Einweihungsfeier im element-i Kinderhaus Farbenkreisel

In unserem neuen element-i Kinderhaus Farbenkreisel ist bereits seit dem 2. Februar 2026 Leben eingezogen. Gestern haben wir diesen schönen Ort nun auch offiziell eingeweiht – zusammen mit vielen Menschen, die den Start begleitet haben: Gästen aus der Stadtgesellschaft, Vertreter:innen von KONZEPT-E, dem Team vor Ort und Familien.

Oberbürgermeister Otto Ruppaner und unser Geschäftsführer Clemens M. Weegmann sprachen in ihren Ansprachen darüber, wie wichtig das neue Kinderhaus für Kinder und Familien in Echterdingen ist. Ein besonderes Symbol durfte dabei nicht fehlen: Statt Blumen überreichte Clemens M. Weegmann dem Oberbürgermeister ein Obstbäumchen – als Zeichen dafür, dass hier etwas wachsen darf und eine gute Zusammenarbeit Früchte trägt. Auch die Kinder, die bereits ins Kinderhaus eingezogen waren, bekamen eine kleine Erinnerung an diesen besonderen Tag: einen bunten Kreisel aus Holz.

„Wir freuen uns sehr über diese gelungene Einweihung. Es war ein schöner Anlass mit vielen guten Gesprächen und spürbarer Wertschätzung für das, was hier in den vergangenen Monaten entstanden ist“, sagte Clemens M. Weegmann.

Der modern gestaltete Lern- und Lebensraum ist eng mit der element-i Pädagogik verbunden. Große, helle Räume, natürliche Materialien und ein frisch gestalteter Garten laden Kinder zum Forschen, Entdecken, Bewegen und gemeinsamen Erleben ein. In der eigenen Küche wird täglich frisch gekocht – mit hochwertigen sowie nach Möglichkeit regionalen und saisonalen Produkten.

Das Kinderhaus bietet rund 70 Plätze für Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren. Aktuell sind noch Betreuungsplätze verfügbar. Interessierte Familien können sich also weiterhin melden.

Die Glems-Igel sind auf den Bildungscampus Ezach gezogen

Es ist so weit: Das element-i Kinderhaus Glems-Igel in Leonberg hat seine neuen Räumlichkeiten auf dem Bildungscampus Ezach bezogen. Damit verließen das Team und die aktuell 72 Kinder ihren bisherigen Interimsstandort in der Uracher Straße und sind in helle Räume mit großzügigen Flächen sowie vielfältigen Funktionsbereichen, die zum Entdecken, Lernen und Ausprobieren einladen, gezogen. Ebenfalls Teil des modernen neuen Bildungsorts sind eine Grundschule und eine Mensa, in der täglich frisch gekocht wird.

Jetzt stehen 120 Plätze für Kinder im Alter von sechs Monaten bis sechs Jahren zur Verfügung. Perspektivisch ist das Kinderhaus auf bis zu 150 Plätze in acht Gruppen ausgelegt. Gleichzeitig startet die Aufnahme weiterer Kinder.

 

Ausflug mit Puppenwagen – ein Erlebnis für Kinder

Ein Ausflug der besonderen Art hat die Kinder in unserer element-i Kita Neckarlöwen kürzlich begeistert: jedes Kind hatte seinen Puppenwagen dabei. Dieser Ausflug verbindet spielerisches Lernen, soziale Interaktion und Naturerfahrung.

Am Morgen parkten die Kinder ihre Puppenwagen in der Kita – eine Zeremonie, die den Tag für jedes Kind und anders als sonst üblich einläutete. Mit viel Freude und Stolz schoben die Kinder ihre „Puppen“ in den Wagen hin und her, bereiteten sie auf den bevorstehenden Ausflug vor und brachen schließlich auf den in den nahegelegenen Park. Der Spaziergang war für die Kinder nicht nur eine Wegstrecke von einem Ort zum nächsten, sondern ein Erlebnis an sich: Während sie die Umgebung erkundeten, übten sie gleichzeitig das abgestimmte Bewegen der Wagen in der Gruppe und den sicheren Umgang mit ihren Puppen.

Im Park angekommen, verwandelte sich der Park in einen Platz für eine Puppen-Kiko mit Impulsen. Die Kinder wickelten ihre Puppen, fütterten sie liebevoll und verarzteten die kleinen Wehwehchen. Sie gingen auf die Bedürfnisse ihrer Puppen ein, übernahmen Verantwortung und zeigten Empathie. Im gemeinsamen Handeln wurden sozialen Kompetenzen gefördert und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.

Warum ist der Ausflug förderlich?

Diese Aktivität bietet den Kindern vielfältige Lernmöglichkeiten:

  • Motorik und Koordination: Das Schieben der Puppenwagen und das Wickeln fördern die Fein- und Grobmotorik.
  • Soziale Kompetenzen: Das gemeinsame Spiel, Absprachen und das Einfühlen in die „Puppen“ stärken die sozialen Fähigkeiten. Das Kümmern um die Puppen vermittelt, was Verantwortung bedeutet.
  • Natur- und Umweltbezug: Der Spaziergang in den Park ermöglicht den Kindern, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen und zu erkunden.

 

Mehrere Kinder schieben Puppenwägen.

 

Mehr von Melanie Kohler aus dem element-i-Kinderhaus Neckarlöwen

Van Gogh in der Kita: Quereinsteigerin Flavia im Interview

Quereinstieg mit Herz und Kreativität: Flavia Giaimis hat ihren Weg von der Kunst in die Pädagogik gefunden – und bringt seitdem frischen künstlerischen Wind in das element-i Kinderhaus Junges Gemüse. Als Quereinsteigerin verbindet sie ihre Leidenschaft für Kunst mit ihrer Liebe zur Arbeit mit Kindern. Ihre Erfahrung zeigt, wie ästhetische Bildung Kinder in ihrer emotionalen, sozialen und kognitiven Entwicklung stärkt. In ihren Projekten dürfen die Kinder frei experimentieren, fühlen und gestalten. Ein Beispiel dafür ist ihr Impuls „Mit Farben fühlen – Kreative Begegnungen mit Van Gogh“. Das Projekt verbindet Kunst, Bewegung und Emotion auf ganzheitliche Weise miteinander.

Flavia, kannst du kurz erzählen, welchen beruflichen Weg du bisher gegangen bist und wie deine Ausbildung im künstlerischen Bereich dich geprägt hat?

Ich habe am Kunstinstitut und an der Universität Kunst studiert. Für mich ist Kunst mehr als ein ästhetischer Ausdruck – sie ist eine Sprache der Emotionen. Diese Erfahrung hat mein Denken und Arbeiten stark geprägt und mir bewusst gemacht, wie tief Kunst die Persönlichkeit und Wahrnehmung eines Menschen beeinflussen kann.

Was hat dich dazu bewegt, von der Kunst in die pädagogische Arbeit mit den Kindern zu wechseln?

Während meiner Arbeit mit Kunst habe ich gemerkt, wie stark kreative Prozesse Menschen berühren und verbinden. Ich wollte dieses Potenzial nicht nur selbst erleben, sondern mit Kindern teilen. Die Arbeit in der Pädagogik ermöglicht mir, Kreativität als Weg zu nutzen, Kinder in ihrer Entwicklung und Selbstentfaltung zu unterstützen.

Was fasziniert dich besonders an der Arbeit im Kinderhaus – und was möchtest du Kindern durch deine Erfahrungen aus der Kunst mitgeben?

Mich fasziniert, wie ehrlich und spontan Kinder reagieren. Sie sind offen, neugierig und experimentierfreudig. Ich möchte ihnen zeigen, dass sie durch Farben, Formen und Bewegung Gefühle ausdrücken und sich selbst entdecken können.

Warum hast du dich bewusst für element-i entschieden? Was spricht dich an unserer Pädagogik an? Und was bringst du mit?

Ich habe mich für element-i entschieden, weil diese Pädagogik das Kind als aktiven und selbstständigen Menschen sieht. Lernen entsteht hier durch Neugier, Bewegung und Kreativität – das entspricht meiner Haltung. Ich finde es schön, dass Kinder bei element-i ihre Ideen frei einbringen dürfen und Lernen als freudigen, sinnlichen Prozess erleben.

Ich sehe mich als Begleiterin, die Kinder ermutigt, eigene Wege zu gehen. Mein künstlerischer Hintergrund hilft mir, kreative Räume zu gestalten, in denen sie forschen, gestalten und fühlen können.

Wie ist die Idee zu „Mit Farben fühlen – Kreative Begegnungen mit Van Gogh“ entstanden und wie hast du das Projekt mit den Kindern umgesetzt?

Die Idee entstand aus meiner Liebe zur Kunst und dem Wunsch, Kinder Kunst mit allen Sinnen erleben zu lassen. Und Van Gogh war ideal, weil seine Werke Emotion, Bewegung und Farbe verbinden. Ich wollte die Kinder ermutigen, Gefühle durch Farben auszudrücken und ihre Kreativität frei zu entfalten. In so einem Fall ist der Umsetzungsprozess offen und schlussendlich vielfältig dank der Ideen von den Kindern.

Kannst du dazu mal ein Beispiel geben?

Ein Impuls entstand z. B. zu Van Goghs „Sonnenblumen“: Die Kinder sollten das Bild betrachten und durch ihre eigene Kreativität und Bewegung nachfühlen. Daher haben wir mit den Farben gespielt, indem wir mit Händen gemalt und die Farben dabei vermischt haben. So lernten die Kinder die Welt der Primär- und Sekundärfarben kennen. Die neu enstandenen Farben haben wir mit Objekten verknüpft und mit Gefühlen verbunden. Außerdem haben wir einen Bewegungskreis “erfunden”, bei dem auch Teamarbeit und aufmerksames Zuhören gefördert sowie Reaktionsfähigkeit und strategisches Denken entwickelt wurden. Die Kinder reagierten mit großer Begeisterung und Neugier und wurden so Teil des Kunstwerks. Dazu haben wir viel geredet und ich habe ihnen von Van Gogh, seinen Werken und die Kraft der Farben erzählt.

Was würdest du aus diesem Projekt in zukünftige Bildungsimpulse übernehmen? Gibt es etwas, das du anders gestalten würdest?

In Zukunft möchte ich diesen ganzheitlichen Ansatz beibehalten und noch stärker Musik und Sprache einbeziehen, um den Ausdruck der Kinder weiter zu fördern.

element-i steht für Autonomie, Freude am Lernen und Resilienz. Wie hast du diese Prinzipien in deinem Projekt konkret erlebt?

Im Projekt konnten die Kinder frei entscheiden, wie sie mit Farben und Materialien arbeiten wollten – das stärkte ihre Autonomie. Freude am Lernen zeigte sich in ihrer Neugier und im gemeinsamen Entdecken. Resilienz wurde sichtbar, wenn etwas nicht sofort gelang und sie neue Wege fanden. Für mich ist es wichtig, in jedem Projekt die Leitlinien von element-i zu berücksichtigen, da sie zusammen eine ganzheitliche und gesunde Entwicklung ermöglichen.

Zukunftsthemen im Diskurs

Die Jugendkonferenz in der Freien element-i Gemeinschaftsschule Karlsruhe

An unserer Freien element-i Gemeinschaftsschule in Karlsruhe hat eine Jugendkonferenz stattgefunden, bei der sich Schüler:innen der Klassen 9 bis 12 intensiv mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen auseinandergesetzt haben. Im Mittelpunkt standen Themen wie Sicherheit und Frieden, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie Demokratie und Politik. Dabei wurde deutlich: Junge Menschen wollen ihre Perspektiven einbringen, mitdiskutieren und Verantwortung für ihre Gegenwart und Zukunft übernehmen.

Die Jugendkonferenz ist Teil des Beteiligungsformats „Deine Stimme zählt!“. Dieses vom Kultusministerium Baden-Württemberg etablierte Konzept gibt Jugendlichen ab 14 Jahren die Möglichkeit, sich in einem strukturierten Meinungsbildungsprozess auszutauschen, Positionen zu entwickeln und gemeinsame Anliegen sichtbar zu machen. Jugendkonferenzen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung junger Menschen.

Auch an unserer Freien element-i Gemeinschaftsschule stand der offene Austausch im Vordergrund. Die Schüleri:nnen diskutierten engagiert, hörten einander zu, formulierten Wünsche, benannten Herausforderungen und entwickelten eigene Ideen für Schule, Gesellschaft und Politik. Genau solche Räume braucht es, damit junge Menschen erleben, dass Beteiligung wirksam sein kann.

Ein besonderer Dank gilt den drei Schülern Arvid, Jonathan und Simon, die die Veranstaltung moderiert haben. Sie hatten sich im Vorfeld im Rahmen eines Moderatorenseminars auf ihre Aufgabe vorbereitet und die Konferenz mit großem Einsatz begleitet.

Zwei Schüler sitzen an einem Tisch und diskutieren Projektion auf einer Leinwand

Berufsorientierung zum Anfassen

An der Freien element-i Gemeinschaftsschule in Karlsruhe bringen Experten aus der Praxis die Arbeitswelt direkt ins Klassenzimmer. Fachleute aus unterschiedlichen Branchen stellen beim so genannten Orientierungstag ihre Berufe vor und geben den Jugendlichen wertvolle Einblicke für die eigene Zukunftsplanung. Die Schüler:innen können Fragen stellen und sogar erste Kontakte für Praktika knüpfen. Wie das innovative Projekt Berufsorientierung greifbar macht, zeigt ein Bericht von Baden TV. >> Zum Beitrag

Fotoprojekt der Schulhüpfer

In den vergangenen Wochen fand mit den Schulhüpfern aus dem element-i Kinderhaus Villa Reitzensteinle ein besonderes Fotoprojekt statt. Unterstützt wurden wir dabei von Tom, dem Unternehmensfotografen aus dem Trägernetzwerk von KONZEPT-E. Das Projekt wurde im Rahmen des Schulhüpferimpulses durchgeführt, wobei die Gruppe geteilt wurde, damit alle Kinder genügend Zeit zum Ausprobieren hatten. Der Foto-Workshop ist ein Projekt unserer element-i Bildungsstiftung.

Zu Beginn erhielten die Kinder eine Einführung in den Umgang mit der Kamera. Gemeinsam wurde besprochen, wie man verantwortungsvoll fotografiert, welche Teile eine Kamera hat und worauf es beim Fotografieren ankommt. Die Kinder arbeiteten mit Kameras von Canon und lernten unter anderem den Begriff „Motiv“ kennen. Auch das Thema Datenschutz spielte eine Rolle: Fotos wurden nur mit Einverständnis gemacht und fremde Personen nicht fotografiert.

Anschließend ging es gemeinsam zum Schlossplatz, wo die Kinder ihre ersten eigenen Aufnahmen machten. Sie entdeckten viele Motive – von frisch gepflanzten Blumen bis hin zu spannenden Details ihrer Umgebung. Ein besonderes Highlight war die Begegnung mit der Polizei: Die Kinder durften das Polizeiauto anschauen, kurz darin Platz nehmen und sogar Fotos davon machen.

Vor dem Jungen Schloss zog das große Reiterstandbild von Eberhard im Bart die Aufmerksamkeit auf sich und wurde aus verschiedenen Perspektiven fotografiert. Auf dem anschließenden Weg über den Markt entstanden weitere kreative Aufnahmen von Obst, Gemüse und Blumenständen. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Amaryllis als kleine Überraschung von der Verkäuferin dort.

Das Fotoprojekt bot den Kindern die Möglichkeit, ihre Umgebung bewusst wahrzunehmen, eigene Motive zu wählen und erste Erfahrungen im Umgang mit Medien zu sammeln. Dabei wurde nicht nur die Kreativität gefördert, sondern auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Technik vermittelt. Mehr zu diesem Projekt findet ihr auf der Website der element-i Bildungsstiftung.

Das Projektzimmer wird zum Klassenzimmer

Im element-i Kinderhaus Brenzbären in Giengen drehte sich in den vergangenen Wochen vieles um das Thema Schule. In zahlreichen Gesprächen wurde deutlich, dass die Kinder ganz eigene, spannende und oft auch fantasievolle Vorstellungen davon haben, wie ein Klassenzimmer aussieht und was dort passiert.

Diese Begeisterung haben die Pädagog:innen aufgegriffen und kurzerhand das Projektzimmer in ein kleines Klassenzimmer verwandelt. Mit großer Unterstützung von Eltern und aus dem Team konnten viele passende Materialien zusammengetragen werden: Schulranzen, Stifte, Mappen und verschiedene Papiersorten. Die Kinder schreiben nun auf linierten und karierten Blättern und nutzen auch Papier, wie es in der ersten Klasse verwendet wird. Passend dazu wurden in der Gemeinschaftsgruppe die Fensterbilder zum Thema Schule gestaltet – schon von außen sind die bunten Stifte gut zu erkennen.

Auch das Lernmaterial wurde erweitert. Mit LÜK-Kästen und ersten Lesebüchern können die Kinder spielerisch und selbstständig lernen. Aber ein ganz besonderes Highlight sind die echten Schultische und passenden Stühle dazu. Dank der Unterstützung von Hausmeister Gaetano und der freundlichen Zustimmung von Frau Muhsal, der Schulleitung der benachbarten Lina-Hähnle-Schule, durfte sich das Team im Kinderhaus vier Tische und acht Stühle ausleihen. So erleben die Kinder seither mit großer Freude ihre eigenen kleinen Unterrichtsstunden.

Ein weiteres schönes Erlebnis war der Besuch der Schulhüpfer:innen in der Bergschule. Dort durften sie ein richtiges Klassenzimmer erkunden und echte Schulluft schnuppern. So wurde das Thema Schule für die Kinder auf ganz besondere Weise lebendig.

Raum-in-Raum-Projekt mit der Tüftlerei

Die vergangenen Wochen standen ganz im Zeichen des Schreinerhandwerks. Für die Bibliothek bei den Technilinos sollte ein besonderer Würfel mit doppeltem Boden entstehen, der dem Raum mehr Struktur gibt, den Kindern Rückzugsmöglichkeiten bietet und gleichzeitig zusätzlichen Stauraum für die Erwachsenen schafft.

Gemeinsam mit Milan von der Tüftlerei unserer element-i Bildungsstiftung in Stuttgart wurde das Projekt geplant und anschließend Schritt für Schritt umgesetzt. An drei Tagen konnten die Kinder den Entstehungsprozess aktiv begleiten und selbst mit anpacken: Es wurde geschliffen, gesägt, gebohrt und geschraubt.

Dabei sammelten die Kinder viele spannende Erfahrungen im Umgang mit Werkzeugen und Materialien. Sie lernten die richtige Handhabung von Feile, Schleifpapier und Japansäge kennen, beschäftigten sich mit dem Unterschied zwischen Bohrmaschine und Akkuschrauber – beziehungsweise dem Akkubohrschrauber – und erlebten, wie beim Bauen immer wieder auch kreative Lösungen für kleine Herausforderungen gefragt sind.

So wurde das Projekt nicht nur zu einer praktischen Umgestaltung unserer Bibliothek, sondern auch zu einem wertvollen Lernprozess. Die Kinder konnten miterleben, wie aus einer Idee nach und nach ein konkretes Bauwerk entsteht – und waren mit großem Interesse und viel Begeisterung dabei.

Auf der Spur der Dinosaurier

Das Thema Dinosaurier begeistert die Gipfelstürmer im element-i Kinderhaus Justizzwerge weiterhin sehr und fließt immer wieder in spielerischen Impulsen in den Alltag ein. Gemeinsam begaben sich die Kinder auf eine spannende Reise in die Urzeit und besuchten eine Dino-Ausstellung, in der es viel zu entdecken und zu bestaunen gab.

Auch in der Gruppe wurde das Thema mit großer Freude aufgegriffen. Die Kinder kauften zunächst gemeinsam die Zutaten ein und backten anschließend Dino-Kekse, die sie bunt verzierten. Mit viel Geduld und Kreativität stellten sie außerdem „Dino-Knochen“ aus Salzteig her, bemalten diese und machten sich dann an ein ganz besonderes Spiel: Der Sandkasten wurde kurzerhand in eine kleine Ausgrabungsstätte verwandelt.

Dort wurden die selbstgemachten Knochen vergraben und später mit großer Begeisterung wieder ausgegraben. So konnten die Kinder das Thema Dinosaurier nicht nur hören und sehen, sondern ganz praktisch und kreativ erleben.

Selbstgebackene Dino-Kekse auf einem Backblech, bunt verziert mit Zuckerguss, Streuseln und kleinen Dekorationen in verschiedenen Dinosaurierformen.