbeiteten Geschichten. Dieses Projekt wurde vom Petze-Institut für Gewaltprävention gGmbH in Kiel entwickelt. Ziel ist die frühzeitige Ich-Stärkung und die Prävention von sexuellem Missbrauch. Es werden kindgerecht einzelne Präventionsprinzipien mit den Kindern erarbeitet, zentral sind dabei die Selbstwertstärkung und der Aufbau eines positiven Selbstkonzepts. 

Es gibt die Katze Kim, die in ihrer Schatzkiste so allerlei Schätze hat, die Kindern dabei helfen können, sich zu behaupten, „Nein“ zu sagen, ihren Gefühlen zu vertrauen und sich Hilfe zu holen.

Anhand von kurzen Bilderbuch-Geschichten werden Themen aufgegriffen und behandelt – so z.B. wie „Traue ich mich „Nein“ zu sagen?“, „Was ist ein gutes, was ein schlechtes Geheimnis?“ und „Wie fühlt sich das an, wo mag ich angefasst werden und wo nicht und welche Gefühle gibt es eigentlich?“

Anhand von Gesprächen, Spielen, Liedern und dem Zeichnen und Basteln üben die Kinder, sich über ihre Gefühle klarzuwerden, diesen zu vertrauen und sich selbstbewusst zu behaupten. Als Abschluss gibt es dann eine Urkunde und ein kleines Buch mit den Geschichten.

Es darf an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass kein Kind die Verantwortung für den eigenen Schutz übernehmen kann! Die Ermutigungen an die Kinder sind zugleich eine Aufforderung und ein Anspruch an die Erwachsenen – deshalb ist die Erziehungshaltung der Erwachsenen für eine wirksame Prävention entscheidend. 

Von Ursula Plendl, Erzieherin im element-i Kinderhaus Königskinder

Literatur 

Petze-Institut für Gewaltprävention (2019) Handbuch ECHT SCHÄTZE!: Für die Prävention von sexuellem Missbrauch mit der “Starke-Sachen-Kiste” in Kindertagesstätten. Petze-Institut für Gewaltprävention gGmbH; Kiel 

Praxisimpuls: Kooperation innerhalb einer Kita

Seit Beginn des Jahres arbeiten wir im element-i Kinderhaus Südstadtstrolche stetig daran, die Kooperation, den Austausch und die Zusammenarbeit beider Teams im Kinderhaus zu stärken. Dies soll einerseits den Vorteil erbringen, bei personellen Engpässen eine schnelle und vertraute Aushilfsmöglichkeit zu schaffen und andererseits die Verbundenheit der Kinder und der Teams zu fördern. Da die Stockwerke recht identisch aufgebaut sind, jedoch unterschiedliche Spielmaterialien zur Verfügung stehen und verschiedene Themen platziert werden, möchten wir den Kindern eine noch größere Auswahl und Möglichkeit zur Exploration bieten. Durch den Austausch der Mitarbeitenden wird zusätzlich eine größere Vielfalt an Fähigkeiten, Stärken und Kompetenzen geboten, die wir uns im Alltag zu Nutze machen möchten. 

Gemeinsame Impulse und Projekte

Bereits stattfindende Elemente im Alltag sind der wöchentliche gemeinsame Singkreis mit allen Kindern im Turnraum, übergreifende Impulse und die Vernetzung durch den aktuell laufenden Schwimmkurs. Auch ein übergreifendes Projekt zum Thema „Die kleine Hexe“ bereitet allen Kindern große Freude. Einmal monatlich bekommen die Kinder im altersgemischten Bereich die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Pädagog:innen das jeweils andere Stockwerk kennenzulernen und zu erkunden. Zukünftig ist der Wunsch aus beiden Teams vorhanden, dies auch mit den Nest-Kindern zu erproben. Weiterhin werden in den einzelnen Bildungs- und Entwicklungsbereichen gemeinsame Impulse angeboten, sodass die Kinder die Möglichkeit bekommen, sich besser kennenzulernen und neue Freundschaften zu knüpfen. 

Ab dem kommenden Kita-Jahr soll ein gemeinsames Schulhüpfer-Programm durchgeführt werden. Eine neu aufkommende Überlegung ist die Verknüpfung der Früh- und Spätbetreuung, um so den personellen Engpässen entgegenwirken zu können. 

Wir freuen uns über die bereits erreichten Elemente im Alltag und sind gespannt, in welche Richtung der Prozess durch die Kinder und die pädagogischen Fachkräfte weitergeführt wird. Wir hoffen, dass wir euch inspirieren konnten, und würden uns über Rückmeldungen und Ideen aus anderen Doppelhäusern freuen. Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit an die Teams der Südstadtstrolche oder uns Teamleitung wenden. 

von Julia Schurr und Benedikt Darazdi aus dem element-i Kinderhaus Südstadtstrolche 

#wirsindelementi: Unsere Markenbotschafterin Clara Bro López

Ihr kennt nun schon die meisten unserer element-i Markenbotschafter:innen. Heute stellen wir euch einen weiteren Neuzugang vor: Clara Bro López. Sie ist Erzieherin im element-i Kinderhaus Zauberwald in München.

Wer mag, kann unseren Markenbotschafter:innen in den sozialen Medien, vorwiegend auf Instagram,  folgen und sie unterstützen. Sie freuen sich immer über Likes oder nette Kommentare.

Wer bist du?

Ich heiße Clara Bro López und bin Erzieherin aus Spanien im element-i Kinderhaus Zauberwald in München.

Wie lange arbeitest du schon bei uns?

Drei Jahre und sieben Monate.

Welche Herausforderungen siehst du in deiner Tätigkeit als Erzieherin?

Mein Wunsch ist es, Kindern zu ermöglichen, in einer sich wandelnden Gesellschaft wie der unseren als Individuen mit eigenen Gedanken und emotionaler Bildung zu wachsen. Dieser Herausforderung stelle ich mich jeden Tag.

Warum bist du Markenbotschafterin für element-i geworden?

Die anderen Markenbotschafter:innen kommen alle aus Baden-Württemberg. Ich möchte gerne die Perspektive der Münchner Kinderhäuser vertreten. Für mich selbst glaube ich, dass ich dadurch noch mehr mit den Werten von element-i in Berührung kommen kann, um dann zu reflektieren, wie ich sie mit den Kindern im Alltag umsetze.

Welche persönlichen Werte teilst du mit element-i?

Die Frage ist: Welche nicht? [lacht]

Ich erinnere mich an die ersten Kontakte mit meinen Vorgesetzten und an das Gefühl, ganz ich selbst sein zu können, indem ich zum Ausdruck bringe, was ich in meine Arbeit einbringen möchte und was ich von dort lernen kann. Dazu gehören der Respekt, die Förderung von Autonomie und Neugier in den verschiedensten Bereichen, die Beteiligung der Kinder am eigenen Lernprozess, die Schaffung eines sicheren, gesunden und glücklichen Orts, an dem sie sich entwickeln können und so vieles mehr.

Was machst du eigentlich genau als Markenbotschafterin?

Nun, ich habe erst vor kurzem damit angefangen, aber ich teile kleine Einblicke aus dem Kita-Alltag oder die verschiedenen Events, die in der Kita stattfinden, über Instagram Stories, Beiträge und Reels und auch über TikTok. Außerdem werde ich auch von Messebesuchen berichten.

Und was machst du bei element-i, wenn du nicht als Markenbotschafterin unterwegs bist?

Ich habe eine 35-Stunden-Woche als Erzieherin im Zauberwald. Dort gibt es zwei Krippengruppen.

Was macht dir am meisten Spaß bei deiner Arbeit für element-i?

Die Beziehung, die ich zu den Kindern aufbauen durfte, liegt mir sehr am Herzen. Die Erfahrung, dass ich ein sicherer Hafen für sie bin, ist meiner Meinung nach das Beste, was man in einem Job erleben darf.

Welche Ziele möchtest du als Markenbotschafterin erreichen?

Ich möchte element-i und das Trägernetzwerk KONZEPT-E gerne interessierten Familien, aber auch möglichen zukünftigen Mitarbeiter:innen in einem transparenten, informativen und ansprechenden Stil vorstellen. Und ich würde sehr gerne ein Feedback von meinen Kolleg:innen aus den anderen Häusern bekommen und hören, wie ihr Alltag so aussieht.

Hast du vor, auch einmal mit den anderen Markenbotschafter:innen gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen?

Bisher hatte ich an so etwas noch gar nicht gedacht, aber ich bin offen dafür. Vielleicht können wir uns auf dem nächsten element-i Kongress dazu austauschen.

Und die persönliche Geschmacksfrage zum Schluss: In den element-i Kinderhäusern gibt es täglich frisch zubereitetes Essen. Auf dem Speiseplan stehen vegetarische Gerichte, Suppen, Fleisch, Fisch oder auch der besondere Kinderwunsch. Welcher Tag ist dein Favorit? 

Persönlich liebe ich den Mittwoch bei uns. Da gibt es gekochte Eier, Obst und Gemüse zum Frühstück und außerdem eine leckere Suppe zum Mittagessen.

> Zu einem Reel von Clara

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